Öffentliche Finanzen Kärntens

Ein Interview mit Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Norbert Wohlgemuth für das M.U.T. Magazin („Das 70-Mio.-Euro-Ding!“) thematisiert die Entwicklung der Personalkosten des Landes sowie die mögliche Entwicklung der Schulden bis 2029.

KIHS Konjunkturreport

Die Dezemberausgabe des Konjunkturreports enthält neben dem Bericht über die aktuelle konjunkturelle Lage („Zaghafte Konjunkturerholung, aber Exporte schwächeln“) zwei Kommentare zur Koralmbahn („Wenn eine Linie Räume verbindet“) und zu den Kärntner öffentlichen Finanzen („Landesfinanzen off-track“). Siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=vwQlf4M9c00.  Die aktuellen Wirtschaftskennzahlen zeigen u.a. die im Bundesländervergleich niedrige Digitalisierungsintensität Kärntens und die Aufschlüsselung des Wirtschaftswachstums in Österreich nach der Verwendungsrechnung, dass im dritten Quartal 2025 ausschließlich der Staatssektor Wachstum verzeichnete.

Der Dezember-Konjunkturreport des KIHS ist unter https://kihs.at/konjunkturreport/Konjunkturreport_Dez_2025.pdf verfügbar.

Falls Sie den Konjunkturreport regelmäßig (einmal pro Quartal) erhalten möchten, geben Sie dies bitte unter office [at] kihs [dot] at  bekannt.

Quantifikation von Strukturbrüchen

Leopold Sögner vom Institut für Höhere Studien Wien besuchte am 24. und 25. November 2025 die Abteilung Makroökonomik und Quantitative Wirtschaftsforschung des Instituts für VWL. Gemeinsam mit Martin Wagner werden Methoden entwickelt, die es erlauben, sogenannte Strukturbrüche in ökonomischen Gleichgewichtsbeziehungen zu erkennen und zu datieren. Dies ist besonders in der derzeit unsicheren Epoche relevant. Hat sich, wie oft kolportiert, das Investitionsverhalten in der Eurozone verändert (Deindustrialisierung Europas)? Oder, was hat sich seit der Finanzkrise auf den Geld- und Finanzmärkten verändert? Haben die Nullzinsphase und die Politik der quantitativen Lockerung die empirischen Zusammenhänge auf dem Geldmarkt verändert? Diesen Fragen wollen Leopold Sögner und Martin Wagner mit den in Entwicklung befindlichen Methoden für insbesondere die Eurozone nachgehen.

Vor lauter Krisen vergessen wir auf unsere eigene Zukunft

Serienpleiten, Entlassungswellen, düstere Wirtschaftsprognosen: Ist die Lage wirklich so schlimm und war früher alles besser? Oder sehen wir das Positive gar nicht mehr? Volkswirt Martin Wagner von der Universität Klagenfurt in einem spannenden Gespräch zu Chancen, Risiken, Mittelmaß und Mut.

Interview mit Prof. Martin Wagner in der Kronen Zeitung vom 18. November 2025.