Ferdinand-Tönnies-Studienausgabe mit 38 Bänden nach 18 Jahren abgeschlossen
Ferdinand Tönnies (1855 – 1936) war ein deutscher Soziologe und Philosoph. Die Ferdinand-Tönnies-Arbeitsstelle der Universität Klagenfurt befasst sich seit 18 Jahren unter der Leitung von Arno Bammé intensiv mit seinem Wirken. Nun ist der Registerband und das Werkverzeichnis der Tönnies-Studienausgabe mit über 1.100 Seiten erschienen. Sie bilden den Abschluss der Werkausgabe mit insgesamt 38 Bänden, an dem die Gruppe 18 Jahre lang gearbeitet hatte.
Im Rahmen des Publikationsprojekts „Materialien der Ferdinand-Tönnies-Arbeitsstelle“ erscheint bei „Profil“ in München und Wien die auf 38 Bände angelegte „Ferdinand-Tönnies-Studienausgabe“. Sie orientiert sich am Pertinenz-Prinzip, das heißt, sie ist inhaltlich strukturiert. Die einzelnen Bände fassen Texte einer bestimmten Thematik zusammen, mit der Tönnies sich über die Jahre hinweg befasst hat (zum Beispiel in den „Schriften zur Religion“ oder in den „Schriften zur Anthropologie“) bzw. einer bestimmten Person (zum Beispiel in den „Schriften zu Spinoza“ oder in der Monographie „Marx. Leben und Lehre“). Herausgeber dieser Studienausgabe ist die Ferdinand-Tönnies-Arbeitsstelle an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt am Wörthersee (Österreich).
Mit dem Erscheinen des „Gesamtregisters und Werkverzeichnisses“ (2025) liegt die „Ferdinand-Tönnies-Studienausgabe“ nach 18 Jahren intensiver Arbeit nunmehr vollständig vor. Daran beteiligt waren Arno Bammé (Klagenfurt), Rolf Fechner (Klagenfurt), Patrick Kagelmann (München), Walter Kiefl (München), Isabell Kieser (Überlingen) und Ingrid Reschenberg (Klagenfurt).
Zur Reihe: Schriftenreihe: Profil Verlag










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