IMI-Kongress „Politik der Katastrophe“

Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. lädt ein zum diesjährigen IMI-Kongress „Politik der Katastrophe“:

21. November 2020, Start 12:00 Uhr

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Einladung zum 27. Friedensratschlag

Der Friedensratschlag steht unter dem Motto:

Weltkriegsgefahren entgegentreten – Wandel zum Frieden einleiten!

Sonntag, den 6. Dezember 2020, 11:00 -18:30 Uhr
Online

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Beitrag im Kärntner Regional-TV mit Werner Wintersteiner

Buchvorstellung „Manifesto Alpe-Adria“ mit Werner Wintersteiner

Servus, Srečno, Ciao / Kärnten Heute am 14.11.2020

Hier noch bis 20.11.2020 zum Nachschauen:

https://tvthek.orf.at/profile/Servus-Sreno-Ciao/8179756/Servus-Sreno-Ciao/14071565

Wissen, Herrschaft und epistemische Gewalt in der kolonialen Moderne

Vortrag von Claudia Brunner im Rahmen der Online-Ringvorlesung „Die Verantwortung der Hochschule. Rüstungsforschung und Perspektiven für eine Zukunft ohne Krieg“ an der Universität Wien

Mittwoch, 11.11.2020, 18:30-20:00 Uhr

TEILNAHME: https://eu.bbcollab.com/guest/aed9a63053a3493fab04f856d88261a9

 

Der Dimension des Wissens wird in den meisten Gewaltdebatten nur wenig Bedeutung beigemessen, gilt sie doch als Gegenteil von oder als Gegenmittel zu Gewalt. Mit dem Begriff der epistemischen Gewalt rückt Claudia Brunner den konstitutiven Zusammenhang von Wissen, Herrschaft und Gewalt in der kolonialen Moderne, unserer Gegenwart, in den Fokus. Denn Gewalt ist nicht nur Ereignis, sondern immer auch Prozess und Verhältnis. Vor diesem Hintergrund gewinnt antimilitaristisches Denken und Handeln ebenso an Komplexität wie auch der Einsatz für Gewaltfreiheit.

WEITERE INFOS: www.epistemicviolence.info

10.11.2020: Einladung Buchpräsentation

Drava Verlag und Club Tre Popoli laden ein zur Buchpräsentation

Jan Brousek / Danijel Grafenauer / Werner Wintersteiner / Daniel Wutti (Hrsg. | ur.)
SLOVENIJA | ÖSTERREICH: Befreiendes Erinnern – Osvobajajoče spominjanje
Dialogische Aufarbeitung der Vergangenheit – Dialoško obravnavanje zgodovine
Drava 2020

Dienstag, 10. November 2020, 18.00 – 20.00
Online Veranstaltung

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27.10.2020: Johan Galtung Der Vor- und Querdenker der Friedensforschung wird 90

Austrian Study Centre for Peace and Conflict Resolution (ASPR) lädt ein zu

IPT Online Vortrag mit Dr. habil. Sabine Jaberg

27. Oktober 2020, 15.00-17.00 Uhr 

Johan Galtung 

Der Vor- und Querdenker der Friedensforschung wird 90

Johan Galtung gehört zu den Gründungsvätern der Friedensforschung. Mit seinem weiten Verständnis von Frieden und Gewalt hat er wesentlich zum akademischen Durchbruch der Friedensforschung beigetragen. Bis heute bilden seine Theorien, Begriffe und Praxeologien einen wichtigen Referenzpunkt der friedenswissenschaftlichen Debatte. Noch immer fordern sie auch zur Kritik heraus.

Am 24. Oktober feiert Johan Galtung seinen neunzigsten Geburtstag. Zur Würdigung des Jubilars veranstalten wir am 27. Oktober 2020 von 15.00-17.00 Uhr einen Vortrag via Zoom, in welchem einige seiner wissenschaftlichen Innovationen in Erinnerung gerufen und einzelne Kritikpunkte überprüft werden. Der Vortrag lädt zur Diskussion über die Relevanz des Galtung’schen Gedankenguts für die aktuelle und künftige Friedensforschung ein.

Vortragende: Dr. habil. Sabine Jaberg arbeitet als Dozentin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Friedensforschung an der Fakultät Politik, Strategie und Gesellschaftswissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Sie ist Mitherausgeberin der Vierteljahresschrift „Sicherheit und Frieden“ (S+F).

Moderation: Gudrun Kramer, Direktorin des ASPRs

Wir bitten um Registrierung bis 26. Oktober 2020 via diesem Link und freuen uns auf das Gespräch!

Das ASPR-Team

No War – Know War Solidarisch forschen in Zeiten von Revolte und Krieg

Das Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung am Institut für Erziehungwissenschaften und Bildungsforschung lädt im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts KnowWar herzlich ein zu Vortrag und Diskussion mit Dr. Helmut Krieger (Universität Wien, Institut für Internationale Entwicklung).

No War – Know War
Solidarisch forschen in Zeiten von Revolte und Krieg

Freitag, 16.10.2020
14.30 – 16.30, HS 9 Mensagebäude

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NEU Erweiterungsstudium Transdisziplinäre Friedensstudien

Im Erweiterungsstudium Transdisziplinäre Friedensstudien erwerben Sie Basiskenntnisse in Friedens- und Konfliktforschung sowie in Friedensbildung und Politischer Bildung. Sie entwickeln Analyse-, Urteils- und Handlungskompetenzen für eine zukünftige wissenschaftliche und/oder berufspraktische Beschäftigung mit unterschiedlichen Gewaltverhältnissen und Konfliktlagen und lernen verschiedene Ansätze zu deren potentieller Transformation im Sinne einer Kultur des Friedens kennen. Im Wechsel von theoriefokussierten und praxisorientierten Inhalten erhalten Sie überdies Gelegenheit zur Reflexion eigener Einstellungen und Handlungsmuster und lernen diese in einem größeren gesellschaftspolitischen und wissenschaftlich zu bearbeitenden Kontext zu verorten. Die entlang von kultur-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven erarbeitete Qualifikation erhöht Ihre Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten im privaten, beruflichen wie auch gesellschaftlichen Umfeld.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei Fragen zum Erweiterungsstudium Transdisziplinäre Friedensstudien schreiben Sie eine Mail an heike [dot] petschnig-konrad [at] aau [dot] at

Die Anmeldung erfolgt über die Studien- und Prüfungsabteilung!

Ringvorlesung Uni Wien – ONLINE (Vorträge sind offen für jede*n!): ‚Die Verantwortung der Hochschule – Rüstungsforschung und Perspektiven für eine Zukunft ohne Krieg

Die Verantwortung der Hochschule – Rüstungsforschung und Perspektiven für eine Zukunft ohne Krieg
Online-Ringvorlesung an der Universität Wien (4 ECTS), Mittwoch 18:30 – 20:00

organisiert von den Studierenden gegen Rüstungsforschung (Stugeru)

TEILNAHME (auch an Einzelvorträgen) OFFEN FÜR ALLE!

Rüstungsforschung setzt sich an den Hochschulen – gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern – immer mehr durch. Dies möchten wir aus einer kritischen Perspektive problematisieren. Universitäten sollten ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und mit ihrer Forschung für Frieden, Nachhaltigkeit und Demokratie eintreten. Ziel der Vorlesung ist es, die gesamtgesellschaftliche Verantwortung einer Hochschule aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Die Vorträge werden gehalten von Wissenschaftler*innen/Expert*innen und Aktivist*innen und werden in fünf Themenblöcke eingeteilt: * Forschungsfinanzierung, Drittmittel und Dual Use Forschung * Kritische Wissenschaft * Friedlicher Aktivismus * Rüstungsforschung und Rüstungsindustrie in Österreich und der EU * Kolonialismus, Neoliberalismus und Sicherheit Im Rahmen der Vorlesung wird es zwei Podiumsdiskussionen geben. Die Vorlesung soll als inhaltliche Basis für die Debatte um die Einführung einer Zivilklausel an der Universität Wien und anderen österreichischen Hochschulen dienen.

Die Studierenden gegen Rüstungsforschung (stugeru), die Vorlesung wird getragen von der Fakultät für Physik (SPL 26) der Universität Wien.

 

Anmeldung:
Die Vorlesung ist für alle Menschen offen. Um an der Vorlesung teilzunehmen, tragt euch auf den Mailverteiler ein: https://lists.riseup.net/www/info/stugeru.vo (Links auf ‚Abonnieren‘ klicken). Alle Infos folgen. Personen, die ein Zeugnis der Universität Wien möchten (Anrechnung als freies Wahlfach immer möglich), müssen sich hier zum Kurs anmelden: https://ufind.univie.ac.at/de/course.html?lv=260068&semester=2020W. Möglicherweise müsst ihr euch dafür mitbelegen. Wie das geht, erfährst du hier: https://studieren.univie.ac.at/zulassung/mitbelegung

Politik, Korruption, Finanzkapitalismus. Zur aktuellen Lage im Libanon

Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut steht der Libanon wieder im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Helmut Krieger, Kooperationspartner des ZFF im internationalen Forschungsprojekt KnowWar, analysiert die aktuelle Situation in der 2019 neu gegründeten Zeitschrift Tagebuch.