Wirtschaft in der Sackgasse? Zu viel Staat bremst Wachstum
SÜDPOL – DER Wirtschaftspodcast
Die heimische Wirtschaft kommt nur langsam in Bewegung. Das Bruttoinlandsprodukt stagniert, die Industrie kämpft mit hohen Kosten, und auch im Dienstleistungsbereich läuft vieles zäh. Die Zahlen sind deutlich: Ein Wachstum knapp über null ist mehr Durchhalten als Aufbruch. Doch Stillstand kann sich ein Wirtschaftsstandort wie Österreich nicht leisten.
Deutschland, unser wichtigster Handelspartner, schwächelt – und das spüren unsere Betriebe. Exporte gehen zurück, Investitionen bleiben aus. Gleichzeitig fordern Experten und Interessenvertretungen weniger Bürokratie und gezielte Impulse, um einen Anreiz für Investitionen zu schaffen Was hilft wirklich und was bringt nachhaltiges Wachstum? Darüber spricht Volkswirt Martin Wagner von der Universität Klagenfurt, der zuvor Chefökonom und bis vor kurzem Berater bei der slowenischen Zentralbank war, in einem Podcast der Wirtschaftskammer Kärnten.










Martin Wagner führte die mit heißen Maroni weihnachtlich eingestimmten rund 60 Besucher:innen anhand einer auf den ersten Blick vielleicht abschreckenden schematischen Darstellung durch die wesentlichsten Faktoren und Zusammenhänge, welche das Einkommen und den Wohlstand einer Volkswirtschaft bestimmen. Insbesondere wurden auch Zielkonflikte und Handlungsbeschränkungen aufgezeigt. Dabei wurde nicht nur die aktuelle Situation Österreichs anschaulich mit anderen Ländern Europas, mit der EU insgesamt, den USA, China und dem Rest der Welt verglichen, sondern auch mit vergangenen Zeiten, auf die manchmal mit verklärtem Blick zu wohlwollend zurückgeschaut wird. Der Streifzug „durch Raum und Zeit“ befasste sich u.a. mit Außenhandel, Energie, Ressourcen, Arbeit, Staatsausgaben, Technologie und Produktivität. Die systematische Analyse der wesentlichen Bestimmungsfaktoren für wirtschaftlichen Erfolg waren die Basis für einen Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft.


