WiHo@Lange Nacht der Forschung

Am Freitag, dem 20. Mai fand die Lange Nacht der Forschung statt. Auch unser Institut war mit einem Stand in der Aula der Universität vertreten, an dem wir uns die Frage stellten: „Wie funktioniert Zusammenarbeit in der Wissenschaft“? An zwei Videostationen waren Auszüge aus Interviews mit Teilchenphysiker*innen und Historiker*innen zu sehen, in denen wir die Forscher*innen zu ihrem Arbeitsalltag und der Bedeutung von Zusammenarbeit für ihre Forschung befragt haben. An einer weiteren Station konnten die Besucher*innen eigene Fragen an Wissenschaftler*innen formulieren. Auf diese Weise bot unser Stand Einblick in die Vielfalt zeitgenössischer Forschungspraktiken.

New Publication: Constructing Doable Dissertations in Collaborative Research

In a new publication, Helene Sorgner analyses the conditions for writing individual doctoral dissertations in a research collaboration with several thousand members, the ATLAS collaboration at CERN. The publication is part of Helene’s own doctoral dissertation on early-career scientists in contemporary high-energy physics and contributes to the FWF-funded research project „Producing novelty and securing credibility: LHC experiments from the perspective of Social Studies of Science“.

Link to publication:
https://doi.org/10.23987/sts.109709 

Barbara Grimpe joins the Human Technology Center (HumTec) at RWTH Aachen University, Germany

Barbara Grimpe left our department in January 2022 and has joined the Human Technology Center (HumTec) at RWTH Aachen University, Germany. She will manage the daily affairs of the Center and contribute to its further development. We are looking forward to continue the good cooperation with Barbara as a Research Associate of our department.

We are hiring!

Our department has an opening for a full time Senior Scientist position (postdoc, 3 years) in social studies of science, or science & technology studies respectively. We are looking for a creative and team-minded person who is willing to engage in new topics and subject areas, in a lively research & teaching environment including other social scientists, humanities scholars, and students from a variety of backgrounds. The deadline for applications is November 10, 2021. Please find all details here.

 

Department trip in the vicinity of Klagenfurt

Last week our Department got together for an inspiring trip in the vicinity of Klagenfurt. We went on a hike from Sterneckstraße via Kreuzbergl to Lake Wörthersee. After lunch, we took a boat to Pörtschach and enjoyed a walk together in the evening sun.

Helene Sorgner wird Universitätsassistentin (praedoc) am Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass Helene Sorgner mit Februar 2021 eine Stelle als Universitätsassistentin (praedoc) am Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung an der Universität Klagenfurt antritt, und uns so als Kollegin an unserer Universität erhalten bleibt. Sie setzt zudem ihre Mitarbeit am FWF-Projekt „Producing novelty and securing credibility: LHC experiments from the Perspective of Social Studies of Science“ am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung fort.

Martina Merz becomes Vize-Rector for Research

We are pleased to announce that Martina Merz will assume the position of Vice-Rector for Research at the University of Klagenfurt for four years as of October 29, 2020. She remains head of our department. For more information on the new Recorate (in German) click here.

The department welcomes Daria Jadreškić as Postdoctoral researcher!

Daria Jadreškić is a philosopher of science with a focus on social epistemology, values in science, and philosophy of science in practice. Since October 2020 she is a member of the Research Unit “The Epistemology of the Large Hadron Collider”, project B3, “Producing novelty and securing credibility: LHC experiments from the perspective of Social Studies of Science”. In the course of the project she will conduct empirical and conceptual research into discovery practices in high energy physics. Before coming to Klagenfurt, she was affiliated with Leibniz University Hannover, where she earned her PhD.

Policy Brief: verantwortungsvolle Forschung und Innovation in Österreich

Die IFF der Universität Klagenfurt ist aktives Mitglied in der „RRI Plattform Österreich“. „RRI“ steht für „Responsible Research and Innovation“, .d.h. die Analyse und Förderung verantwortungsvoller Forschungs- und Innovationsprozesse. Als Vertreterin der IFF hat Dr. Barbara Grimpe, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung (WIHO), zusammen mit VertreterInnen anderer universitärer und außeruniversitärer Institutionen einen Policy Brief erstellt. Darin werden der gegenwärtige Stand der RRI-Forschung und -Umsetzung in Österreich zusammengefasst und Politikempfehlungen gegeben.

Das Dokument basiert auf den jahrelangen Forschungserfahrungen der RRI-Plattform-Mitglieder in nationalen und internationalen Projekten. In dem jüngsten Projekt in dieser Reihe ging es um die Möglichkeiten und Grenzen, RRI im Gesundheitsbereich (24h-Betreuung) zu realisieren. Der Fokus lag hier auf der möglichst verantwortungsvollen Entwicklung von Technologien, welche die BetreuerInnen in ihrer täglichen Arbeit unterstützen.

Quelle Bild: Bundesarchiv, Bild 183-J0130-0301-002 / Raphael (verehel. Grubitzsch), Waltraud / CC-BY-SA 3.0; https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en; ohne Veränd.

Karrierewege aus der Wissenschafts- und Technikforschung

 

 

 

 

 

 

Am 6. Dezember 2019 fand in Wien der Workshop „STS: Skills, Career Trajectories and Stories” statt, der vom Verein STS Austria gemeinsam mit Martina Merz organisiert wurde. Studierende aus den Masterstudiengängen zu Wissenschaft, Technik & Gesellschaft der AAU und der Universität Wien hatten die Möglichkeit, sich mit AbsolventInnen dieser Studienrichtung über Karrierewege und Berufsfelder auszutauschen. Im Format einer „Living Books“-Diskussion erzählten die AbsolventInnen von Ihren Werdegängen und Tätigkeiten in Bereichen wie Wissenschaftskommunikation, Politikberatung und Forschungsmanagement. Eine internationale Perspektive brachte Jessica Mesman (Maastricht University) ein. Als langjährige Koordinatorin des internationalen Masterstudiengangs der European Inter-University Association on Society, Science and Technology (ESST), an dem auch die AAU beteiligt ist, vermittelte sie den angehenden Wissenschafts- und TechnikforscherInnen ein lebendiges Bild von den Fähigkeiten, die sie im Laufe des Studiums erwerben werden, und die sie vor allem als reflektierte und kritische VermittlerInnen zwischen den Disziplinen auszeichnen.

Einen ausführlichen Bericht zum Workshop und zu den „Living Books“ finden Sie hier.

Die Teilnahme der Klagenfurter Studierenden fand im Rahmen der Lehrveranstaltung Berufsfelder angewandter Wissenschafts- und Technikforschung statt, die im ersten Semester des Masterstudiums Wissenschaft, Technik & Gesellschaft verpflichtend ist. Im Rahmen dieses Seminars lernen die Studierenden u.a. durch Exkursionen an außeruniversitäre Forschungs- und Beratungseinrichtungen und Museen die vielfältigen gesellschaftlichen Kontexte und Aufgaben kennen, in denen die Expertise von Wissenschafts- und Technikforschenden zur Anwendung kommt.