Dissertation aus dem Institut für Geschichte mit dem Herbert-Steiner-Preis ausgezeichnet

Am 29. Jänner wurde die Dissertation von

Dr.in Hannah Riedler, Fahrt ins Ungewisse. Die deutschen und sowjetischen Deportationen im doppelt besetzten Polen 1939-1941 im Vergleich

mit dem Herbert-Steiner-Preis des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes und der International Conference of Labour and Social History  in Wien ausgezeichnet.

 

https://www.doew.at/foerderpreise/herbert-steiner-preis/herbert-steiner-preistraeger-innen/hannah-claudia-riedler-fahrt-ins-ungewisse

 

Die ausgezeichnete Dissertation ist im FWF-Projekt des Instituts für Geschichte „Gewalt im deutsch und sowjetisch besetzten Polen 1939-1941“ entstanden und wurde 2024 fertiggestellt. Sie behandelt die Deportationen der deutschen und sowjetischen Besatzungsmächte im besetzten Polen von September 1939 bis Juni 1941, das Schicksal von insgesamt 800.000 Menschen. Es handelt sich um eine der ganz wenigen empirischen Untersuchungen zum Diktaturvergleich in der internationalen Forschung.

 

Die gewichtige Dissertation (447 S.) ist bereits als Buch beim Böhlau-Verlag erschienen!