LITERATUR IM GESPRÄCH: Nava EBRAHIMI

Eine Kleinstadt in der deutschen Provinz. Sechs Menschen, die ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen. Ein Tag, der alles verändert. Ein mitreißender Gesellschaftsroman über die Frage: Wie bleiben wir menschlich, wenn das Leben immer härter wird?
Wer Arbeit sucht, landet im riesigen Geflügelschlachthof Möllring am Stadtrand. Die Alleinerzieherin Sonia sucht einen anderen Job. Die Ingenieurin Anna erhofft sich vom Testlauf eines neuen Automatisierungsverfahrens bei Möllring viel. Merkhausen, Prozessoptimierer im Schlachtbetrieb, fiebert einem Date am Abend entgegen. Und der geflüchtete Afghane Nassim möchte mit seinen Gedichten, die ihm die deutsch-iranische Autorin Roshi übersetzt, die deutschen Beamten erweichen. Als der sehbehinderte Flüchtling von einem Radfahrer angefahren wird, macht ihn das örtliche Radio berühmt.
Veranstalter
Robert Musil-Institut für Literaturforschung - Kärntner Literaturarchiv
in Zusammenarbeit mit
Büro für Frauen, Chancengleichheit und Generation
Kontakt
Edith Bernhofer (musil-institut [at] aau [dot] at)
musil-institut@aau.at oder 2700 2914












