Sozialpädagogischer Fachtag: Qualitätsvolle Schutzkonzepte – Impulse für den Gewaltschutz in der Sozialen Arbeit
Hiermit laden wir herzlich zum heurigen Sozialpädagogischen Fachtag „Qualitätsvolle Schutzkonzepte – Impulse für den Gewaltschutz in der Sozialen Arbeit“ der Universität Klagenfurt ein!
13. Juni 2025 | 08:00 – 15:00 Uhr | Universität Klagenfurt, Stiftungssaal
Die Veranstaltung wird seitens des Arbeitsbereichs Sozialpädagogik und Inklusionsforschung des Instituts für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung in Kooperation mit der Fachstelle Kinderschutz des Amts der Kärntner Landesregierung (Abteilung 4 – Soziales), dem Universitätszentrum für Frauen*- und Geschlechterstudien und dem Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Universität Klagenfurt angeboten.
Vorträge:
Christiane Hintermann (Villach) & Robert Grollitsch (Klagenfurt):
„Handeln statt Hoffen“ – Praxisimpulse aus der Sozialen Arbeit für gelebten Kinderschutz
Detlef Maag (Berlin):
Wissensdiskriminierung(en) von betroffenen Erfahrungswissenden im professionellen und wissenschaftlichen Kontext von Gewaltschutzdebatten
Barbara Kavemann (Berlin):
Wie funktionieren Bilder in der Prävention mit Kindern und Jugendlichen mit kognitiven Beeinträchtigungen? Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts BeSt – Beraten und Stärken
Anmeldung bis zum 25.05.25 erbeten unter: https://conference3.aau.at/event/168/overview. Bei der Anmeldung kann die Teilnahme an einem der folgenden Workshops ausgewählt werden:
- Christiane Hintermann, Sexualpädagogik Kärnten: Sexuelle Bildung als Präventionsmaßnahme im Kinderschutz
Der Workshop geht der Frage nach, welche positiven Effekte eine achtsam begleitete Sexualentwicklung in Kombination mit sexueller Bildung für Kinder hinsichtlich der Prävention von übergriffigen Situationen, bis hin zu sexualisierter Gewalt, haben kann. Erarbeitet werden klare Schutzfaktoren, auf unterschiedlichen Entwicklungsebenen, um Kinder und Jugendliche von Anfang an zu stärken und zu bilden.
- Robert Grollitsch, (un)aufgeregt – Verein zur Förderung sexueller Bildung & Prävention sexualisierter Gewalt: der Verhaltenskodex als Schlüssel für Gewaltschutz
Der Workshop thematisiert die Bedeutung eines Verhaltenskodex als zentrales Instrument des Gewaltschutzes in der Sozialen Arbeit. Die Teilnehmenden setzen sich mit den wesentlichen Bausteinen eines wirksamen Kodex auseinander und analysieren Praxisbeispiele, um so eigene Ansätze zur Umsetzung in ihrem jeweiligen Arbeitskontext zu entwickeln.
- Petra Regenfelder-Davis, Fachhochschule Kärnten: Intersektionale Schutzkonzepte als Best Practice an Hochschulen
Wie sind Menschen durch Gewalt an Hochschulen betroffen oder exkludiert? Wie können wir unsere Kulturen der Bildung und Zusammenarbeit verändern – hin zu einem gewaltfreien, Vielfalt-schätzendem Miteinander? Wo können wir ansetzen, um intersektionale Schutzkonzepte in die Praxis zu bringen? Der Workshop dient der Vernetzung von Mitarbeitenden und Studierenden von Hochschulen in Österreich.
- Farina Schorn, Roman Ulram, Delfi Kinderschutzzentrum: Kinderschutzkonzepte begreifen, verstehen und umsetzen
Was sind Kinderschutzkonzepte? Wie kann ich den Prozess beginnen? Was ist die Bedeutung von diesen „Konzepten“? Diese Fragen sind derzeit für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen omnipräsent und das ist gut so! Alle Formen der Gewalt und sexueller Missbrauch an jungen Menschen finden sich in allen Bereichen des Lebens – auch in Institutionen. Gemeinsam sichere Orte für Kinder und Jugendliche zu schaffen, diese Orte achtsam, machtsensibel und partizipativ zu gestalten- das bedeuten Kinderschutzkonzepte.










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