Video zur Buchpräsentation von Claudia Brunner


Video zur Buchpräsentation von Claudia Brunner


Video zur Buchpräsentation von Claudia Brunner:

Epistemische Gewalt. Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne


 

Radiobeitrag in Radio Orange mit Claudia Brunner vom 28. Juli 2020

Feature in der Reihe ‚women on air‘ auf Radio Orange 94,0 vom 28. Juli 2020
nachzuhören auf https://cba.fro.at/461097

 

Einblick in die Lehre… 3 Fragen an Monika Skazedonig

Monika Skazedonig lehrt und forscht im Bereich der Nachhaltigkeitskommunikation am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft. Kommunikation ist auch Thema ihrer Lehrveranstaltung „It’s getting hot in here“, die thematisch neben medienwissenschaftlichen Fragen auch Fragen zur Friedensforschung sowie Fragen zum Thema Nachhaltigkeit behandelt.

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1.7.2020 Online-Buchpräsentation und Diskussion: Epistemische Gewalt. Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne von Claudia Brunner

Mittwoch, 1.7.2020
17:30 – 19:30 Uhr

Claudia Brunners Buch ist ein Plädoyer, Gewalt als Prozess und Verhältnis zu betrachten – nicht nur als Ereignis. Der Begriff epistemische Gewalt bezeichnet jenen Beitrag zu gewaltförmigen Herrschaftsverhältnissen, der im Wissen selbst angelegt und zugleich für deren Analyse unsichtbar geworden ist. Denn Gewalt ist nicht nur anderswo, anderswer und anderswas – sie liegt auch der vermeintlich gewaltfreien Sphäre der Wissenschaften zugrunde und wird von ihr mit hervorgebracht. Epistemische Gewalt formt die Welt seit Jahrhunderten – es ist Zeit, sie besser verstehen zu lernen.

Vortrag: Claudia Brunner, Universität Klagenfurt, Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung am Institut für Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung

Kommentar: Aram Ziai, Universität Kassel, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

Moderation: Manuela Boatcă, Universität Freiburg, Institut für Soziologie

Um Anmeldung wird gebeten unter: bibliothek [at] frauensolidaritaet [dot] org

offener Link zur Teilnahme:
https://us02web.zoom.us/j/89297911949

Eine Veranstaltung des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt und der Frauen*solidarität.

Programm

29.6.2020: Webinar by KnowWar: Solidarity Inside Refugee Populations in Lebanon: Old Forms for New Crises

Monday, 29 June 2020, 5:00 PM [Beirut time, GMT+3]

Speakers: Sari Hanafi (American University of Beirut), Fatima Ibrahim (Refugees=Partners project)
Moderator: Raed Eshnaiwer (Birzeit University)

Refugee communities in Lebanon face overlapping forms of exclusion along social, economic, and legal lines. Covid-19 and the deteriorating economic and political situation in Lebanon has exacerbated the vulnerability and the precarious conditions of the already marginalized Syrian and Palestinian refugee communities. The webinar will focus on the issue of solidarity inside Syrian and Palestinian refugee populations in Lebanon, the local solidarity networks during the crisis, and the critique of global neoliberalism, patriarchy, militarism and war.

The event is the first in the webinar series on Solidarities in Times of Wars and Refuge: Syria, Lebanon, and Palestine in the Global Pandemic organized by KnowWar, a research project funded by the Austrian Development Cooperation. For more information see: https://www.know-war.net/webinar-series

We are looking forward to your participation. 

For registration please click here. https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_FXDLAKiWSc6jBt9zPanT1Q Zoom Link: To be provided upon registration. The webinar will be held in Arabic with simultaneous translation available in English.

KnowWar ist ein internationales Forschungsprojekt mit Beteiligung des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung.

KnowWar_Webinar Series

CarinthiJa 2020. Jugendbeteiligung und Demokratisierung im Zeitalter der Beschleunigung

Wissenschaftliche Fachtagung im Rahmen des Jubiläumsjahres „100 Jahre Kärntner Volksabstimmung“

09. – 11. November 2020 | Klagenfurt, Feldkirchen

Das hundertjährige Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung bietet die Chance, einen historischen Markstein aus Perspektive der Demokratieentwicklung zu reflektieren. Dies soll im Rahmen einer Fachtagung in drei Schritten geschehen und auf die Situation historischer und gegenwärtiger Jugendbeteiligung bezogen werden. Einerseits sollen dabei historische Reflexionen und Gegenwartsanalysen aufgegriffen, andererseits Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Thematischen Mittelpunkt dieser Fachtagung bildet die Frage nach politischen Partizipationschancen junger Menschen. Über die Aufarbeitung historischer Perspektiven soll dabei zugleich ein Dialograum zwischen unterschiedlichen Generationen geschaffen werden.Die Fachtagung beginnt mit einer Abendveranstaltung an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, hier werden eine geschichtlich orientierte Keynote mit einer gegenwartsbezogenen Perspektive und anschließender Podiumsdiskussion kombiniert. An den beiden folgenden Tagen wird methodisch unter Einbeziehung der teilnehmenden Akteur*innen in Workshops gearbeitet. Nach dem eröffnenden ersten Abend beschäftigt sich der Vormittag des ersten Tages mit der Vergangenheit und widmet sich historischen Reflexionen, der Nachmittag konzentriert sich auf die Gegenwart und deren Analyse. Der zweite Tag befasst sich in Workshop-Formaten mit der Zukunft, bietet einen Poetry Slam und führt die Ergebnisse in einen World Café zusammen.

Kooperationspartner: Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, FH Kärnten und PH Kärnten

Details zur Veranstaltung

Plakat CARINTHIja 2020

Neues Buch von Claudia Brunner: Epistemische Gewalt. Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne

Gewalt ist nicht nur Ereignis, sondern auch Prozess und Verhältnis. Sie zerstört Ordnung nicht nur, sondern begründet sie auch und hält sie aufrecht. Der Dimension des Wissens wird in den meisten Gewaltdebatten nur wenig Bedeutung beigemessen, gilt sie doch als Gegenteil von oder als Gegenmittel zu Gewalt. Mit dem Begriff der »epistemischen Gewalt« rückt Claudia Brunner den konstitutiven Zusammenhang von Wissen, Herrschaft und Gewalt in der kolonialen Moderne, unserer Gegenwart, in den Fokus. Ausgehend von feministischer, post- und dekolonialer Theorie entwickelt sie in Auseinandersetzung mit struktureller, kultureller, symbolischer und normativer Gewalt ein transdisziplinäres Konzept epistemischer Gewalt.

transcript-verlag

IfEB an der Vor-Konferenz „Ideenreichtum“ der 12. Armutskonferenz beteiligt

9. März 2020, Salzburg, St. Virgil

Die Vor!-Konferenz für junge ArmutsforscherInnen „Ideenreichtum“ findet auf der 12. Armutskonferenz erstmalig als Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und der Sektion Soziale Ungleichheit der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie statt. Die vom IfEB-Mitarbeiter Alban Knecht ins Leben gerufene und mitorganisierte Vor-Konferenz bietet NachwuchsforscherInnen die Möglichkeit ihre Forschungsarbeiten im Rahmen einer interdisziplinären Gruppe von Nachwuchsforscher*innen vorzustellen und zu diskutieren sowie sich auszutauschen, zu vernetzen und die Hauptkonferenz kennenzulernen.  Im Rahmen eines “Posterwalks” werden alle Arbeiten auch den Besuchern der Hauptkonferenz zugänglich gemacht.

Unter den präsentierten Arbeiten befindet sich auch das von den studentischen Projektmitarbeiterinnen Isabell Winter und Sara Schönberg vorgestellte IfEB-Projekt Be first! – aber wie? Perspektiven auf Beweggründe und Barrieren für / gegen die Aufnahme eines Hochschulstudiums (Projektteam: Hans Karl Peterlini, Jasmin Donlic, Julia Stopper, Isabell Winter, Sara Schönberg)

Programm Vorkonferenz 9.-10.3.2020

Film & Diskussion: Eine eiserne Kassette

17. März 2020, 18:00 Uhr, HS 1

1985 sorgte der österreichische Politiker Freidhelm Frischenschlager für einen Skandal, weil er den früheren SS-Offizier und Kriegsverbrecher Walter Reder in Wien am Flughafen in Empfang nahm, als dieser nach Verbüßung einer langen Haftstrafe in Italien zurückkehrte. Reder war die Schlüsselfigur im Zusammenhang einer Reihe von Massakern, die deutsche Truppen auf dem Rückzug durch Oberitalien im Jahr 1944 an der Zivilbevölkerung verübten. Eines der Mitglieder in der SS-Formation von Reder war Olaf Jürgenssen, der als Sanitäter diente. Nebenbei machte er zahlreiche fotografische Aufnahmen, wovon einzelne Abzüge in einer eisernen Kassette aufbewahrt wurden, deren Negative sein Enkel Nils Olger im Nachlass fand. Der Filmemacher nimmt dieses Familienerbe zum Anlass einer Reise auf den Spuren des Großvaters. (mehr Infos unter https://olger.net/)

Im Anschluss der Filmvorführung gibt es ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur Nils Olger.

Veranstaltet durch: erinnern.at, ÖH Klagenfurt Stv. Erziehungs- und Bildungswissenschaft, IfEB, BMBWF

World Social Work Day 2020

Am 17. März 2020 finden im Rahmen World Social Work Day wieder weltweit Zusammenkünfte und Märsche statt, in denen Soziale Arbeit gefeiert und deren Beiträge und wichtige Anliegen öffentlich thematisiert werden. Der World Social Work Day steht diesmal unter dem Motto „Für die Bedeutung menschlicher Beziehungen eintreten“.

Zur Feier dieses Tages und zur Information über die gesellschaftliche Bedeutung Sozialer Arbeit organisiert der Berufsverband der Sozialen Arbeit Kärnten am 17. März 2020 in Klagenfurt eine Aktion, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Treffpunkt ist um 9 Uhr 30 am Heuplatz. Von dort werden um 10 Uhr gemeinsam „Bausteine der Sozialen Arbeit“ zum Alten Platz getragen, wo danach verschiedene Statements zu Sozialer Arbeit abgegeben werden. Danach besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Begegnungszone verschiedenste Vereine und Organisationen / Institutionen / Bildungseinrichtungen der Soziallandschaft Kärntens kennen zu lernen und mit ihren Mitarbeitern/innen in Kontakt zu treten. Auch Mitarbeitende und Studierende des Arbeitsbereiches Sozialpädagogik und Inklusionsforschung werden bei der Veranstaltung präsent sein.

Programm WSWD 2020