Literarisches Verstehen: Eine mess- und steigerbare Kompetenz?

Gastvortrag von Univ.-Prof. Dr. Johannes Odendahl (Universität Innsbruck)

Spätestens seit der ersten PISA-Studie sieht sich die Deutschdidaktik mit der Frage nach mess- und operationalisierbaren Kompetenzen literarischen Verstehens konfrontiert. In seinem Vortrag (mit anschließender Diskussion) beschäftigt sich Johannes Odendahl mit der Frage, ob und inwiefern eine solche Konzeption von Literarizität überhaupt möglich sein kann – oder ob Literatur und dessen Rezeption grundsätzlich Gegenwelten eröffnen, die sich einer Vermessung und systematischen Steigerung verweigern.

Dr. Johannes Odendahl ist Universitätsprofessor für Didaktik des Unterrichtsfachs Deutsch an der Universität Innsbruck. Sein besonderes Forschungsinteresse gilt dem ästhetischen Verstehen, speziell auch bei der intermedialen Begegnung von Musik und Literatur.

  1. Mai 2019 | Raum B01.0.203 | 16:00 Uhr

Kontakt: Iris.Fischer [at] aau.at (Administration)