Schulcluster: Ressourcen gemeinsam nutzen

Ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem muss Infrastrukturen entwickeln und aufrechterhalten, die sowohl am Land als auch in der Stadt allen SchülerInnen ein ausreichendes Angebot und Zugang zu hochwertiger Bildung ermöglichen. Das österreichische Bildungswesen bietet seit kurzem die Möglichkeit zur Clusterbildung. Vorgesehen ist die Förderung der zumeist freiwilligen Zusammenarbeit und der Ressourcenteilung von Anbietern vorwiegend kleinerer Bildungsinstitutionen, ohne dabei die Anzahl und Größe der beteiligten Schuleinrichtungen zu verringern.

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Wenig Wissen über die Qualität von Beschwerden an Schulen

Für Unternehmen sind Beschwerden eine wichtige Informationsquelle, die Auskunft über das Empfinden und die Zufriedenheit von Kundinnen und Kunden geben. Auch an Bildungseinrichtungen wie Schulen werden häufig Beschwerden herangetragen. Die Bildungsforscher Stefan Brauckmann und Gert Geißler sowie der Forscher zu Dienstleistungsmanagement Holger Roschk haben in einem kürzlich veröffentlichten Artikel festgestellt, dass kaum valides Wissen zu Beschwerden besteht.

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Was Kinder und Jugendliche motiviert, ein Musikinstrument spielen zu lernen

Ein Musikinstrument ist schnell gekauft und die Anmeldung in der Musikschule ist unkompliziert. Doch nach den ersten Stunden stellen viele Kinder und Jugendliche fest: Ein Musikinstrument spielen zu lernen, bedeutet auch Arbeit. Um Hürden überwinden zu können, braucht es entsprechende Motivation. Martin Wieser hat dazu geforscht, was Kinder und Jugendliche antreibt, am Instrumentalunterricht dranzubleiben. Seine Ergebnisse liegen nun in Buchform vor.

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Kooperation fördert Motivation bei Lehrkräften

Studien zur Motivation von Schülerinnen und Schülern gibt es reichlich. Zur Frage, wie Lehrpersonen motiviert sind, werden und bleiben, gibt es allerdings noch wenig empirisches Wissen. Florian Müller (Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung) füllt mit seiner Forschung diese Lücke und hat nun gemeinsam mit Daniela Martinek und Franz Hofmann zu dieser Frage einen Sammelband herausgegeben.

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Edupreneurship für die Schulen: „Die Ökonomie ist in pädagogischen Fragen besser als ihr Ruf.“

Stefan Brauckmann, Professor für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Bildungsbereich, wirft in einem aktuell publizierten Artikel Fragen zur Umsetzung des New-Public-Management-Modells im Schulwesen auf. Schulleiterinnen und Schulleiter müssten demnach stärker im Sinne von „Edupreneurship“ handeln, um den Herausforderungen der Gegenwart gerecht zu werden.

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Wie entdecken wir Kategorien des Denkens?

Von 29. August bis 1. September treffen sich knapp 90 TeilnehmerInnen zur „11th International Conference on Conceptual Change. Epistemic Cognition and Conceptual Change“ in Klagenfurt. Sie beschäftigen sich mit den Vorstellungen von Wissen, die Lernende haben und die ihr Lernen bestimmen.

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Bildungssystem: Wer nicht weiß, was falsch läuft, kann nichts richtig machen.

Die Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB), deren Vorsitz aktuell Florian Müller (Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der AAU) inne hat, hat eine Stellungnahme zur im Raum stehenden Auflösung des BIFIE veröffentlicht. 

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Forschen in der Natur der Nockberge


Mit einer Fläche von knapp 500 km2 ist der Biosphärenpark Nockberge ein wertvolles Forschungsrefugium. Seit 2013 gibt es bereits die Forschungskooperation zwischen dem UNESCO-Biosphärenpark und der AAU. Ziel ist ein Brückenschlag zwischen internationaler wissenschaftlicher Forschung und der Lebensrealität in der Biosphärenpark-Region.

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Was Lehrkräfte motiviert, sich fortzubilden

Die Psychologin Irina Andreitz forscht am Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung zur Fortbildungswahlmotivation von Lehrkräften. Damit möchte sie mehr Licht in das weitreichende Dunkel rund um die Fortbildungsaktivitäten von Lehrerinnen und Lehrern in Österreich bringen.

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Konsum im Wandel: Was kann Konsum verändern?

Was, wie und zu welchem Zweck der Mensch konsumiert, hat seit dem Aufkommen des Massenkonsums zu weitreichenden gesellschaftlichen und ökologischen Veränderungen geführt. Eine Tagung an der Alpen-Adria-Universität ist der Frage gewidmet, inwiefern Konsum selbst als transformative Kraft genutzt werden kann; eine Frage, die für die Organisatorinnen vor dem Hintergrund großer gesellschaftlicher Umbrüche hochaktuell ist. Am 21. und 22. September 2017 werden sich dazu Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis austauschen.

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