Lange Nacht der Forschung 2026
Wie können wir Symmetrien erkennen, beschreiben und nutzen – von der Natur bis zur abstrakten Mathematik?
Unter diesem Titel präsentierte sich das mathematische Institut bei der Langen Nacht der Forschung am 24. April 2026 an der Universität Klagenfurt. Ein Team aus elf Mitgliedern des Instituts sowie den Kärntner Mathematiklehrern Gerhard Hainscho und Roland Prinz bereitete eine Vielzahl kleiner und großer interaktiver Stationen vor.
Das Angebot reichte von Spiegelboxen, die den Betrachter auf überraschende Weise rotieren lassen, über die tessellierenden Werke von M. C. Escher, die aus 3D-gedruckten Teilen zusammengesetzt werden konnten, bis hin zu kniffligen Pack-Puzzles, bei denen den Lösungen scheinbar Eigenschaften der Einzelteile widersprechen. Auch Symmetrien in der Natur spielten eine zentrale Rolle: Besucherinnen und Besucher konnten Strukturen von Pflanzen und Eiskristallen erkunden und dabei entdecken, wie mathematische Prinzipien in natürlichen Formen sichtbar werden.
Ein weiteres Highlight war eine Musikvisualisierung auf Basis dynamischer Systeme, bei der mathematische Modelle in Echtzeit bewegte Muster erzeugten. Besonders beliebt war außerdem die „Symmetrie-Kamera“: Dort konnten Besucherinnen und Besucher sich selbst in kaleidoskopischen und fraktalen Effekten fotografieren lassen und die Bilder direkt ausgedruckt mit nach Hause nehmen.
Wer tiefer in die Themen eintauchen wollte, konnte sich anhand von Postern informieren und mit dem Team ins Gespräch kommen.





















