AAU Südtrakt | Foto: aau/tinefoto.com

Veranstaltungen Institut für Slawistik (2004 – 2008)

Slovenski slavistični kongres Celovec / Slowenischer Slavistenkongress in Klagenfurt
02. – 04. 10. 2008


Internationale Tagung zur „Smysl <=> Tekst“ – Theorie (MTT)

21. – 24 .05. 2007

Im Mai 2007 fand an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt die dritte Internationale Tagung zur „Smysl <=> Tekst“ – Theorie statt (Third International Conference on Meaning – Text Theory). Das Programm umfasste 33 Hauptvorträge, 10 Poster-Präsentationen und einen Workshop. Eingeladene Vortragende waren Igor’ Mel’čuk (Montreal), Igor’ Boguslavskij (Moskau – Madrid) und Eva Hajícová (Prag), dazu kamen VertreterInnen der Smysl <=> Tekst – Theorie aus Russland, Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Kanada und einigen anderen Ländern. Organisator der Tagung, die zuvor lediglich in Paris (2003) und Moskau (2005) stattgefunden hatte, war Dr. Tilmann Reuther (Klagenfurt).


TAG DER FORSCHUNG
17.11.2006

„Forschung erleben!“ heißt es am 17. November 2006 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Der vom Vizerektorat für Forschung veranstaltete Tag der Forschung 2006 steht unter dem Generalthema KULTUR :: TECHNIK und verwandelt die gesamte Universität in einen großen, öffentlichen WISSENSCHAFTS :: ERLEBNIS :: RAUM, in dem Forschende und Lehrende aller Fachrichtungen ihr Wissen allen neugieriegen und wissensdurstigen Menschen weitergeben.

Der Vormittag gehört ganz den Kindern, der Nachmittag allen Menschen, egal welchen Alters. Besucherinnen und Besucher können sich umfassend über Wissenschaft und Forschung an der Universität Klagenfurt informieren. Geboten werden spannende Vorlesungen, neueste Forschungsergebnisse und das direkte Gespräch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ausstellungen und viel Programm zum aktiven Mitmachen. Forschung und Wissen wird greif- und fühlbar gemacht.

Das Institut für Slawistik hat zwei Programmpunkte:

1. „Slawistik ohne Grenzen“ – Ein Kulturspiel in 10 Stationen
Die slawischen Länder in Europa sind bis heute nicht allen im Detail bekannt. Wo sind sie, welche Sprachen werden gesprochen, welche bekannten Persönlichkeiten, AutorInnen, KomponistInnen, etc. kommen aus diesen Ländern? Welche Speisen werden dort gegessen, wie klingt die Nationalhymne, wie schaut die Flagge aus? Welche Bücher lesen die Menschen dort? Welche Musik wird gehört, welche Tänze getanzt?

Ab 14 Uhr, Beginn in der Aula der Universität, weitere Stationen am Institut für Slawistik

2. „Warum immer der Ärger mit den Wörterbüchern?“ – Helfen Sie mit bei der Fehlersuche!
Sie benützen doch ein- und zweisprachige Wörterbücher und ärgern sich manchmal? Entweder Sie finden nicht, was sie suchen, oder sie finden nur Teile und wissen nicht, wie sie zusammenzusetzen sind? Bringen Sie Ihr Wörterbuch (oder gleich mehrere) mit und besprechen Sie Ihre Probleme mit uns.
Wir erarbeiten in persönlichen Gesprächen einen Problemkatalog für WörterbuchbenützerInnen und bemühen uns, interessante Fragen zur Lexik und zu Wörterbüchern zu stellen.
Die neuesten Forschungsergebnisse zur Lexikografie, Lexikologie und lexikalischen Semantik werden in einer Mischung aus Demonstration und Versuch aufbereitet.

Ab 14 Uhr, Aula, laufend


34. Österreichische Linguistiktagung

08. – 10. 12. 2006
Institut für Sprachwissenschaft und Computerlinguistik

Koordination Sektion Slawistik: Dr. Ursula Doleschal, Dr. Herta Maurer-Lausegger, Dr. Tilman Reuther


GRANICA-MEJA-HRANICE-HRANICA-ГРАНИЦА

Das Phänomen der Grenze in Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft

5. Tagung des Interdisziplinären Forums österreichischer SlawistInnen (IFÖS)

19. Mai 2006 – 20. Mai 2006
Institut für Slawistik
Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Grenze drängt sich heutzutage nicht nur anhand von geographischen Bedingungen regelrecht vor allem in Kärnten auf. Der Ort der Begegnung, der Spannung, des gegenseitigen Entdeckens lässt sich nicht nur konkret untersuchen, sondern bietet für alle drei Wissenschaften ein spannendes Untersuchungsfeld, dem keine Grenzen gesetzt sind. Somit sind die Tagungsbeträge für alle Möglichkeiten offen, um unterschiedlichste Aspekte der Grenze zu untersuchen.

„Grenze ist […] pure Objektivität, denn es sind zwei Identitäten, die in jeder Grenze zusammentreffen, gleichermaßen für sie konstitutiv und gleichermaßen präsent. In der Grenze begegnen sich zwei Einheiten des Raumes, oder zwei Einheiten der Zeit, oder zwei Einheiten des Sinns, kurzum zwei Identitäten einer Art. Beide Identitäten (beide Einheiten, die sich in der Grenze begegnen) müssen mit ihren Identitäten gleichermaßen präsent sein, sie müssen in gleichem Maße die Grenze konstituieren, als Ort ihrer Begegnung, damit es sich tatsächlich um eine Grenze handelt. Deshalb ist Grenze ein dramatischer Ort par excellence, denn sie ist ein Ort der Spannung und deshalb so ausgesprochen fruchtbar.

In der Grenze, durch die Grenze, wird eine Identität vollendet. Die Grenze gehört noch immer dieser Identität, und dennoch ist sie schon etwas gänzlich anderes, denn sie wird in gleichem Maße auch durch die andere Identität konstituiert, die an der Grenze (mit der Grenze) beginnt. Die Grenze ist Grundlage der Identität, denn gerade sie gibt Form und Gestalt, was bedeutet, daß sich durch sie und in ihr eine Identität wirklich vollendet; und gerade hier, in dem, was sie vollendet, überwindet eine Identität das stumpfe Mit-sich-selbst-gleich-sein und öffnet sich etwas völlig anderem, nämlich jener anderen Identität, aus der die Grenze besteht.“

Aus: Karahasan, Dževad (Hrsg.): Poetik der Grenze. Graz 2003. S. 7f.


ETHNOSLAVICA

Institut für Slawistik
Institut für Slawistik der Universität Wien

Internationales slawistisches Symposium.
Vorträge der Autorinnen und Autoren der Festschrift „ETHNOSLAVICA“
(zum 65. Geburtstag von Herrn Univ.-Prof. Dr. Gerhard Neweklowsky)

Ort: z-129, Oman-Saal

Zeit: 07. 04. 2006, 14:00 bis 19:00 Uhr


Symposium „Wissenschaftliches Schreiben“

24 .- 26. Oktober 2005

An dem internationalen Symposium nehmen Forscherinnen und Forscher des europäischen Raumes teil, die sich mit dem Thema „Wissenschaftliches Schreiben“ in den europäischen Sprachen (mit Ausnahme des Englischen) unter einer linguistischen Perspektive auseinandersetzen. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf dem „Schreiben“. Einen zweiten thematischen Schwerpunkt stellt die Untersuchung europäischer Sprachen und Wissenschaftskulturen außerhalb des Englischen dar. Damit soll der Vielfalt europäischer Wissenschaftskulturen und -traditionen Rechnung getragen und ihr Wert für das vereinte Europa des 21. Jahrhunderts bewusst gemacht und gepflegt werden.

Die Beiträge entstammen verschiedenen für das Thema relevanten Teilbereichen: Entwicklung der muttersprachlichen wissenschaftlichen Schreibkompetenz, interkulturelle Vergleiche zwischen einzelnen Wissenschaftskulturen, Typologie wissenschaftlicher Texte, mündliche und schriftliche Formen der Wissenschaftskommunikation, einzelne Merkmale wissenschaftlicher Texte, der Einfluss des Englischen auf nationale Wissenschaftskulturen und Schreibtraditionen.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Aktivitäten im Bereich „Wissenschaftliches Schreiben“ in der europäischen Linguistik zusammenzuführen und die Zusammenarbeit und Entwicklung in diesem Fachbereich zu fördern und intensivieren.


XXX. Slavistisches Arbeitstreffen des „Konstanzer Kreises“

14. – 16. September 2004

Der „Konstanzer Kreis“ besteht aus Slavistinnen und Slavisten deutscher und österreichischer Universitäten, die jedes Jahr im September zu einem Arbeitstreffen zusammenkommen. Gastgeberin der diesjährigen Tagung ist – wie zuletzt im Jahr 1991 – die Universität Klagenfurt.

Organisation des Treffens:
Univ.Doz. Dr. Tilmann Reuther
tilmann.reuther [at] uni-klu.ac.at