Vertreter:innen von Fraunhofer, der Montanuniversität Leoben und der Universität Klagenfurt beim Nachhaltigkeitsworkshop am 19. September

Forschung vernetzt: Nachhaltigkeitsworkshop an der Universität Klagenfurt

Am 19. September fand an der Universität Klagenfurt ein Workshop statt, der die Entwicklung konkreter Projektideen im Bereich Nachhaltigkeit zum Ziel hatte. Vertreter:innen der Universität Klagenfurt, der Montanuniversität Leoben sowie des Fraunhofer-Instituts diskutierten über innovative Ansätze in den Themenfeldern Circular Economy/Circular Society, nachhaltige Energiesysteme und Biodiversität.

Der Nachhaltigkeitsworkshop zielte darauf ab, vorhandenes Know-how zu bündeln und neue Kooperationspotenziale auszuloten. „Circular Engineering – Circular Economy – Circular Society“ bildete den inhaltlichen Rahmen. Im Zentrum stand die Frage, wie wissenschaftliche Expertise und angewandte Forschung die Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft beschleunigen können.

Das Fraunhofer-Institut (anwendungsorientierte Forschung), fokussiert auf einen nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, brachte seine Schwerpunkte in Carbon Management, Green Hydrogen, Circular Economy und Local Energy Systems ein. Die Montanuniversität Leoben betonte ihre Stärken in den Bereichen Rohstoffe, Energie, Werkstoffe, Recycling, Digitalisierung sowie Wasserstoff- und Kohlenstofftechnologien. Die Universität Klagenfurt steuert interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte aus Digital Health, Multiple Perspectives in Optimization, Vernetzte und autonome Systeme, Selbstorganisierende Systeme, Energiemanagement und Technik, Visuelle Kultur und Nachhaltigkeit bei.

Synergien und regionale Verankerung

Aus dieser Konstellation und dem bereits vorhandenen Know-how ergeben sich aus Sicht der Universität Klagenfurt vor allem Potenziale zur Kooperation und Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Lehre und Weiterbildung sowie Third Mission. Ebenso sollen regionale Akteur:innen – darunter Technologieparks, Science- und Innovationshubs und Unternehmen – verstärkt eingebunden werden.

Die angestrebte Zusammenarbeit soll mehrere Ebenen umfassen:

  • Gemeinsame Forschungsprojekte und -anträge
  • Wissensaustausch und -transfer zwischen den beteiligten Institutionen und regionalen Akteur:innen sowie Förderung der transdisziplinären Zusammenarbeit
  • Bündelung von Kompetenzen in Schlüsselbereichen wie Circular Economy und Ecology
  • Entwicklung von Bildungsangeboten, die Nachhaltigkeitskompetenzen fördern

Der Workshop markierte den Auftakt einer vertieften Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen. Ziel ist es, durch die Bündelung wissenschaftlicher Ressourcen langfristig wirksame Beiträge zu einer nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten.