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Wessen Uni? Unsere Uni!

Der Open Space für eine nachhaltige und gesellschaftskritische Universität Klagenfurt/Celovec

In dieser Veranstaltung wollen wir Ideen und mögliche Maßnahmen entwickeln, wie die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec in den Bereichen Lehre und Forschung, Energieeffizienz und Gebäude zu einem Ort von Kreativität, Synergien und Passion werden könnte. Hier gibt es die Möglichkeit, jene tatsächlichen Gegebenheiten zu hinterfragen, die uns auf individueller und kollektiver Ebene davon abhalten, Visionen, Ideen, Praktiken und Projekte für eine solche Universität anzudenken, einzubringen und umzusetzen.

Studierende und Bedienstete der AAU sind eingeladen, sich in Workshops und Diskussionskreise einzubringen, mitzudiskutieren und ihre Aktivitäten (z.B. das Schreiben von Seminararbeiten, Abschlussarbeiten oder das Besuchen von Praktika) mit dem Nachhaltigkeitsprozess der Universität zu verknüpfen. Überdies sind die Teilnehmenden auch eingeladen, einen eigenen Workshop bzw. Diskussionskreis zu einer interessanten Frage oder einem verwandten Thema anzubieten.

Open Space ist ein Konferenzformat, das Austausch auf vielen Ebenen ermöglicht sowie ein Umfeld für intensives Lernen schafft. Das offene Format fördert Selbstorganisation, kreative Prozesse sowie Vernetzung von Arbeits- und Projektgruppen.

Donnerstag, 23. April 2015, 14:00-19:00 Uhr – Vorstufe Foyer

Kontakt und Absprache für selbstinitiierte Workshops oder Diskussionskreise: oeh [dot] gespol [at] aau [dot] at

AKKUS: Wiederverwenden statt wegwerfen

Im Zuge der Umsetzung des Öko-Audit Systems EMAS an der AAU wurde seit April 2015 die Verwendung von wiederaufladbaren Batterien resp. Akkus im Bereich der Hörsaaltechnik getestet. Nachdem die Ergebnisse positiv ausfielen, d.h. keine Einbußen bzgl. Leistung oder Nutzungsdauer gegenüber bisher verwendeten Alkaline-Wegwerfbatterien feststellbar waren, werden diese künftig im Tontechnikbereich, z.B. in Funkmikrofonen, durch schnelladefähige Ni-MH Akkus ersetzt.

Die getesteten Akkus weisen im Vergleich zu früherer Akkutechnik eine sehr geringe Selbstentladung auf, was die benötigte Verfügbarkeit bzw. Vorrätigkeit an geladenen Batterien ermöglicht. Durch hohe Ladezyklen (mehr als 2000) ist die Verwendung von Akkus auf Dauer nicht nur preislich günstiger, sondern auch umweltschonend, da pro verwendetem Akku der Abfall von über 1000 Einwegbatterien entfällt.

Upcycling: Palettenmöbel für USI Outdoor

Seit April erfreuen sich die sportlichen Gäste des USI-Platzes am jüngsten Reusing & Social-Projekt der AAU. SchülerInnen der FAB Produktionsschule Villach unter der Leitung von Markus Hofreiter wurden eingeladen, Maßmöbel aus Euro-Paletten für die Kantine und den Sandplatz des USI zu fertigen. Ein Teil der Grundmaterialien lagerte in Form von ausgedienten Paletten auf der Campus-Müllinsel und als aufbewahrte Kunststoffplanen von Ausstellungen im Lager. So entstanden zwei Sitzmöbel, drei Tische und vier Liegen, die mit Farbe versehen und mit Sitzpölstern belegt nun den Gästen des USI zur Verfügung stehen.

In der Produktionsschule Villach werden am Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche durch aktive Beschäftigung in den Fachbereichen Gastronomie, Holz und Betriebliches Management auf den Berufseinstieg vorbereitet.

eCarsharing an der AAU

Ab dem 8. Juni 2015 bietet die AAU eine neue Möglichkeit, Dienstfahrten und private Fahrten umweltfreundlicher und effizienter durchzuführen: eine Kooperation mit dem Anbieter FAMILY OF POWER ermöglicht dies.
Ein Elektroauto von FAMILY OF POWER erhält einen fixen Standplatz an der AAU und steht ab dem 8. Juni für Fahrten zur Verfügung. Ein umweltfreundliches Mobilitätsmanagement ist nur eine der vielfältigen Initiativen, die im Rahmen der geplanten EMAS III-Zertifizierung an der AAU umgesetzt werden. Die Vorstellung des Projekts, das gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt initiiert wurde, erfolgt am Montag, dem 8. Juni um 12:00 Uhr im Stiftungssaal der Universität.

So nutzen Sie das eCar:
Dienstfahrten:

Die AAU hat eine Unternehmens-Mitgliedschaft bei FAMILY OF POWER erworben. Deshalb kann das eCar für Dienstfahrten verwendet werden. Dienstfahrten sind vorher bei der Organisationseinheit Gebäude und Technik anzumelden. Die Sharing-Karte der AAU liegt in der Abteilung auf und kann dort samt Schlüssel abgeholt werden. Für Dienstfahrten ist ein Fahrtenbuch zu führen. Fahrerinnen und Fahrer unterzeichnen bei der Organisationseinheit Gebäude und Technik eine Nutzungserklärung, müssen also nicht selbst Mitglied beim Carsharer werden.

Private Fahrten:
Wer das eCar auch für private Fahrten nutzen möchte, muss sich auf der Webseite von FAMILY OF POWER anmelden und Mitglied werden. Eine Anmeldung ist unter http://www.familyofpower.com möglich. Private Fahrten sind nicht im Fahrtenbuch zu verzeichnen und müssen der Organisationseinheit Gebäude und Technik nicht gemeldet werden.