Viele Wege führen zum Übersichtsbild: Pfadplanung für Drohnenschwärme

Ein Wald steht in Brand: Noch bevor die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beginnt, braucht sie sein Überblicksbild. In dem Fall könnten Drohnenschwärme zum Einsatz kommen, die das betroffene Gebiet abfliegen und Bilder aufnehmen. Doch woher wissen die Drohnen, welche Wege sie im Idealfall abfliegen? Jürgen Scherer arbeitet an einer Verbesserung der Pfadplanung für Drohnenschwärme.

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Effizient und intelligent: So können Drohnen die Zustellung von Gütern planen

Wenn Güter im ländlichen Raum mit schlechter Verkehrsinfrastruktur oder in staugeplagten Großstädten dringend gebraucht werden, könnten sie von Drohnen ausgeliefert werden. Amazon kündigte als einer der ersten 2013 an, Waren automatisiert mit den kleinen, autonomen Helikoptern zustellen zu wollen. Ein multidisziplinäres Forschungsteam an der Alpen-Adria-Universität um Christian Bettstetter und Friederike Wall legt nun erste Ergebnisse zur Frage vor, unter welchen Umständen die (selbstorganisierte) Warenauslieferung effizient funktionieren könnte. Doktorand Pasquale Grippa wird die Erkenntnisse im Rahmen der Tagung „Robotics. Science and Systems“ ab 12. Juli am Massachusetts Institute of Technology (MIT) vorstellen.

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Research Days 2017 – Internationale Forschungstage zum Thema Cyber Physical Systems und Schwarmintelligenz in Klagenfurt

Top-Keynotespeaker wie Gianni A. Di Caro von der Carnegie Mellon University (USA) und Nora Ayanian von der U.S.C. (USA) geben interessante Impulsvorträge für den dreitägigen Workshop in Klagenfurt.

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„Eine Cyberattacke geschieht nicht spontan, sondern ist von langer Hand vorbereitet“

Gezielte Angriffe auf die IT-Infrastruktur von öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen oder von ganzen Staaten werden von der Forschung häufig als so genannte „Advanced persistent threats“ bewertet. Sie bedienen sich verschiedenster Techniken, unter anderem auch des Social Engineerings, und werden über lange Zeit vorbereitet. IT-Sicherheitsexperte Stefan Rass arbeitet an Unterstützungshilfen, die es einfacher machen sollen, sich für Sicherheitsmaßnahmen zu entscheiden. 

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Vom Außen aufs Innere schließen: Inverse Probleme in der Mathematik ermöglichen neue Einblicke

Inverse Probleme in der Mathematik bestimmen die Ursachen für Effekte: Beispielsweise kann man über das Messen von Spannungsverteilung an der Körperoberfläche auf die Beschaffenheit des Gewebes im Körper schließen. Die Lösung solcher Probleme ist derzeit häufig sehr rechenzeitintensiv. Barbara Kaltenbacher arbeitet daher nun in einem FWF-Projekt an neuen Rechenverfahren für allgemeine inverse Probleme.

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Pionier der Informatik & Erfinder der Programmiersprache „Pascal“ besucht die Alpen-Adria-Universität

Am Montag, 12. Juni 2017, wird einer der bedeutendsten Computerwissenschaftler aller Zeiten, Niklaus Wirth, an der Alpen-Adria-Universität einen Vortrag mit dem Titel „Die Evolution von Programmiersprachen und Computerarchitekturen in den vergangenen 50 Jahren“ halten. Dabei spricht er zu den Fragen: „Was macht Programmiersprachen hochwertig, und was verursacht krebsartiges Wachstum und überwältigende Komplexität? Stecken wir in Software-Monstergebilden fest oder ist eine solide, einfache Entwicklung noch möglich?“

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Game Pics | Jam & Show. Workshop und Ausstellung zu In-Game Photography an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Anlässlich der Einführung des Masterstudiums „Game Studies and Engineering“ veranstalten die Institute für Informationstechnologie und Anglistik/Amerikanistik in Zusammenarbeit mit Wissen schafft Kunst ein Reflexionsexperiment zu In-Game Photography. Eröffnung der Ausstellung am 13. Juni 2017. Weiterlesen

Neue Technologie soll Interferenz in kabellosen Netzwerken vorhersagen

Wenn zwei MusikerInnen gleichzeitig in derselben Konzerthalle spielen, wird dies weder gut klingen noch wird jemand deren Texte verstehen. Ähnlich verhält es sich, wenn sehr viele Daten zwischen Sensorknoten ausgetauscht werden. Mahin Atiq versucht, die dabei entstehende Interferenz in kabellosen Netzwerken vorherzusagen.

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Kleiner & leichter: Gedruckte Sensoren für Spektrometer

Man stelle sich eine kilometerlange Pipeline vor, die ein Leck hat. Herkömmlicherweise bedeutet dies viele Kilometer Fußmarsch für jemanden, der das Loch suchen soll. Idealerweise könnte dieses Fahnden nach der Austrittsstelle von Methanol auch eine Drohne übernehmen, auf der ein Spektrometer montiert ist, das darauf spezialisiert ist, chemische Proben zu analysieren. Existierende Geräte sind noch viel zu schwer dafür; die Drohne würde also bald aufgeben müssen. Lisa-Marie Faller arbeitet an einer Technologie, mit der man das aufgesetzte Spektrometer viel kleiner und damit auch für Einsätze wie diese verwendbar machen könnte. Für ihre Arbeit wurde die Doktorandin im April mit dem Best Paper Award bei der IEEE-Konferenz EuroSimE in Dresden ausgezeichnet.

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Supermarkt-Heimzustellung um 10 Prozent effizienter

Zustellservices von Supermarktketten sind auf der Überholspur, scheint es doch für den Endkunden oder die Endkundin praktisch, sich den Einkauf für den täglichen Bedarf in einem bestimmten Zeitfenster nach Hause liefern zu lassen. Für die Handelsketten steckt hinter dem Online-Handel aber ein großer logistischer Aufwand, bei dem es viel zu verlieren, aber auch zu gewinnen gibt. Ein Team von MathematikerInnen an der Alpen-Adria-Universität rund um den Optimierungs-Experten Philipp Hungerländer konnte nun die Effizienz der Auslieferungsrouten für eine globale Handelsmarke in England um 10 Prozent steigern. Und verhalf dem Konzern damit zu einer Kostenreduktion von mehreren Millionen Euro pro Jahr.

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