Standards für das aufkommende Edge-Computing

Beim Cloud-Computing werden Daten in eine Cloud ausgelagert und von dort wieder abgerufen. Während die Cloud oft räumlich relativ weit entfernt ist, verfolgt Edge-Computing die Idee, näher am Endgerät zu sein. So werden Energie eingespart und die Übertragungszeit verringert. Am Edge-Computing-Markt versuchen derzeit viele große Anbieter ihre Technologien zu positionieren. Josef Hammer, Doktorand am Institut für Informationstechnologie, hat uns vom „Wild-West-Feeling“ beim Edge-Computing erzählt. Er möchte mit seiner Dissertation einen Beitrag dazu leisten, dass es mehr Standards gibt.

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Da, und doch nicht da: Forschungsprojekt will neue Interaktionen zwischen Menschen oder Maschinen im Cyberspace ermöglichen

Seit Jahren sind wir es nun gewöhnt, via Zoom, FaceTime & Co. online miteinander zu kommunizieren. Auch Operationen oder die Fertigung in Industrieunternehmen sind mittlerweile aus der Ferne möglich. Ein Forschungsprojekt, kürzlich bewilligt durch EU Horizon Europe, möchte nun zu einer neuen Generation immersiver Telepräsenztechnologien beitragen: Die Grenzen zwischen virtueller und physischer Welt sollen dabei noch mehr verschwimmen und die Technologie soll es uns noch besser ermöglichen, an einem anderen Ort zu „sein“, ohne dorthin fahren zu müssen.

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Follow what interests you, and don’t be upset by setbacks

Harald Gietler has just finished his PhD in Technical Sciences, specializing in Information and Communications Engineering. His research work focuses on localization technology. Instead of radar or sonar, Harald uses electromagnetic fields. We talked to him about his field of research and the influence of artificial intelligence. Moreover, he also told us about the reasons why he decided to study at the University of Klagenfurt and why he would advise others to study in Klagenfurt too. Weiterlesen

Besser und schneller aus Gesundheitsdaten lernen: Neuer Ansatz ermöglicht um 60% reduzierte Lernzeit

Elektronische Gesundheitsakten, wie wir sie auch in Österreich kennen, ermöglichen einen Überblick über Laborwerte, Diagnosen und Therapien. Aus den persönlichen und privaten Daten von Individuen ließe sich – mit Hilfe von Machine Learning – viel für die Behandlung von anderen Menschen lernen. Die Nutzung der Daten ist aber heikel, insbesondere wenn es um stigmatisierte Krankheiten handelt. Im EU-Projekt „Enabling the Big Data Pipeline Lifecycle on the Computing Continuum (DataCloud)“ bemüht man sich darum, neue Formen der Informationsverarbeitung auch für medizinische Zwecke nutzbar zu machen. Entsprechende Erkenntnisse präsentierten Dragi Kimovski und seine Kollegen nun in einer Publikation.

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In Klagenfurt mitentwickelte Videostreaming-Technologie MPEG DASH mit Technology & Engineering Emmy® Award ausgezeichnet

Mit Emmy® Awards wird nicht nur die Arbeit von Schauspieler*innen und Regisseur*innen prämiert, sondern es werden auch Technologien ausgezeichnet, die das Fernseherlebnis für die Konsument*innen zunehmend besser machen. In diesem Jahr ist unter den Preisträger*innen der MPEG DASH-Standard. An dessen Entwicklung hat federführend Christian Timmerer (Institut für Informationstechnologie) mitgearbeitet. Weiterlesen

5G-Potenzial ausschöpfen: Forschungsteam baut „Kärntner Fog“

Forscher*innen finden in Kärnten mit dem 5G Playground Carinthia ein offenes Testlabor vor, in dem die Möglichkeiten der neuen Mobilfunktechnologie ausgelotet werden können. Das Problem dabei: 5G ermöglicht zwar die schnelle Übertragung großer Datenmengen, aber diese müssen auch verarbeitet werden. Lagert man diese Rechenleistung nun an ein Cloud-Datencenter aus, kommt es zu Zeitverzögerungen. Mit dem so genannten „Kärntner Fog“ möchte ein Forschungsteam nun, gefördert von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, eine Alternative entwickeln, die die Datenverarbeitung räumlich näher heranbringt.

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Rechenleistung kommt näher ans Endgerät: Kooperation zwischen Universität Klagenfurt und Ericsson Austria zu Edge Computing

Immer mehr Devices senden, empfangen und verarbeiten Daten über verschiedene Industriesegmente hinaus: Damit beispielsweise in Zukunft etwa Autos schnell und unmittelbar miteinander und mit der Straßeninfrastruktur kommunizieren können, braucht es Edge Computing sowie die Infrastruktur der neuen Mobilfunktechnologie 5G. Weltweit läuft die Forschung dazu auf Hochtouren. In Österreich kooperieren nun Ericsson Austria und die Universität Klagenfurt, um Bewusstsein für die Bedeutung der Zukunftstechnologie zu schaffen und zu deren Erfolg beizutragen.

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Nach erfolgreicher Evaluation der ersten Forschungsphase: Christian Doppler Pilot-Labor ATHENA wird nach zwei Jahren zu regulärem CD-Labor

Seit Oktober 2019 betreibt die Universität Klagenfurt gemeinsam mit Bitmovin das Christian Doppler Labor ATHENA. Das Team arbeitet an neuen Methoden für den Transport und die Wiedergabe von Live- und On-Demand-Videos im Internet mithilfe des http-Adaptive-Streaming-Verfahrens. In Zukunft sollen Zuseher*innen qualitative hochwertigere Videoerlebnisse bei geringerer Latenz genießen können. Gleichzeitig wollen die Forscher*innen Speicher- und Vertriebskosten senken. Das Labor wurde nun umfassend evaluiert – und erfolgreich von der Pilotphase in ein reguläres Labor übergeführt.

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ATHENA-Labor mit ersten Ergebnissen: Bessere Videoqualität für Zuschauer*innen

Seit Oktober 2019 betreibt die Universität Klagenfurt gemeinsam mit Bitmovin das Christian Doppler Labor ATHENA. Mittlerweile sind 19 publizierte Forschungsarbeiten entstanden. Zwei davon wurden in die Innovationsinfrastruktur von Bitmovin übernommen.

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Berechnungen an 5G-Netze auslagern: So könnten Drohnen besser autonom navigieren

Kommerzielle Drohnen haben meist nur wenig Rechenleistung an Bord. Nutzen sie nun Kameras wie Augen, um im Raum zu navigieren, können sie daher nur eingeschränkt schnell und beweglich fliegen. Samira Hayat, Forscherin am Institut für Informationstechnologie, hat nun gemeinsam mit Kollegen an anderen Instituten und bei der Deutschen Telekom untersucht, welche Effekte das Auslagern von Rechenleistung an den Rand des Netzwerks (Edge Computing) hat.

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