Sowohl Wissen als auch Denken: Plädoyer für „et … et“

Der emeritierte Soziologe Paul Kellermann spricht im Interview über die Notwendigkeit von Selbstorganisation in der Studienorganisation und über die Folgen der Veränderungen im Universitätssystem. Kürzlich hat er gemeinsam mit Helmut Guggenberger und Karl Weber den Sammelband „Universität nach Bologna? Hochschulkonzeptionen zwischen Kritik und Utopie“ herausgegeben.

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Den Köder für den Fisch schmackhaft machen. Wie Forschung an die Öffentlichkeit kommt?


Wissenschaft ist ein Thema für Medien. Die sprichwörtliche „amerikanische Studie, wonach jedes vierte Islandpferd zu dick ist“, findet sich in vielen Medien wieder. Weniger breit werden komplexere Themen der Forschung abgebildet, häufig zum Leidwesen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das „4. Netzwerktreffen Hochschulforschung“ hat nun die ExpertInnen Tanja Traxler und Oliver Lehmann zu dem Thema eingeladen und mit ihnen darüber diskutiert, wie sich Wissenschaft (und insbesondere Hochschulforschung) über Medien an die Öffentlichkeit kommunizieren lassen.

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Neue Doktoratsprogramme: Vorbereitung für wissenschaftliche Laufbahn


Die Alpen-Adria-Universität baut das Studienangebot für Doktorandinnen und Doktoranden aus: Im aktuellen Studienjahr starten so genannte Doktoratsprogramme, die dabei unterstützen sollen, die Qualität von Dissertationsprojekten sowie die Betreuung von DoktorandInnen weiter zu verbessern. Friederike Wall, Vizerektorin für Forschung, erklärt im Interview, welche Ziele und welche Ansätze in den Programmen verfolgt werden, um Doktoratsstudierende optimal für eine internationale wissenschaftliche Laufbahn vorzubereiten.

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Was wirkt, wenn etwas wirkt

Evaluation ist besonders en vogue, wenn es öffentliche Auftraggeber für Projekte gibt. Thomas Fenzl und Stella Lemke (Zentrum für Evaluation und Forschungsberatung des Instituts für Psychologie) führen solche Evaluationsprojekte durch. Kürzlich wurden von den beiden die Wirkungen des baden-württembergischen Präventionskonzepts „stark.stärker.WIR.“  erhoben und die Ergebnisse vorgestellt.

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Das Lokale in der globalen Forschung

Die Wissenschaft ist international: Besonders in den Naturwissenschaften und in der Technik mit Englisch als lingua franca beobachtet man weltweite Kooperationen und die globale Mobilität von ForscherInnen. Dennoch sind lokale Voraussetzungen und Bedingungen, unter denen geforscht wird, sehr vielfältig. Besonders sichtbar werden diese bei neu entstehenden Fächern. Die Wissenschafts-­‐ und Technikforscherin Martina Merz zeigt nun mit einer aktuellen Publikation, die sie gemeinsam mit Philippe Sormani herausgegeben hat, die Merkmale dieser lokalen, regionalen und nationalen Kontexte am Beispiel von Naturwissenschaften auf.

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Mentoring in der Wissenschaft


Mentoring-Programme sind ein in immer mehr Unternehmen und Organisationen verbreiteter Ansatz zur Personalentwicklung und -förderung. Ab dem Studienjahr 2016/17 gibt es auch an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ein Mentoring-Programm für NachwuchswissenschaftlerInnen. Das „Young-Scientists-Mentoring-Programm“ der AAU ist eine Kombination aus One-to-One-Mentoring und Peer-Mentoring, wobei die Mentorin bzw. der Mentor eine erfahrene Wissenschaftlerin / ein erfahrener Wissenschaftler einer anderen wissenschaftlichen Forschungseinrichtung ist. Am 6. April 2016 findet um 16:00 Uhr im Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse die Auftaktveranstaltung statt.

FH-Professorin Ursula Liebhart beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Mentoring und untersucht in einem aktuellen Projekt die Erfolgsbedingungen von Mentoring-Beziehungen. Im Interview spricht sie über die positiven Effekte von Mentoring-Programmen. Weiterlesen

Wissen in die Gesellschaft „transferieren“: Die AAU im Wissenstransferzentrum Süd

Das Wissenstransferzentrum Süd (WTZ Süd) sieht sich als Vermittler von Know-how und Wissen zwischen universitärer Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Kompetenzen und das Know-how der Kooperationspartner aus den verschiedensten Fachgebieten werden durch neue, innovative, kreative und transdisziplinäre Wege gebündelt, optimiert, erweitert und für die Wirtschaft und die Gesellschaft leichter zugänglich gemacht.

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„Wir müssen über die Wirklichkeit von Wahrheiten, die wir selber produzieren, entscheiden.“

Der Soziologe Arno Bammé spricht im Interview über das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft und die Potenziale der Universitäten, mit Lehre und Forschung zur Lösung der Probleme der Menschheit beizutragen.

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Wissenschaftskommunikation auf neuen Wegen

In vielen Ländern, insbesondere in Österreich, gibt es eine Kluft zwischen Wissenschaft und der Bevölkerung. Um diese zu überbrücken, machen sich immer mehr Forscherinnen und Forscher neue Informations- und Kommunikationstechnologien zunutze und verbreiten wissenschaftliche Themen über YouTube, Facebook oder Blogs. Im Interview erzählt Soziologe Joachim Allgaier, welche Plattformen für Wissenschaftskommunikation nützlich sind und wie sie zum Einsatz kommen.

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Traue keiner Statistik

Rainer Alexandrowicz zur Frage, wie viel Wahrheit hinter unwahrhaftiger Forschung steckt. Der Psychologe, dessen Schwerpunktfach die Methodenlehre ist, erklärt im Gespräch, dass die Statistik unschuldig ist, aber viel Verantwortung auf jenen lastet, die das wissenschaftliche Instrument einsetzen.

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