Online-Vortrag am 25. Jänner 22, 16.30 Uhr: DI Robert Piechl (Leiter der Abteilung Stadtplanung, Klagenfurt): Wohnbau in Klagenfurt – Herausforderungen und Perspektiven aus Sicht der Stadtplanung

Zum Abschluss der interuniversitären Ringvorlesung „Wohnraum für Alle?! – Geographische Wohnungsforschung in Theorie und Praxis“, die in diesem Wintersemester an der Technischen Universität Dresden, der Universität Klagenfurt und der Universität Trier stattfand, laden wir am Dienstag, dem 25. Jänner 2022 um 16.30 Uhr zum Vortrag „Wohnbau in Klagenfurt – Herausforderungen und Perspektiven aus Sicht der Stadtplanung“ ein. DI Robert Piechl, Leiter der Abteilung Stadtplanung im Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee berichtet über aktuelle Projekte des Wohnbaus und Fragen der Stadtplanung in Klagenfurt. Der Vortrag steht allen Interessierten offen, Informationen zur Teilnahme gibt es unter diesem Link: https://tu-dresden.de/bu/umwelt/geo/geographie/humangeo/die-professur/news/ringvorlesung-wohnen-fuer-alle

Online-Vortrag am 18. Jänner 2022: Univ.-Prof. Dr. Tobias Chilla (Erlangen): Die EU-Kohäsionspolitik unter dem Einfluss EUropäischer (Des)Integration

Online-Teilnahme mit dem Videoprogrammsystem ZOOM; Teilnahme-Link:
https://univienna.zoom.us/j/94126590050?pwd=bnB5aVVGVVg1a0JqZ3psQnhVa2tJUT09/
Achtung: Zusätzlich ist die Eingabe eines Kenncodes erforderlich: Kenncode 241664.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Ringvorlesung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Humer
„Kohäsionspolitik und räumliche Governance der Europäischen Union“ statt.


Zum Vortrag
Über Jahrzehnte war es eine meist stillschweigende Grundannahme der Kohäsionspolitik, dass zunehmende europäische Integration eine Voraussetzung für abnehmende Disparitäten ist. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen auf EU-Ebene ist jedoch zu fragen, inwiefern dieser Zusammenhang heute bestätigt werden kann.
Die Reflexion dieser Frage erfolgt erstens auf der konzeptionellen Ebene, in der die politikwissenschaftliche und die raumwissenschaftliche Perspektive auf Integration kombiniert werden. Beide disziplinäre Brillen haben sich über Jahrzehnte hinweg mit dem europäischen Einigungsprozess auseinandergesetzt, auch wenn die räumliche Sichtweise lange deutlich weniger prominent war. Zweitens wird anhand von Fallbeispielen diskutiert, inwieweit Disparitäten und Kohäsion miteinander einhergehen. Ein Beispiel sind hierbei grenzüberschreitende Kontrollen im Schengen-Raum.
Der Vortrag kommt zu dem Schluss, dass die EU-Kohäsionspolitik das Phänomen der Desintegration in die Politikgestaltung einbeziehen muss, und dass Kohäsion auch in Zeiten der Desintegration ein relevantes Ziel bleibt.

Zur Person des Vortragenden
Univ.-Prof. Dipl.-Geogr. Dr. Tobias Chilla:
Tobias Chilla (geb. 1973) studierte an den Universitäten in Köln und Bonn Geographie (Diplom) sowie Städtebau und öffentliches Recht. Die Promotion erfolgte 2004 an der Universität zu Köln. Er ist seit 2012 Inhaber der Professur für Geographie mit dem Schwerpunkt Regionalentwicklung am Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen. Die akademischen Stationen vor der Berufung umfassen Köln, Luxemburg und Bamberg sowie Saarbrücken, wo er sich 2012 an der Universität des Saarlandes mit einer Arbeit über die räumlichen Auswirkungen der europäischen Integration in konzeptioneller Hinsicht habilitierte.
Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Regionalentwicklung, insbesondere in Hinblick auf grenzüberschreitende und europäische Dynamik. Viele seiner Forschungsprojekte sind auf der Schnittstelle von angewandter, politiknaher Analyse und Grundlagenforschung angesiedelt. Wenn auch oft nur implizit, so liegt seinen Arbeiten die Reflexion von räumlicher und politischer Integration zugrunde: Welche Regionen profitieren von europäischer Einigung mehr oder weniger und warum? Wie lassen sich regionale Entwicklungspfade positiv beeinflussen?
Tobias Chilla ist Erstautor des 2016 erschienenen UTB-Lehrbuchs zur Regionalentwicklung. Der dem Vortrag zugrundeliegende Artikel ist in Co-Autorenschaft mit Dr. Estelle Evrard, Maître Assistant an der Universität Luxemburg, entstanden.

 

Vortragsankündigung zum Download (pdf)

Master Online Infoweek: 21 to 24 February 2022

https://www.aau.at/en/prospective-students/infoweek/

 

CfP „Energie.Macht.Widerstand – Kritische Perspektiven in der Geographischen Energieforschung“

Für den Workshop „Energie.Macht.Widerstand – Kritische Perspektiven in der Geographischen Energieforschung“, der vom 23. bis 25. Juni 2022 an der Universität Klagenfurt stattfindet, können noch bis zum 14. Februar 2022 Vorschläge für Beiträge eingereicht werden. Der Workshop ist eine Veranstaltung des AK „Geographische Energieforschung“ in der Deutschen Gesellschaft für Geographie und wird organisiert von Sören Becker (Philipps-Universität Marburg), Antje Bruns (Universität Trier) und Matthias Naumann (Universität Klagenfurt). Weitere Informationen zum Workshop gibt es hier.

Ideenwettbewerb „Lebens(t)raum Karnische Region“

Ideenwettbewerb: Lebens(t)raum Karnische Region

Die Karnische Region kennt keine Grenzen.

Vor allem wenn es um das Beschreiten neuer Wege geht. Und genau das wollen wir: Gestalte den „Lebens(t)raum Karnische Region“ und wir realisieren Deine Ideen.

Es geht darum, die Karnische Region – bestehend aus den sieben Gemeinden Lesachtal, Kötschach-Mauthen, Dellach im Gailtal, Kirchbach, Gitschtal, Hermagor-Pressegger See und St. Stefan im Gailtal – als Wirtschafts- & Lebensraum noch attraktiver zu gestalten. Deine Ideen sind unser aller Erfolg!

Konkret geht es um folgende Fragestellungen:

  • Wie kann die Karnische Region als Wirtschafts- und Lebensraum noch attraktiver werden?
  • Welche Ideen hast du, um die Karnische Region als Lebensraum noch spannender zu gestalten?
  • Welche „Starthilfen“ benötigst Du, um hier Deinen Lebenstraum beruflich zu verwirklichen?
  • Was kann getan werden, um für Neugründungen und Ansiedlungen attraktiv und sichtbar zu sein?
  • Welche Aktivitäten und Angebote rund um Holz, Technologie, erneuerbare Energie und Lebensmittel inspirieren Dich?
  • Welche Angebote für Neuankömmlinge würdest Du nutzen oder selbst zur Verfügung stellen?

Mach mit und gestalte den Lebens(t)raum Karnische Region!

Deine Ideen werden belohnt. Es warten attraktive Preise auf dich!

 

Humangeographie meets Geographiedidaktik“ – Schwerpunktheft von „GW-Unterricht“ erschienen

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „GW-Unterricht“ (Heft 164, 3/2021) widmet sich innovativen methodischen Zugängen der Humangeographie und deren Bedeutung für die geographische Bildung. Die Herausgeber*innen des Schwerpunktheftes, Prof. Dr. Matthias Naumann (Universität Klagenfurt), Dr. Anna Oberrauch (Pädagogische Hochschule Tirol) und Jun.-Prof. Dr. Nicole Raschke (Technische Universität Dresden), organisierten hierfür einen kollaborativen Schreibprozess von Humangeograph*innen, Fachdidaktiker*innen und Unterrichtspraktiker*innen. Das Heft enthält u.a. einen Beitrag von Prof. Dr. Nina Anna Brendel (Universität Potsdam), Dr. Nils Matzner (Technische Universität München) und Prof. Dr. Max-Peter Menzel (Universität Klagenfurt) zur Nutzung von Twitter-Daten im GW-Unterricht.

Das Heft ist komplett online verfügbar unter:

https://www.gw-unterricht.at/index.php/onlineausgaben/24-2021/84-164-2021.html

Einladung zum wiwi aktuell_Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Arthur Kanonier am 16.12.21, 10.15 Uhr zum Thema “Zersiedelungsabwehr und sparsamer Bodenverbrauch als raumplanerisches Anliegen”

Arthur Kanonier, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement, TU Wien

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 10.15 Uhr

Zersiedelungsabwehr und sparsamer Bodenverbrauch als raumplanerisches Anliegen

https://moodle.aau.at/course/view.php?id=32256
Gastzugang: L4F_WS2021

Ich durfte 2017 die ÖROK-Empfehlung Nr. 56:  “Flächensparen, Flächenmanagement & aktive Bodenpolitik“ (https://www.oerok.gv.at/fileadmin/user_upload/Bilder/2.Reiter-Raum_u._Region/1.OEREK/OEREK_2011/PS_Flachensparen/OeROK-Empfehlung_56_Flaechensparen_Internet.pdf) wissenschaftlich begleiten und würde gerne aus diesen Erfahrungen berichten. Insbesondere würde ich gerne die aktuellen Herausforderungen bei der Flächen- bzw. Bodeninanspruchnahme, die in Österreich nach wie vor viel zu hoch sind, und die wesentlichen Handlungserfordernisse besprechen, wobei ich den Fokus auf Instrumente der Raumordnung legen würde: Welche Maßnahmen der überörtlichen Raumplanung und der Flächenwidmungsplanung wären wirkungsvoll, um einerseits die Siedlungsentwicklung nach Außen zu begrenzen (z. B. Grünzonen, Siedlungsgrenzen) und anderseits eine effektive Innenentwicklung (z. B. Baulandmobilisierung) zu ermöglichen. Wesentlich erscheint mir dabei, auf die praxisbezogenen Umsetzungshemmnisse einzugehen, also weshalb trotz der allgemein anerkannten Zielsetzung zum sparsamen Bodenverbrauch in der Praxis häufig dieses Ziel nicht erreicht wird.

Univ.-Prof. Arthur Kanonier ist seit sechs Jahren Professor für Bodenpolitik und Bodenmanagement an der TU Wien und Leiter des gleichnamigen Forschungsbereichs. Er ist Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Raumplanung (ÖGR). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Bodenpolitik und das Raumordnungsrecht,  Zersiedelungsproblematik, regionale und örtliche Raumplanung, Bauführungen im Grünland,  Regelungen  für  Einkaufszentren und Zweitwohnsitze.

 

Download Vortragsplakat

WIWI Fakultät | Institut für Geographie und Regionalforschung

Neuerscheinung „Progressive Urbanism in Small Towns: The Contingencies of Governing From the Left”

In der Zeitschrift  „Urban Affairs Review” ist der Beitrag „Progressive Urbanism in Small Towns: The Contingencies of Governing From the Left” von Ross Beveridge (University of Glasgow) und Matthias Naumann (Universität Klagenfurt) erschienen. Der Beitrag ist online verfügbar:

https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/10780874211055834

Aufzeichnungen GeoWoche2021

Die Aufzeichnungen der zentralen Veranstaltungen (Keynotes, Mittagsdiskussionen etc.) der #GeoWoche2021 stehen nun zur Ansicht auf der Website der Universität Passau zur Verfügung.

GZ-Themenschwerpunkt „Rechte Raumnahme“

In der „Geographischen Zeitschrift“ ist der erste Teil des Themenschwerpunkts „Rechte Raumnahme“, herausgegeben von Judith Miggelbrink (Dresden) und Daniel Mullis (Frankfurt am Main), erschienen. Teil des ersten Themenheftes (4/2021) ist der Beitrag „Infrastruktureller Populismus. Infrastruktur als Agenda, Instrument und Erklärung rechter Raumproduktionen“ von Matthias Naumann (Klagenfurt).