Neue Professur im November 2025 an der Universität Klagenfurt

Im November 2025 wurde Valerie Hase auf die Professur „Digital Media and Communication“ berufen.

Univ.-Prof.in Dr.in Valerie Hase

§ 99-Professur (befristet)

Valerie Hase ist seit November 2025 als Professorin für „Digital Media and Communication“ am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Fakultät für Sozialwissenschaften tätig und Leiterin des neu gegründeten Digital Media and Methods Lab.


Valerie Hase, geboren 1993 in Deutschland, studierte Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster, wo sie 2016 ihren Masterabschluss erwarb, und absolvierte 2017 ein Studium der Social Research Methods an der London School of Economics and Political Science. Während dieser Zeit sammelte sie erste Forschungserfahrungen, etwa als Research Intern am Think Tank Polis sowie als Fast-Track Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG.

Von 2017 bis 2022 war sie an der Universität Zürich tätig, wo sie am Institut für Kommunikationswissenschaft promovierte. Ihre Dissertation befasste sich mit dem Einsatz computergestützter Methoden zur Analyse der Berichterstattung über politische Gewalt und wurde mit magna cum laude beurteilt. Anschließend forschte und lehrte sie von 2022 bis 2025 an der Ludwig-Maximilians-Universität München als Akademische Rätin auf Zeit in der Abteilung für Computational Communication Research. Im November 2025 wurde sie auf den Lehrstuhl „Digital Media und Communication“ der Universität Klagenfurt berufen und leitet das neu gegründete Digital Media and Methods Lab, das sich mit digitalen Kommunikationsformen und innovativen Forschungsmethoden beschäftigt.

Forschungsschwerpunkte

In ihrer Forschung befasst sie sich damit, wie digitale Medien öffentliche Meinungsbildung beeinflussen. Sie untersucht, wie Informationen über verschiedene Plattformen hinweg zirkulieren – etwa in der digitalen Nachrichtenwelt oder in Krisen- und Konfliktkontexten wie Terrorismus, digitaler Propaganda oder Klimawandelkommunikation. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Verbesserung digitaler Forschungsmethoden an der Schnittstelle von Sozial- und Computerwissenschaften, vor allem im Bereich der automatisierten Inhaltsanalyse, digitaler Verhaltensdaten und Verzerrungen der Computational Social Science.