27.10.2020: Johan Galtung Der Vor- und Querdenker der Friedensforschung wird 90

Austrian Study Centre for Peace and Conflict Resolution (ASPR) lädt ein zu

IPT Online Vortrag mit Dr. habil. Sabine Jaberg

27. Oktober 2020, 15.00-17.00 Uhr 

Johan Galtung 

Der Vor- und Querdenker der Friedensforschung wird 90

Johan Galtung gehört zu den Gründungsvätern der Friedensforschung. Mit seinem weiten Verständnis von Frieden und Gewalt hat er wesentlich zum akademischen Durchbruch der Friedensforschung beigetragen. Bis heute bilden seine Theorien, Begriffe und Praxeologien einen wichtigen Referenzpunkt der friedenswissenschaftlichen Debatte. Noch immer fordern sie auch zur Kritik heraus.

Am 24. Oktober feiert Johan Galtung seinen neunzigsten Geburtstag. Zur Würdigung des Jubilars veranstalten wir am 27. Oktober 2020 von 15.00-17.00 Uhr einen Vortrag via Zoom, in welchem einige seiner wissenschaftlichen Innovationen in Erinnerung gerufen und einzelne Kritikpunkte überprüft werden. Der Vortrag lädt zur Diskussion über die Relevanz des Galtung’schen Gedankenguts für die aktuelle und künftige Friedensforschung ein.

Vortragende: Dr. habil. Sabine Jaberg arbeitet als Dozentin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Friedensforschung an der Fakultät Politik, Strategie und Gesellschaftswissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Sie ist Mitherausgeberin der Vierteljahresschrift „Sicherheit und Frieden“ (S+F).

Moderation: Gudrun Kramer, Direktorin des ASPRs

Wir bitten um Registrierung bis 26. Oktober 2020 via diesem Link und freuen uns auf das Gespräch!

Das ASPR-Team

No War – Know War Solidarisch forschen in Zeiten von Revolte und Krieg

Das Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung am Institut für Erziehungwissenschaften und Bildungsforschung lädt im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts KnowWar herzlich ein zu Vortrag und Diskussion mit Dr. Helmut Krieger (Universität Wien, Institut für Internationale Entwicklung).

No War – Know War
Solidarisch forschen in Zeiten von Revolte und Krieg

Freitag, 16.10.2020
14.30 – 16.30, HS 9 Mensagebäude

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Buchpräsentation: Erinnerungskulturen im Grenzraum – Spominske kulture v obmejnem obmocju

Daniel Wutti / Nadja Danglmaier / Eva Hartmann: „Erinnerungskulturen im Grenzraum – Spominske kulture v obmejnem obmocju“. Hermagoras Verlag, Klagenfurt/Celovec, 2020.

Buchpräsentation am Freitag, 9. Oktober um 10 Uhr im Konzerthaus Klagenfurt, Mozartsaal.

Anmeldung bis 6. Oktober erforderlich! ivana [dot] anic [at] ph-kaernten [dot] ac [dot] at – 0463/508508-502

Dieses wissenschaftlich-pädagogisch-praktische Projekt zur Kärntner Landesausstellung 2020 wurde mit finanzieller Förderung des Landes Kärnten im Rahmen der Landesausstellung „CarinthiJA 2020“ ermöglicht und vom Institut für Mehrsprachigkeit und Transkulturelle Bildung der PH Kärnten in Kooperation mit der AAU Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Arbeitsbereich diversitätsbewusste Bildung, in den Jahren 2019 und 2020 durchgeführt. ForscherInnen und LehrerInnen bearbeiteten gemeinsam Formen der schulischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des Grenzraums, deren gegenwärtige Wirkungen und damit verwobene Narrative. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie SchülerInnen heute noch Zugang zu den historischen Ereignissen vor 100 Jahren finden können und welche Teile der Geschichte zur Auseinandersetzung mit zukunftsrelevanten Fragen nützlich sind. Ziel war es, Wege für historisch-politische Bildung zu finden, mit denen inklusive Geschichtsnarrative gestärkt und nicht alte Ressentiments gefördert werden.

Die Publikation umfasst die Projektergebnisse der Zusammenarbeit zwischen ForscherInnen-LehrerInnen-SchülerInnen und theoretische Inputs zu Geschichtsnarrativen als Lernchance. Weiters finden sich darin didaktische Vorschläge und Arbeitsmaterialien für den (Projekt-)Unterricht zur historisch-politischen Bildung und best-practice-Beispiele aus Schulen in Kärnten und Slowenien.

Einladung mit Detailinformationen

NEU Erweiterungsstudium Transdisziplinäre Friedensstudien

Im Erweiterungsstudium Transdisziplinäre Friedensstudien erwerben Sie Basiskenntnisse in Friedens- und Konfliktforschung sowie in Friedensbildung und Politischer Bildung. Sie entwickeln Analyse-, Urteils- und Handlungskompetenzen für eine zukünftige wissenschaftliche und/oder berufspraktische Beschäftigung mit unterschiedlichen Gewaltverhältnissen und Konfliktlagen und lernen verschiedene Ansätze zu deren potentieller Transformation im Sinne einer Kultur des Friedens kennen. Im Wechsel von theoriefokussierten und praxisorientierten Inhalten erhalten Sie überdies Gelegenheit zur Reflexion eigener Einstellungen und Handlungsmuster und lernen diese in einem größeren gesellschaftspolitischen und wissenschaftlich zu bearbeitenden Kontext zu verorten. Die entlang von kultur-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven erarbeitete Qualifikation erhöht Ihre Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten im privaten, beruflichen wie auch gesellschaftlichen Umfeld.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei Fragen zum Erweiterungsstudium Transdisziplinäre Friedensstudien schreiben Sie eine Mail an heike [dot] petschnig-konrad [at] aau [dot] at

Die Anmeldung erfolgt über die Studien- und Prüfungsabteilung!

Ringvorlesung Uni Wien – ONLINE (Vorträge sind offen für jede*n!): ‚Die Verantwortung der Hochschule – Rüstungsforschung und Perspektiven für eine Zukunft ohne Krieg

Die Verantwortung der Hochschule – Rüstungsforschung und Perspektiven für eine Zukunft ohne Krieg
Online-Ringvorlesung an der Universität Wien (4 ECTS), Mittwoch 18:30 – 20:00

organisiert von den Studierenden gegen Rüstungsforschung (Stugeru)

TEILNAHME (auch an Einzelvorträgen) OFFEN FÜR ALLE!

Rüstungsforschung setzt sich an den Hochschulen – gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern – immer mehr durch. Dies möchten wir aus einer kritischen Perspektive problematisieren. Universitäten sollten ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und mit ihrer Forschung für Frieden, Nachhaltigkeit und Demokratie eintreten. Ziel der Vorlesung ist es, die gesamtgesellschaftliche Verantwortung einer Hochschule aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Die Vorträge werden gehalten von Wissenschaftler*innen/Expert*innen und Aktivist*innen und werden in fünf Themenblöcke eingeteilt: * Forschungsfinanzierung, Drittmittel und Dual Use Forschung * Kritische Wissenschaft * Friedlicher Aktivismus * Rüstungsforschung und Rüstungsindustrie in Österreich und der EU * Kolonialismus, Neoliberalismus und Sicherheit Im Rahmen der Vorlesung wird es zwei Podiumsdiskussionen geben. Die Vorlesung soll als inhaltliche Basis für die Debatte um die Einführung einer Zivilklausel an der Universität Wien und anderen österreichischen Hochschulen dienen.

Die Studierenden gegen Rüstungsforschung (stugeru), die Vorlesung wird getragen von der Fakultät für Physik (SPL 26) der Universität Wien.

 

Anmeldung:
Die Vorlesung ist für alle Menschen offen. Um an der Vorlesung teilzunehmen, tragt euch auf den Mailverteiler ein: https://lists.riseup.net/www/info/stugeru.vo (Links auf ‚Abonnieren‘ klicken). Alle Infos folgen. Personen, die ein Zeugnis der Universität Wien möchten (Anrechnung als freies Wahlfach immer möglich), müssen sich hier zum Kurs anmelden: https://ufind.univie.ac.at/de/course.html?lv=260068&semester=2020W. Möglicherweise müsst ihr euch dafür mitbelegen. Wie das geht, erfährst du hier: https://studieren.univie.ac.at/zulassung/mitbelegung

Von Äpfeln, die weiter weg vom Stamm fallen: Warum entscheiden sich junge Menschen aus „bildungsfernen“ Familien für ein Studium?

Bildung wird in Österreich – stärker als anderswo – „vererbt“. Das bedeutet, dass Jugendliche, deren Eltern eine akademische Ausbildung haben, sich eher selbst auch für ein Hochschulstudium entscheiden. Ein neues Forschungsprojekt will nun feststellen, welche Einflüsse für die Entscheidung für oder gegen ein Hochschulstudium förderlich oder hemmend sind.

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Stellenausschreibung: Postdoc-Assistent*in

Postdoc-Assistent*in

Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung

Wissenschaftliches Universitätspersonal  | Vollzeit

Bewerbungsfrist:  28. Oktober 2020
Kennung: 541/20

26.8.-2.12.2020: IPT Online Lecture Series

Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ASPR) an der Friedensburg Schlaining präsentiert:

ITP ONLINE LECTURE SERIES
28.8. – 2.12.2020

CARING CONVERSATONS for Peace and Justice

Have you ever wondered on how to respond to resistance to inclusion in peace processes? How discrimination, systemic inequality, oppression, and representation are connected? Do you want to know how
queer communities in Colombia are shaping the peace process and how others in Syria are particularly
affected by the violent conflict? Or are you interested in how we, as peacebuilders, can contribute to current conversations and movements around anti-racism, decoloniality, and vice versa?
With our new format of “IPT Online Lecture Series” we intend to respond to pressing questions around
peace, violence, conflict, and justice in our time. We invite renowned persons from academy, practice
and advocacy around peacebuilding and social justice to share their insights, approaches, lessons learned and more. Through the current and future series, we aim to contribute to meaningful, enriching,
and generative exchange between scholars and practitioners striving for a world where conflicts can be
addressed non-violently, constructively, and sustainably.
We look forward to caring conversations and meaningful moments with you!

Programm

 

Video zur Buchpräsentation von Claudia Brunner


Video zur Buchpräsentation von Claudia Brunner


Video zur Buchpräsentation von Claudia Brunner:

Epistemische Gewalt. Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne


 

Radiobeitrag in Radio Orange mit Claudia Brunner vom 28. Juli 2020

Feature in der Reihe ‚women on air‘ auf Radio Orange 94,0 vom 28. Juli 2020
nachzuhören auf https://cba.fro.at/461097