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Einblick in die Lehre… 3 Fragen an Jörg Helbig

Das Studium Anglistik und Amerikanistik vermittelt Ihnen ein breites Portfolio methodischer Kompetenzen, auch die kritische Auseinandersetzung mit Medien wird behandelt. Um einen genaueren Einblick in das Studium zu bekommen, haben wir mit Jörg Helbig gesprochen. Er habilitierte sich mit einer Arbeit zur Theorie der Intertextualität und in seinen Lehrveranstaltungen widmet er sich der anglophonen Literaturen und Kulturen.

Können Sie uns etwas Näheres zu Ihrer LV „Themes in Literature and Culture Studies: The Films of Quentin Tarantino“ erzählen? Worum geht es dabei genau?

In dem Seminar, das ich mit der Romanistin Angela Fabris konzipiert und geleitet habe, wird jede Woche ein Film von Tarantino vorgestellt und diskutiert. Das Besondere ist, dass es sich dabei um ein Ringseminar handelt. Das bedeutet jede Sitzung wird von einem anderen Dozent/einer anderen Dozentin gestaltet. Für unsere Studierenden ist dies sehr abwechslungsreich. Zugleich zeigt ihnen diese Konzeption unterschiedliche methodische Zugänge und international Perspektiven auf, denn die Vortragenden kommen aus Österreich, Deutschland, Italien und Irland.

Haben Sie einen persönlichen Bezug zu dieser Thematik? 

Als begeisterter Kinogänger habe ich natürlich alle Filme von Tarantino gesehen und halte ihn für einen der originellsten zeitgenössischen Regisseure. Außerdem gebe ich gerade für die Münchener Buchreihe „Film-Konzepte“ einen Band über Tarantino heraus, der im Februar 2020 erscheinen wird.

Haben Sie einen Lieblingsfilm oder einen Lieblingsregisseur?

Meine Lieblingsfilme von Tarantino sind Pulp Fiction und Once Upon a Time in Hollywood. Meine Lieblingsregisseure sind aber eher Klassiker wie Alfred Hitchcock, Michelangelo Antonioni oder Nicolas Roeg.

Zur Person

Jörg Helbig studierte Anglistik, Romanistik, Philosophie und Pädagogik an der Freien Universität Berlin. Nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten FU Berlin, Halle-Wittenberg, Trier, Köln und HU Berlin ist er seit 2004 Professor für Englische und Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Klagenfurt. Jörg Helbig habilitierte sich mit einer Arbeit zur Theorie der Intertextualität. Seine Forschungsfelder umfassen u. a. Britische Literatur und Filmgeschichte, Erzähltheorie, Intermedialität sowie die Popkultur der 1960er Jahre. Seine Forschungsgebiete umfassen u.a. Intertextualität und Intermedialität, postmoderne Literatur sowie Filmnarratologie und Film- und Mediengeschichte.

Helbig Jörg | Foto: aau/photo riccio