Aktuelle Einblicke in die Soziale Ökologie: Special Issue der Zeitschrift Sustainability erschienen

Die Soziale Ökologie hat in den letzten Jahrzehnten wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeitsforschung geleistet. Als Wissenschaft von den gesellschaftlichen Naturverhältnissen wurde sie seit den späten 1980er-Jahren entwickelt. Heute gilt dieser Ansatz, der komplexe Umweltprobleme auf krisenhafte Beziehungen zwischen Gesellschaft und Natur zurückführt, als grundlegend für eine Forschung für nachhaltige Entwicklung. Die Sonderausgabe der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Sustainability“ gibt nun erstmals einen umfassenden Einblick in den Stand der sozial-ökologischen Forschung.

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Von der Empörung über die Art, wie eine einzelne Art mit den anderen Arten umgeht

Wie viele Arten bleiben uns, wenn wir Land in einer bestimmten Weise nutzen und der Klimawandel voranschreitet? Zu dieser Frage forscht Iwona Dullinger in ihrer Dissertation am Institut für Soziale Ökologie. Mittlerweile weiß man, dass Landnutzung und Klimawandel die zwei wichtigsten Treiber für den Verlust von Biodiversität sind. Sie werden in der Forschung aber noch recht selten gemeinsam betrachtet. Diese Lücke möchte Dullinger nun schließen.

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Barbara Plank erhielt Best Student Paper Prize

Die Doktorandin am Institut für Soziale Ökologie erhielt die Auszeichnung im Rahmen der 12th Conference of the European Society for Ecological Economics Ecological Economics in Action: Building a Reflective and Inclusive Community (ESEE 2017) Ende Juni in Budapest.

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Durstige Landwirtschaft: Übermäßige Grundwassernutzung bedroht Lebensmittelversorgung weltweit

Der Anbau international gehandelter Lebensmittel zapft immer größere Mengen an nicht-erneuerbarem Grundwasser an. Dies führt dazu, dass die Grundwasservorräte schrumpfen – die zukünftige Verfügbarkeit von Lebensmitteln und Wasser gerät damit weltweit in Gefahr, warnt ein internationales Forscherteam im Fachblatt „Nature”. Laut den Expertinnen und Experten des University College of London, des Senckenberg, der Alpen-Adria-Universität, der NASA and des International Institute for Applied Systems Analysis, ist die Menge an nicht-erneuerbarem Grundwasser, das zur Bewässerung genutzt wird, von 2000 bis 2010 um knapp ein Viertel angestiegen.

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Effizientere Nutzung der Wiesen kann zu erhöhter Nahrungsmittelproduktion beitragen

Nutzt man Weideflächen in einer effizienteren Weise, könnte man die globale Milch- und Fleischproduktion wesentlich erhöhen bzw. Landflächen für andere Nutzungen freigeben. Eine aktuelle Studie, die in der Zeitschrift Global Change Biology veröffentlicht wurde, zeigt auf, dass etwa 40 Prozent der natürlichen Wiesenflächen weltweit das Potenzial hätten, effizienter genutzt zu werden. Damit könnten potenziell 5 Prozent mehr Milch und 4 Prozent mehr Fleisch im Vergleich zum Jahr 2000 erzeugt werden. Setzt man nicht auf Mehrproduktion, könnte man ungefähr 2,8 Millionen Quadratkilometer Grünlandfläche anderen Zwecken widmen.

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Science_Link: Brücke zwischen Alpen-Adria-Universität und UNESCO-Biosphärenpark Nockberge

„Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eine der zentralen Aufgaben eines Biosphärenparks“, hält Professor Franz Rauch, Vorstand des Instituts für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) fest. Die Alpen-Adria-Universität, vertreten durch das IUS, und die Biosphärenregion Nockberge wollen auch in Zukunft im Kooperationsprojekt Science_Linknockberge wissenschaftlich zusammenarbeiten. Eine diesbezügliche Kooperationsvereinbarung wurde vor wenigen Tagen unterschrieben. Für den Biosphärenpark ist diese Zusammenarbeit ein wichtiger „Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft“, betont Dietmar Rossmann, Geschäftsführer des Biosphärenparks.

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Größere Städte, weniger Äcker: Weltweit 3-4 Prozent Produktionsverlust durch Urbanisierung bis 2030

Die Fläche der Städte wächst derzeit in vielen Gegenden der Welt schneller als die städtischen Bevölkerungszahlen. 2000 lebten 2,6 Milliarden Menschen in Städten, 2030 werden dies fünf Milliarden sein. Die von Städten überbauten Flächen werden sich im selben Zeitraum verdreifachen. Diese Mega-Stadtregionen der Zukunft werden hoch produktive landwirtschaftliche Flächen verdrängen. Eine aktuelle Studie, publiziert in PNAS, zeigt mögliche Folgen auf.

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Smartphone wird öfter ersetzt als Jeans

Eine Studie der Arbeiterkammer in Kooperation mit der Alpen-Adria-Universität (AAU) hat die Nutzungsdauer von Gebrauchsgütern untersucht. Weder Wegwerfmentalität noch „geplante Obsoleszenz“ sind für die kurze Verwendungsdauer verantwortlich. Weiterlesen