The EFACIS Alps-Adriatic Irish Itinerary with Marina Carr

Veranstaltungsort: N.1.43

Im Namen des Klagenfurt Centre of Irish Studies im Department of English freuen wir uns, Sie zu einer ganz besonderen Veranstaltung einzuladen, die im Rahmen des "EFACIS Irish Itinerary" und in Zusammenarbeit mit den Universitäten Rijeka und Ljubljana organisiert wird.Wir fühlen uns geehrt, die international anerkannte und vielfach ausgezeichnete Dramatikerin Marina Carr begrüßen zu dürfen. Sie wird Auszüge aus ihren bedeutendsten Stücken lesen, darunter By the Bog of Cats... (1998), Woman and Scarecrow (2006) sowie aus ihrem jüngsten Werk The Boy (2025). Im Anschluss an die Lesung findet eine Diskussion statt.Marina Carr wird am 21. Mai 2026 die Universität Klagenfurt besuchen. Die Veranstaltung findet von 11:45 bis 13:15 Uhr im Raum N.I.43 statt. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsplakat.Diese Veranstaltung wird möglich gemacht durch die Mitarbeit von der EFACIS (European Federation for the Associations and Centres of Irish Studies) und die Untersützung des Department of Foreign Affairs, Government of Ireland, und die Unterstützung der Embassy of Ireland in Wien.Es wäre uns eine große Freude, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen, die eine inspirierende Begegnung verspricht.

Die Ästhetik der Frakturen? Versehrte Männlichkeiten und Landschaften in der literarischen Rezeption der Kriege von 1870/1871 und 1914 bis 1918. (Léon Bloy, Guy de Maupassant, Marcel Schwob, Émile Zola)

Veranstaltungsort: N.2.38

Sehr geehrte Kolleg:innen,kurzfristig laden wir zum Gastvortrag von Herrn Dr. Torsten Voß (Institut für Germanistik) mit dem Titel „Die Ästhetik der Frakturen? Versehrte Männlichkeiten und Landschaften in der literarischen Rezeption der Kriege von 1870/1871 und 1914 bis 1918. (Léon Bloy, Guy de Maupassant, Marcel Schwob, Émile Zola)“ ein.Der Vortrag findet im Rahmen der Lehrveranstaltung „Krieg, Fiktion und Erinnerung/Guerra, finzione e memoria“ am 21. Mai 2026 um 11.45 Uhr im Seminarraum N.2.38 statt.Mit freundlichen GrüßenAngelika Kemper und Martina Meidl

Gastvortrag ‚Can AI be a Poet? ‘ von Dr. Fatemeh Masdari

Veranstaltungsort: N.1.44 (Universität Klagenfurt (Nordtrakt, Ebene 1))

Recent developments in artificial intelligence have brought to light the capabilities of these systems in the domain of text and poetic production. In many cases, such poetry demonstrates a high degree of proficiency in imitating human poetic features. Nevertheless, a fundamental distinction between human-written and AI-generated poetry remains. AI systems may simulate the surface features of poetic language, but they fall short of constituting meaningful poetic form.

Generierung und Demokratisierung des Wissens nach Karl Popper und Paul Feyerabend und im Zeitalter der künstlichen Intelligenz

Veranstaltungsort: N.1.43

Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Generierung von Wissen erneut in den Fokus. Die Art und Weise, wie wir auf Informationen zugreifen, Entscheidungen treffen und mit der Welt interagieren, wird zunehmend von Systemen der künstlichen Intelligenz bestimmt und geprägt. Seltsamerweise hat die wissenschaftstheoretische Auseinandersetzung der Vergangenheit zu diesem Thema bislang noch wenig Beachtung gefunden, obwohl ihre Relevanz weit über die bloße Datenverwertung hinausgeht.Der Vortrag analysiert die Ansätze von Karl Popper und Paul Feyerabend zur Wissensgenerierung und Demokratisierung des Wissens im Umfeld des Wiener Kreises. Während Popper den Kritischen Rationalismus als offenen Prozess von Versuch und Irrtum betont, plädiert Feyerabend für einen epistemologischen Anarchismus, der den Pluralismus nicht-wissenschaftlicher Wissenssysteme fördert und Expertenmacht kritisch hinterfragt.Die Analyse beleuchtet den Wandel der Wissensgenerierung vom methodischen Ideal des Wiener Kreises über Poppers Kritischen Rationalismus bis hin zu Feyerabends erkenntnistheoretischem Anarchismus. Während Popper Fortschritt durch Falsifizierbarkeit und eine offene Gesellschaft definiert, bricht Feyerabend mit der rationalen Methode und fordert einen radikalen Pluralismus, der alternative Wissenssysteme einbezieht. Inwieweit Poppers bzw. Feyerabends Ansatz in Angesicht der künstlichen Intelligenz (KI) eine Rolle spielen und welche Aussagekraft ihnen heute zukommt, soll erörtert werden.