Klagenfurt-Stipendium | Foto: aau/Martin Steinthaler

Talente fördern!

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und die Landeshauptstadt Klagenfurt initiieren gemeinsam ein
„Klagenfurt-Stipendium“ zur Förderung von ausgezeichneten Masterstudierenden.

Das Klagenfurt-Stipendium wird jährlich ausgeschrieben und fördert mit 300 Euro monatlich Masterstudierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Das Stipendium finanziert sich als „Matching-Fund“ über öffentliche und private Mittel. Unternehmen, AbsolventInnen, Vereine und Privatpersonen engagieren sich und vergeben Stipendien in der Höhe von 150 Euro monatlich. Die Landeshauptstadt Klagenfurt verdoppelt diese Fördersumme. Rektor Oliver Vitouch sieht das Stipendium als große Chance, um die Zukunft der Region nachhaltig zu gestalten: „Das Klagenfurt-Stipendium ist eine Maßnahme für den Brain Gain und Anstoß für eine neue Stipendienkultur. Gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik fördern wir  ökonomische Prosperität und die Chancen kommender Generationen.“ Veranstaltungen rund um das Klagenfurt-Stipendium vernetzen Wirtschaft und  Wissenschaft, Theorie und Praxis, ArbeitgeberInnen und herausragende Nachwuchskräfte.

Frau Bürgermeisterin Mathiaschitz, warum haben Sie das Klagenfurt-Stipendium ins Leben gerufen?

Kluge Köpfe sind die wichtigste Ressource unserer Gesellschaft. Mit dem Klagenfurt-Stipendium wollen wir einerseits der Abwanderung talentierter NachwuchswissenschaftlerInnen entgegenwirken und andererseits auch engagierte JungakademikerInnen nach Klagenfurt holen. Durch das Stipdneium wird es uns gelingen, Klagenfurt im internationalen Wettbewerb um kluge Köpfe nachhaltig zu positionieren und den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Bürgermeisterin Mathiaschitz / Foto: Stadtpresse Klagenfurt - Fotostudio Stippich

Bürgermeisterin Mathiaschitz / Foto: Stadtpresse Klagenfurt – Fotostudio Stippich

Was möchten Sie mit dem Klagenfurt-Stipendium erreichen?

wir die Region nachhaltig weiterentwickeln wollen, brauchen wir jeden schlauen Kopf und können es uns nicht leisten, dass  talentierte JungwissenschaftlerInnen abwandern. Was möglich ist, beweisen die vielen erfolgreichen Start-up-Unternehmen,  die sich im Lakeside Park angesiedelt haben und ihren Ursprung an der Alpen-Adria-Universität hatten.

Bei der Vergabe des Klagenfurt-Stipendiums zählen nicht nur Noten, sondern auch individuelles, herausragendes Engagement. Warum ist dieser ganzheitliche Leistungsbegriff so wichtig?

Wir wollen mit dem Klagenfurt-Stipendium einen neuen Weg einschlagen, deshalb zählt für uns neben den Noten auch besonderes Engagement der BewerberInnen. Es sollen jene Masterstudierende gefördert werden, die sich auch ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst sind.

Warum liegt ihnen Spitzenförderung so am Herzen?

Bildungsförderung umfasst für mich zwei wesentliche Aspekte. Einerseits haben wir den Auftrag, Bildung – auch eine  universitäre Ausbildung – möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, und andererseits gilt es, Talente gezielt zu fördern.  In unserem Leitbild haben wir festgeschrieben, dass Klagenfurt eine Bildungsstadt ist. Da wir über sämtliche  Bildungseinrichtungen verfügen, sind wir in der glücklichen Lage, dass es kaum Einschränkungen beim Zugang zur Bildung gibt. Was uns noch gefehlt hat ist ein „Modell“, durch das wir gezielt wissenschaftliche Talente fördern können.  Das Klagenfurt-Stipendium ist ein nachhaltiges Programm, mit dem wir Spitzenförderung im Bereich der universitären Ausbildung etablieren wollen.

Für ad astra: Theresa Kaaden