interactive Janine Marak

interactive Karriereprogramm – Neugierde auf neuen Input, Leute, Erfahrungen

Neugierde, das war die Triebfeder für Janine Marak, um bei interactive, dem Karriereprogramm der Universität Klagenfurt mitzumachen. Sie war beim ersten Durchgang von interactive 2016 dabei und ist nun schon in der Arbeitswelt angekommen. Wir haben unsere Absolventin auf ein kurzes Interview zu ihrem Leben nach dem Karriereprogramm und ihrem Studium bei uns getroffen.

Du hast selbst beim Karriereprogramm interactive mitgemacht, wie würdest du das Programm beschreiben?

Ja, ich habe direkt beim ersten Durchlauf 2016 mitgemacht. Das Programm ist eine tolle Plattform um zu netzwerken- nicht nur mit den UnternehmensvertreterInnen sondern auch mit anderen Studierendenund um seine (Social)-Skills weiterzuentwickeln. Aus meiner Sicht ist es wichtig, diese Chance für sich auch bestmöglich zu nutzen, also sich erstens zu Bewerben und zweitens auch während des Programms alles „aufzusaugen“ und produktiv umzuwandeln.

Was hat dich dazu bewogen mitzumachen?

Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der gerne Neues ausprobiert und Plattformen wie interactive nicht nur zum Netzwerken nutzt, sondern auch um neue Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung zu bekommen. Ich bin immer neugierig, was rund um mich herum noch so passiert und denke, das kann ich nur herausfinden, wenn ich auch „raus in die Welt gehe“ und die Gelegenheiten beim Schopf packe.

Was war für dich sozusagen das Highlight deiner Teilnahme?

Ich konnte aus allen Workshops sowie auch aus dem Innovationsinkubator viel Positivies für mich mitnehmen – besonders in Erinnerung ist mir der Workshop rund ums Präsentieren „Selbstmarketing“ geblieben. Der Ablauf war sehr interaktiv, man musste schon das eine und andre Mal über den eigenen Schatten springen und hat auch direkt konstruktives Feedback bekommen, das mir persönlich sehr weitergeholfen hat.

Für das Programm bekommt man auch 4 ECTS Punkte, welche Vorteile bietet es noch?

Persönlichkeitsentwicklung, Netzwerken und man lernt den inneren Schweinehund zu besiegen.

Wie schätzt du generell die Karrierechancen in Kärnten ein und hat dir das Programm geholfen?

Das ist eine heikle Frage, die eigentlich mehr als nur eine kurze Antwort verdient hat, aber: Ich bin der festen Überzeugung, dass man überall Karriere machen kann (Ortsunabhängig), wenn man das macht, das einem – und jetzt kommt es – nicht nur Spaß bringt, sondern wo man auch seine Begabung voll ausschöpfen kann. Mir persönlich hat das Prgramm zwar damals noch nicht die Türe geöffnet, aber auf jeden Fall den Weg dahin ausgeleuchtet (um es ganz bildlich darzustellen). Die Arbeitgeber so hautnah zu erleben ist sonst kaum möglich, da hab ich schon gute Eindrücke gewinnen können.

Du bist ja nun schon fest im Berufsleben angekommen, welchen Tipp gibst du unseren Studierenden?

Nie aufhören, sich selbst weiterbringen zu wollen. Ich weiß, das ist eine vielgesagte Floskel – aber es stimmt zu 100%. Es gibt immer Situationen – sei es beruflich, privat oder beim Studieren – wo man denkt: Ich schmeiß alles hin. Ich konzentriere mich dann immer auf mich und überlege mir, welche Schritte mich trotzdem weiter bringen, und wenn es nur „Mäuseschritte“ sind. Und ganz wichtig: Sich nicht mit anderen vergleichen. Jeder hat sein eigenes Tempo, seine eigenen Herausforderungen und demnach auch seine eigenen Ziele im Leben. Aktuell wird uns ja überall gesagt und geraten, wer wir sein sollten und wann das am besten eintrifft. Da ganz bei sich zu bleiben ist – denk ich – die Kunst.

Für die Teilnahme muss man sich ja auch bewerben, mit einem Motivationsschreiben und kurzem Gespräch. Welche Motivation sollte man deiner Meinung nach haben, wenn man an interactive teilnehmen will?

Zählt Neugierde als Motivation? Ich hab sie jedenfalls für mich als Motivationsmittel identifiziert: Neugierde auf neuen Input, Leute, Erfahrungen – eben alles, das mich persönlich (nicht nur aus beruflicher Sicht) weiter nach vorne bringt. Ich hab ja doch schon viel Unterschiedliches in meinem Leben gemacht und dabei eins gelernt: Von allem nehme ich mir immer etwas Positives mit und darauf kommt es an.

Heuer machen Strabag, Privatbrauerei Hirt, bigbang Digtal, die Volkshochschule Kärnten, WKK und Kleine Zeitung mit. Du konntest ja bei Infineon Fuß fassen, wie sieht dein Alltag nun aus?

Ich bin seit Dezember 2017 bei Infineon Technology Austria AG im Innovationsmanagement als Industriepraktikantin tätig. Mein Arbeitsalltag ist sehr vielseitig und wir arbeiten mit einigen Abteilungen eng zusammen (zB Human Resouces, Communications). Wenn ich Schlagworte nennen müsste, wären es: Projektkoordination und Eventorganisation – ich weiß, darunter kann man sich schwer was vorstellen, aber um alles genau zu beschreiben bräuchte ich zwei zusätzliche Seiten.

Jetzt bewerben: interactive [at] aau.at | www.aau.at/interactive | Infoveranstaltung. 8. Mai. 2019 10 – 14 Uhr, Omansaal, Universität Klagenfurt