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Bürgerkrieg – στάσις

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Veranstaltungskategorie Ausstellung

An der Schnittstelle von Alter Geschichte und antiker griechischer Philosophie der Politik mit der modernen politischen Geschichte und ihrer Theorie lassen sich immer wieder neue Sichtweisen auf ein Phänomen eröffnen, das die Demokratie seit ihren Anfängen erschüttert: der Bürgerkrieg, στάσις. Mit dem altgriechischen Wort für Stillstand bezeichnet, scheint der Bürgerkrieg – στάσις – die Zeit anzuhalten und eine mythische Vergangenheitunmittelbar gegenwärtig zu machen. Zugleich erscheint die στάσις als ein Zustand größtmöglicher Anspannung durch die Verhärtung einander unversöhnlich gegenüberstehender Fronten. Die (auch gewaltsame) Entladung dieser Anspannung kann eine Gemeinschaft zerreißen, aber auch zu deren Weiterentwicklung führen. In jedem Fall stellt der Bürgerkrieg einen tiefen, ja tragischen Einschnitt in der Geschichte einer Gemeinschaft dar. Als solcher fällt er oftmals dem Vergessen anheim oder so etwas wie einer Verdrängung im übertragenen Sinn.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Institut Geschichte veranstaltet.

Vortragende(r)

Ivan Jordović (University of Novi Sad, Serbien), Claudia Tiersch (Humboldt Universität Berlin), Katarina Nebelin (Universität Klagenfurt), Alfred Dunshirn (Universität Wien), Pavel Nývlt (Tschechische Akademie der Wissenschaften), Marian Nebelin (TU Chemnitz),Jaroslav Daneš (University of Hradec Králové, Tschechische Republik), Ana Iriarte(Universidad del País Vasco, Spanien)

Kontakt

Dr. Alice Pechriggl, Dr. Katarina Nebelin (alice [dot] pechriggl [at] aau [dot] at, katarina [dot] nebelin [at] aau [dot] at)