Michaela Szölgyenyi gewinnt den Joseph F. Traub Information-Based Complexity Young Researcher Award 2021

Der Preis wird für bedeutende Beiträge zur „Information-Based Complexity“ an junge Forscher*innen verliehen, die noch nicht ihr 35. Lebensjahr erreicht haben. Der Award wird vom Journal of Complexity organisiert.

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Best Paper Award für Arbeit zu Swarmalator-Systemen

In dem FWF-Projekt “Self-organizing synchronization with stochastic coupling” entstand die Publikation “Swarmalators with stochastic coupling and memory” von Udo Schilcher, Jorge Schmidt, Arke Vogell und Christian Bettstetter. Diese erhielt am 30. September 2021 auf der IEEE International Conference on Autonomic Computing and Self-Organizing Systems (ACSOS) den Preis für das beste Paper der Konferenz (Karsten Schwan Best Paper Award) verliehen. 

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Selbstevaluationstool für Lehrer*innen: Wie gut unterrichte ich?

Wenn der Unterricht von Lehrer*innen extern evaluiert werden soll, stehen alle Beteiligten vor vielen Herausforderungen. Ein Self-Assessment-Tool hingegen kann Lehrer*innen eine wertvolle Rückmeldung zur Qualität ihres Unterrichts geben, ohne ihre Kompetenzen öffentlich in Frage zu stellen. Elisa Reci, Doktorandin am Institut für Informatikdidaktik der Universität Klagenfurt, hat eine entsprechende Plattform erarbeitet.

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Exzellente Technik-Nachwuchsforscher*innen in Kärnten wurden ausgezeichnet

Die Universität Klagenfurt zeichnete Technik-Studierende und Schüler*innen für ihre hervorragenden Studienleistungen aus. Die Preise wurden am 17. September feierlich übergeben. Weiterlesen

Nicolò Gusmeroli: „The university always has new things to propose and to experience.“

We talked to Nicolò Gusmeroli and asked him why he came from Italy to the University of Klagenfurt. He told us about his PhD programme in Technical Mathematics and the challenges and opportunities he experienced during his studies.  Weiterlesen

Klagenfurter Game-Entwickler schreibt beste Software-Diplomarbeit des Landes

Fabian Schober hat Angewandte Informatik studiert. Er ist 29 Jahre jung, Gründer eines Videospielstudios und hat mit seiner Masterarbeit das Rennen um den “Dynatrace Outstanding IT-Thesis Award“ (kurz: DO*IT*TA) gemacht. Diese hat sich gegen weitere Einreichungen von Studierenden der Universität Klagenfurt durchgesetzt und überzeugte die Jury vor allem durch den außergewöhnlichen Praxisbezug.

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Nach erfolgreicher Evaluation der ersten Forschungsphase: Christian Doppler Pilot-Labor ATHENA wird nach zwei Jahren zu regulärem CD-Labor

Seit Oktober 2019 betreibt die Universität Klagenfurt gemeinsam mit Bitmovin das Christian Doppler Labor ATHENA. Das Team arbeitet an neuen Methoden für den Transport und die Wiedergabe von Live- und On-Demand-Videos im Internet mithilfe des http-Adaptive-Streaming-Verfahrens. In Zukunft sollen Zuseher*innen qualitative hochwertigere Videoerlebnisse bei geringerer Latenz genießen können. Gleichzeitig wollen die Forscher*innen Speicher- und Vertriebskosten senken. Das Labor wurde nun umfassend evaluiert – und erfolgreich von der Pilotphase in ein reguläres Labor übergeführt.

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Bitmovin übernimmt zweite Seminarraum-Patenschaft an der Universität Klagenfurt

Bitmovin übernimmt ab Juni 2021 für die kommenden fünf Jahre eine Seminarraum-Patenschaft am Fachbereich Informatik und setzt damit die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Universität Klagenfurt fort. Der Seminarraum im Südtrakt trägt künftig den Namen von Bitmovin.

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Pasquale Grippa: „Research and cultural diversity widened my horizons.“

Pasquale Grippa recently completed his doctorate in Technical Sciences. He spoke to us about his research focus – improving autonomous transport systems with the help of artificial intelligence. Pasquale has developed an algorithm for e.g. optimising drone-based delivery systems  to answer questions such as: Which customers does the drone have to serve? Where does the drone need to pick up the package and where can it charge its battery?

He also told us why he moved from Italy to Klagenfurt, how his view of the world has changed through his studies and why everyone should study at the University of Klagenfurt. Weiterlesen

Die eigene Gesundheit immer im Blick

Das Projekt AYUDO, gefördert durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), möchte älteren oder chronisch kranken Menschen mittels technischer Tools helfen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Eine im Projekt entwickelte App mit eingebautem Sprachassistenten in Kombination mit einem Tablet und einem Aktivitätsarmband ermöglichen es, verschiedene Gesundheitsdaten einfach und teilweise automatisch zu dokumentieren. Projektleiterin Claudia Steinberger vom Institut für Artificial Intelligence und Cybersecurity erklärt im Kurzinterview, wie AYUDO Menschen unterstützen kann.

Welche Gesundheitsdaten können in der von Ihnen entwickelten Software integriert werden?

AYUDO kann ganz unterschiedliche Daten verwalten, diese können nach Bedarf konfiguriert werden. Es können Vitalparameter wie Blutzucker, Blutdruck, Puls, Gewicht, Körpertemperatur, Schlafqualität, das Bewegungsverhalten, aber auch Informationen wie die Flüssigkeitszufuhr oder das Ernährungsverhalten eingegeben werden. Zusätzlich kann AYUDO auch subjektive Vitalparameter zum eigenen Wohlbefinden erfassen. Beim Medikamentenmanagement kann AYUDO die Nutzer*innen ebenfalls unterstützen.

Wie kann AYUDO das Leben von älteren oder chronisch kranken Menschen verbessern?

AYUDO ist eine Anwendung zur Integration und möglichst barrierefreien Nutzung der eigenen Gesundheitsdaten, die ältere Menschen bei ihrem persönlichen Gesundheitsmanagement unterstützen soll. Nutzer*innen dokumentieren mit Hilfe der Tablet-Applikation „AYUDO VOICE“, einem intelligenten Sprachassistenten, bestimmte Gesundheitsdaten und können deren zeitliche Entwicklung beobachten. Die eigenen Medikationsdaten aus ELGA sowie Daten aus dem Smart Home sind darüber hinaus automatisch integrierbar. Durch die intuitive Interaktion kann AYUDO VOICE die Nutzer*innen motivieren, ihr eigenes Gesundheitsmanagement aktiv zu betreiben.

In Österreich ist die elektronische Gesundheitsakte ELGA seit einigen Jahren im Einsatz. Ergänzt Ihre Software die Services von ELGA?

AYUDO macht einen Teil der ELGA-Daten für die Patient*innen nutzbar. Wir wollten im Projekt evaluieren, ob so ein direkter Nutzen der eigenen ELGA-Daten für Patient*innen möglich und sinnvoll ist. Momentan nutzen ausschließlich Ärzt*innen ELGA-Daten in Applikationen.

Ist Ihre App bereits im (Test-)Einsatz? Welche nächsten Schritte sind geplant?

Ein erster Prototyp liegt bereits vor. Im Mai 2021 wird es eine Expert*innen-Evaluierung geben, um die Benutzerschnittstelle von AYUDO VOICE auszuwerten. Im September 2021 ist ein Testlauf mit zehn Patient*innen des Klinikum Klagenfurt geplant. In weiterer Folge wird dann die Einbindung von Smart-Home-Anwendungen getestet.

für ad astra: Katharina Tischler-Banfield