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Schlagwortarchiv für: BA-EBW

„Wir machen trotzdem das, was wir können.“

Was wir hierzulande tun, hat Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen auf anderen Erdteilen. Das ist der Grundgedanke des Konzepts der Global Citizenship. Hans Karl Peterlini hat seit 2020 den UNESCO Lehrstuhl für Global Citizenship Education inne und bemüht sich – im Kleinen und im Großen – um Veränderungen hin zu einem „guten Leben für alle“. Der Lehrstuhl wurde ihm und der Universität Klagenfurt nun für weitere vier Jahre zuerkannt. Im Interview spricht er vor dem öffentlichen UNESCO Chair Meeting, zu dem die Arbeitsgruppe am 10. Juni 2025 von 9:00 bis 12:00 Uhr in den Stiftungssaal lädt, über seine bisherigen Erfahrungen.

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Universität Klagenfurt vergibt auch 2025 wieder Dr. Erich Ciesciutti-Stipendien

Bereits zum dritten Mal unterstützen die Dr. Erich Ciesciutti-Stipendien besonders förderwürdige Bachelorstudierende mit monatlich 600 Euro. Ab Mai können sich Interessierte um die Stipendien bewerben, die von der Dr. Erich Ciesciutti-Stiftung finanziert und von der Universität Klagenfurt vergeben werden.

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Hilfe in Krisen für Männer: Papageno-Effekte im Alltag stärken

Männer in Krisen nehmen häufiger Hindernisse wahr, wenn es darum geht, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Dieses erschwerte Hilfesuchverhalten gilt als eine Erklärung dafür, dass Männer häufiger Suizid begehen als Frauen. Carmen Schlojer hat im Rahmen ihrer Dissertation an der Universität Klagenfurt die Hintergründe dafür untersucht und Empfehlungen für die Suizidprävention und Hilfe in Krisen für Männer entwickelt. Ihre Ergebnisse hat sie kürzlich in Buchform vorgestellt. Einer ihrer Vorschläge: Wir brauchen mehr Papageno-Effekte im Alltag, in denen wir mit einem sorgsamen Umgang mit Krisen alltägliche Situationen suizidpräventiv nutzen.

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Apps installieren und sicher im Netz navigieren: Projekt möchte Zugang zur digitalen Welt für Menschen mit Lernschwierigkeiten erleichtern

Für Rollstuhlfahrer:innen sind es Stiegen und Stufen, die es ihnen erschweren, ungehindert überall hin zu kommen. Äquivalent dazu sind es fehlende Bodenmarkierungen, die Menschen mit eingeschränkten Sehvermögen das Leben schwerer machen. Kathrin Arndt ist studentische Mitarbeiterin im EU Erasmus+ Projekt INDICO, das Menschen mit Lernschwierigkeiten den Zugang zur digitalen Welt erleichtern soll. Fragt man sie danach, was denn nun die metaphorischen Stufen und fehlenden Bodenmarkierungen für die Menschen mit Lernschwierigkeiten seien, erfährt man: „Für unsere Zielgruppe ist die Sprache, die wir online verwenden, hinderlich. Wollen wir Menschen mit Lernschwierigkeiten ermöglichen, sich gleichberechtigt im digitalen Raum zu bewegen, brauchen wir die so genannte Einfache Sprache.“

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