Quantifikation von Strukturbrüchen

Leopold Sögner vom Institut für Höhere Studien Wien besuchte am 24. und 25. November 2025 die Abteilung Makroökonomik und Quantitative Wirtschaftsforschung des Instituts für VWL. Gemeinsam mit Martin Wagner werden Methoden entwickelt, die es erlauben, sogenannte Strukturbrüche in ökonomischen Gleichgewichtsbeziehungen zu erkennen und zu datieren. Dies ist besonders in der derzeit unsicheren Epoche relevant. Hat sich, wie oft kolportiert, das Investitionsverhalten in der Eurozone verändert (Deindustrialisierung Europas)? Oder, was hat sich seit der Finanzkrise auf den Geld- und Finanzmärkten verändert? Haben die Nullzinsphase und die Politik der quantitativen Lockerung die empirischen Zusammenhänge auf dem Geldmarkt verändert? Diesen Fragen wollen Leopold Sögner und Martin Wagner mit den in Entwicklung befindlichen Methoden für insbesondere die Eurozone nachgehen.