„Wir reden mit den Leuten.“: Arbeitskreis für Qualitative Forschung startet mit Veranstaltungsprogramm

Die drei NachwuchswissenschaftlerInnen Irene Straßer, Jasmin Donlic und Julio Brandl haben einen Arbeitskreis für Qualitative Forschung mit dem Titel „AKquali|Klu“ begründet. Ziel ist der Austausch von Wissen und Vernetzung zwischen (u.a. qualitativ arbeitenden) Forscherinnen und Forschern. Der Arbeitskreis lädt bereits im Oktober und im November zu Veranstaltungen bzw. Workshops ein.

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„Wir sind eine Kulturnation. Und eine Forschungsnation.“

FWF-Präsident Klement Tockner besuchte im Juni gemeinsam mit seinen StellvertreterInnen Artemis Vakianis, Ellen Zechner und Gregor Weihs die Alpen-Adria-Universität, um im Rahmen einer Roadshow auf die Aktivitäten des Wissenschaftsfonds (FWF) aufmerksam zu machen und Projekte vor Ort kennen zu lernen. Im Interview sprechen sie über das (Selbst-)Bewusstsein Österreichs als Forschungsnation und den entsprechenden Aufholbedarf.

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Die vierte Gewalt: Ohne freie Medien keine Demokratie

Traditionelle Medien scheinen an vielerlei Fronten in eine Krise geraten zu sein: Vertriebs- und Werbeerlöse schwinden, der Umstieg auf den digitalen Raum läuft mäßig gewinnträchtig, guter Journalismus scheint kaum mehr bezahlbar und gleichzeitig tönt der Populismus bei jeder Gelegenheit lautstark „Lügenpresse“. Matthias Karmasin sieht keinen Grund für Alarmismus, aber argumentiert für eine Änderung der Medienförderung – im Sinne einer Investition in die Infrastruktur von Demokratie.

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Weite & Offenheit: Neues Open-Access-Journal bietet Raum für Austausch zu Philologien

Während sich die Wissenschaften immer mehr spezialisieren und fokussieren, bietet ein neu an der Alpen-Adria-Universität gegründetes Open-Access-Journal mit dem Titel „Colloquium: New Philologies“ nun einen offenen, weiten und breiten Raum, um Themen aus den Sprach-, Literatur- und sprachlich geprägten Kulturwissenschaften zu diskutieren. Cristina Beretta und Nikola Dobrić vom HerausgeberInnenteam sprechen im Interview eine Einladung an WissenschaftlerInnen und Interessierte aus, diese Plattform mitzugestalten.

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Sowohl Wissen als auch Denken: Plädoyer für „et … et“

Der emeritierte Soziologe Paul Kellermann spricht im Interview über die Notwendigkeit von Selbstorganisation in der Studienorganisation und über die Folgen der Veränderungen im Universitätssystem. Kürzlich hat er gemeinsam mit Helmut Guggenberger und Karl Weber den Sammelband „Universität nach Bologna? Hochschulkonzeptionen zwischen Kritik und Utopie“ herausgegeben.

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Den Köder für den Fisch schmackhaft machen. Wie Forschung an die Öffentlichkeit kommt?


Wissenschaft ist ein Thema für Medien. Die sprichwörtliche „amerikanische Studie, wonach jedes vierte Islandpferd zu dick ist“, findet sich in vielen Medien wieder. Weniger breit werden komplexere Themen der Forschung abgebildet, häufig zum Leidwesen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das „4. Netzwerktreffen Hochschulforschung“ hat nun die ExpertInnen Tanja Traxler und Oliver Lehmann zu dem Thema eingeladen und mit ihnen darüber diskutiert, wie sich Wissenschaft (und insbesondere Hochschulforschung) über Medien an die Öffentlichkeit kommunizieren lassen.

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Neue Doktoratsprogramme: Vorbereitung für wissenschaftliche Laufbahn


Die Alpen-Adria-Universität baut das Studienangebot für Doktorandinnen und Doktoranden aus: Im aktuellen Studienjahr starten so genannte Doktoratsprogramme, die dabei unterstützen sollen, die Qualität von Dissertationsprojekten sowie die Betreuung von DoktorandInnen weiter zu verbessern. Friederike Wall, Vizerektorin für Forschung, erklärt im Interview, welche Ziele und welche Ansätze in den Programmen verfolgt werden, um Doktoratsstudierende optimal für eine internationale wissenschaftliche Laufbahn vorzubereiten.

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Was wirkt, wenn etwas wirkt

Evaluation ist besonders en vogue, wenn es öffentliche Auftraggeber für Projekte gibt. Thomas Fenzl und Stella Lemke (Zentrum für Evaluation und Forschungsberatung des Instituts für Psychologie) führen solche Evaluationsprojekte durch. Kürzlich wurden von den beiden die Wirkungen des baden-württembergischen Präventionskonzepts „stark.stärker.WIR.“  erhoben und die Ergebnisse vorgestellt.

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Das Lokale in der globalen Forschung

Die Wissenschaft ist international: Besonders in den Naturwissenschaften und in der Technik mit Englisch als lingua franca beobachtet man weltweite Kooperationen und die globale Mobilität von ForscherInnen. Dennoch sind lokale Voraussetzungen und Bedingungen, unter denen geforscht wird, sehr vielfältig. Besonders sichtbar werden diese bei neu entstehenden Fächern. Die Wissenschafts-­‐ und Technikforscherin Martina Merz zeigt nun mit einer aktuellen Publikation, die sie gemeinsam mit Philippe Sormani herausgegeben hat, die Merkmale dieser lokalen, regionalen und nationalen Kontexte am Beispiel von Naturwissenschaften auf.

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Mentoring in der Wissenschaft


Mentoring-Programme sind ein in immer mehr Unternehmen und Organisationen verbreiteter Ansatz zur Personalentwicklung und -förderung. Ab dem Studienjahr 2016/17 gibt es auch an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ein Mentoring-Programm für NachwuchswissenschaftlerInnen. Das „Young-Scientists-Mentoring-Programm“ der AAU ist eine Kombination aus One-to-One-Mentoring und Peer-Mentoring, wobei die Mentorin bzw. der Mentor eine erfahrene Wissenschaftlerin / ein erfahrener Wissenschaftler einer anderen wissenschaftlichen Forschungseinrichtung ist. Am 6. April 2016 findet um 16:00 Uhr im Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse die Auftaktveranstaltung statt.

FH-Professorin Ursula Liebhart beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Mentoring und untersucht in einem aktuellen Projekt die Erfolgsbedingungen von Mentoring-Beziehungen. Im Interview spricht sie über die positiven Effekte von Mentoring-Programmen. Weiterlesen