Hochschulstandort Kärnten weiter auf Erfolgskurs
Bei der Kärntner Hochschulkonferenz am 20. März 2026 zog Hochschulreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Rahmen einer Pressekonferenz Bilanz über bisher Erreichtes und stellte gemeinsam mit den Rektor:innen der Kärntner Hochschulkonferenz die Weichen für eine noch intensivere Zusammenarbeit. Verstärkte Kooperationen und klare Strategien sollen zusätzliche Impulse für den Bildungs- und Wissenschaftsstandort geben.
Im Rahmen seiner letzten Teilnahme an einer Kärntner Hochschulkonferenz hat Hochschulreferent Landeshauptmann Peter Kaiser in der anschließenden Pressekonferenz die zentrale Rolle der heimischen Hochschulen für die Zukunft Kärntens hervorgehoben. Gemeinsam mit der Rektorin der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Ada Pellert, Fachhochschule-Geschäftsführer Martin Waiguny, Rektor Sven Fisler von der Pädagogischen Hochschule Kärnten sowie Rektor Roland Streiner von der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik (GMPU) zog Kaiser Bilanz über bisher Erreichtes und stellte gemeinsam mit den Rektoren die Weichen für eine noch intensivere Zusammenarbeit.
„Die Kärntner Hochschulkonferenz ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein wesentlicher Motor für Vernetzung und strategische Weiterentwicklung. Die aktuelle Potenzialanalyse bestätigt eindrucksvoll, dass unsere Hochschulen trotz ihres teils jungen Alters bereits ein breites und qualitativ hochwertiges Spektrum in Wissenschaft und Bildung abdecken“, betonte Landeshauptmann Peter Kaiser. Zugleich zeige die Analyse klar auf, dass durch verstärkte Kooperationen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten erschlossen werden können. So sollen künftig der regelmäßige Austausch und die inhaltliche Abstimmung weiter intensiviert sowie gemeinsame Initiativen in Lehre, Forschung und Weiterbildung gezielt ausgebaut werden. Insbesondere in Zukunftsbereichen wie Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, Robotik, Green Technologies sowie in den Feldern Musik, Pädagogik und interkulturelles Lernen eröffnen sich neue Synergien. Auch strukturelle Themen wie Internationalisierung, Nachhaltigkeit, studentisches Wohnen und eine stärkere gemeinsame Sichtbarkeit im Alpen-Adria-Raum stehen im Fokus.
Ein weiterer bedeutender Schritt ist die heute feierlich unterzeichnete Absichtserklärung für eine Kooperation zwischen dem Olympiazentrum Kärnten und der Kärntner Hochschulkonferenz, mit der die Zusammenarbeit im tertiären Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungsbereich weiter vertieft werden soll. „Damit wird eine starke Brücke zwischen Wissenschaft, Sport und Gesellschaft geschlagen“, so Kaiser. Bereits konkrete Projekte unterstreichen dieses Vorhaben: So wird an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ab dem Wintersemester 2026/27 eine Professur für Trainingswissenschaften eingerichtet, während die Pädagogische Hochschule Kärnten ihre Angebote im Bereich Sport und Gesundheit offensiv ausbaut und Übungsleiterausbildungen in Kooperation mit den Kärntner Sportverbänden und dem Olympiazentrum Kärnten vorbereitet.
Die positive Dynamik des Kärntner Hochschulraums zeigt sich auch in den aktuellen Entwicklungen der einzelnen Institutionen: Ihre Rolle als zentrale akademische Institution des Landes festigt die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und setzt mit dem 92 Millionen Euro umfassenden Ausbauprojekt „22nd Century Center“ einen wichtigen infrastrukturellen Impuls für die Zukunft. „Bei diesem so wichtigen Schritt, der starke Entwicklungsimpulse für das gesamte Land mit sich bringen wird, war Peter Kaiser ein engagierter Mitstreiter in der Überzeugungsarbeit gegenüber dem Bund. Immer mehr junge Menschen, aus Österreich, aber auch aus vielen anderen Ländern, entscheiden sich für ein Studium in Klagenfurt. Peter Kaiser, den wir stolz auch zu unseren Absolventen und Absolventinnen zählen dürfen, hat viele Türen geöffnet, damit sich das Land Kärnten zu einem weltoffenen Ort entwickeln kann. Diese Türen stehen jetzt unseren Studierenden offen, von denen mittlerweile fast jeder Dritte aus einem anderen Land kommt. Sie bereichern Kärnten während ihres Studiums, aber oft auch danach als Gründerinnen und Gründer von Start-ups und als Arbeitskräfte, die ihr gewonnenes Wissen hier einsetzen. Ihnen können wir zukünftig einen noch moderneren Campus bieten“, so Rektorin Ada Pellert, die weiters resümiert: „Peter Kaisers Intellekt, Verbindlichkeit und Kooperationsfähigkeit haben nachhaltig dazu beigetragen, Akteurinnen und Akteure in Kärnten ins Gespräch zu bringen, die einer neuen Kultur den Weg aufbereiteten, von der wir heute ungemein profitieren.“
Wie die AAU wächst auch die Pädagogische Hochschule Kärnten kontinuierlich, entwickelt neue Ausbildungsangebote – etwa im Bereich der zweisprachigen Elementarpädagogik – und treibt gemeinsam mit der Universität die Umsetzung eines gemeinsamen Campusmodells voran. „Die Pädagogische Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule verfolgt ambitionierte Ziele, bietet praxisnahe Studiengänge, Hochschullehrgänge, Fortbildungen und Beratungen für Pädagoginnen und Pädagogen. Wir sind am Puls der Zeit, arbeiten anwendungsorientiert und generieren durch Forschung und Entwicklung Innovationen für das Bildungswesen“, erklärt PH-Rektor Sven Fisler. Für ihn ist Landeshauptmann Peter Kaiser „Wegbereiter, Unterstützer und zugleich Förderer der vier tertiären Bildungseinrichtungen in Kärnten“. LH Kaiser habe sowohl bei den Voraussetzungen im Bereich der Infrastruktur maßgeblich mitgewirkt als auch ein bildungs- und wissenschaftsfreundliches bzw. innovationsförderliches Umfeld geschaffen. „Landeshauptmann Peter Kaiser hat die Entwicklung der PH Kärnten – Viktor Frankl Hochschule vielfältig unterstützt, zuletzt bei unserem historischen Meilenstein, dem bevorstehenden Umzug der PH Kärnten in den Lakeside Park. Wir werden ihm in großer Dankbarkeit verbunden bleiben.“
Die Fachhochschule Kärnten wiederum blickt auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte zurück und hat sich zu einer international vernetzten Hochschule mit breitem Studienangebot und starker Forschungsorientierung entwickelt. Im Zusammenspiel mit regionaler Infrastruktur und bestehenden Einrichtungen eröffnet sich für die FH damit ein besonders hohes Entwicklungspotenzial. „Die FH Kärnten bedankt sich bei Landeshauptmann und FH-Referent Peter Kaiser für die verlässliche und engagierte Unterstützung. Besonders hervorzuheben sind der wichtige Beitrag zur Internationalisierung im Rahmen der European University-Initiative, der die FH Kärnten seit 2024 angehört, die gezielte Förderung des Ausbaus der Gesundheitswissenschaften sowie die Sicherstellung einer stabilen Finanzierung der Fachhochschule und die Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Finanzierungsmodelle für den gesamten FH-Sektor. Dieses Engagement schafft wesentliche Grundlagen für Qualität, Innovation und eine nachhaltige Entwicklung“, betont FH-Geschäftsführer Martin Waiguny.
Die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik, 2019 gegründet, verzeichnet steigende Studierendenzahlen, wachsende internationale Nachfrage und wird ab dem Wintersemester 2026/27 erstmals ein Doktoratsstudium anbieten. „Die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik ist ein Erfolgsprojekt für Kärnten“, betont neben Kaiser auch GMPU-Rektor Streiner. In Rekordzeit sei es gelungen, die GMPU als Universität zu gründen, zu entwickeln und sowohl national als auch international zu verankern. „Die Reakkreditierung 2025 und die Doktoratsakkreditierung vor wenigen Wochen verdeutlichen die hohe Qualität, die nachhaltige Entwicklung und die gefestigte Stellung der GMPU in der Hochschullandschaft. Gewinnerin ist die musikalische Jugend: Vor der Gründung der GMPU haben 8 von 10 Musiktalenten unser Land verlassen, um einen akademischen Abschluss zu erhalten. Heute – nicht einmal sieben Jahre nach dem Startschuss – können unsere Studierenden sogar ein Doktoratsstudium in Klagenfurt absolvieren“, verdeutlicht Streiner, der auch das Engagement von Peter Kaiser hervorhebt: „Peter Kaiser hat in seinen Funktionen als Landeshauptmann und als Universitätsratsvorsitzender die GMPU von der ersten Stunde an mit ganzer Überzeugung gefördert und auf zahlreichen Ebenen unterstützt. Unser Haus ist ihm zu größtem Dank verpflichtet.“
Abschließend hält Kaiser fest: „Die beeindruckende Entwicklung aller vier Hochschulen zeigt, dass Kärnten über ein starkes Fundament verfügt. Entscheidend ist nun, diesen erfolgreichen Weg konsequent weiterzugehen, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und den Hochschulstandort Kärnten als modernen, vernetzten und international sichtbaren Bildungs- und Wissenschaftsstandort nachhaltig zu stärken.“










LPD/Gleiss

