Gastvortrag Dr. Tomaž Erjavec und Dr. Nikola Ljubešić: „Good research needs good infrastructure: The CLARIN.SI and CLASSLA options for supporting research on South Slavic languages Practices“

In this talk the European CLARIN and the Slovene CLARIN.SI national infrastructure for language resources and technologies will be presented, as well as its CLASSLA Knowledge centre on South Slavic languages.

The infrastructure and the adjoining knowledge centre offer, among others, the following resources: two concordancers enabling search through 67 corpora of various South Slavic languages, a data repository with 100+ South Slavic datasets, web services currently enabling processing of text written in Slovene, Croatian or Serbian, various training activities, frequently-asked-questions documentation, and a helpdesk which either answers additional questions on the available resources, or gives support in producing or improving language resources and technologies for South Slavic languages.

Nikola Ljubešić (2020) The CLASSLA knowledge centre for South Slavic languages

Tomaž Erjavec (2020) CLARIN.SI infrastructure

 

Dr. Tomaž Erjavec und Dr. Nikola Ljubešić, Department of Knowledge Technologies Jožef Stefan Institute, Ljubljana

tomaz [dot] erjavec [at] ijs [dot] si

nikola.ljubešić@ijs.si

Gastvortrag Ass.-Prof. Dr. Petar Vuković: „The Bunjevci of Bačka: Identities and Language Practices“

The Bunjevci are a South Slavic (sub)ethnic group, settled mostly in Croatia, but partially also in Bačka, a region divided between Serbia and Hungary. Most of the Bunjevci identify themselves as ethnic Croats and consider their dialect a variety of Croatian. However, some Bunjevci in Bačka consider themselves a distinct ethnic group with their own language.

The lecture deals with the historical causes of the polarization of ethnic identification among members of this community, as well as with the consequences this polarization has in the construction of their contemporary identities and language practices.

In the first part, the formation of the Bunjevci as an early modern ethnicity in sixteenth-century Dalmatia will be discussed, while in the second part attention will be directed to the historical experiences of those Bunjevci who later migrated to Bačka.

In the final part of the lecture Bunjevci who consider themselves Croats will be compared to those who reject that ethnic identification with regard to their language regulation practices and identity politics.

 

Ass.-Prof. Dr. Petar Vuković, Department of West Slavonic Studies, Faculty of humanities and social sciences, University of Zagreb

petar [dot] vukovic [at] ffzg [dot] hr

Mittwoch, 03. Juni 2020 – 14:00 Uhr, über ZOOM

Gastvortrag Dr. Ana Šimić: „Slavonic legacy of Cyril and Methodius: yesterday, today and tomorrow“

The greatest Slavonic story ever told is one of two noble and high-ranking Greek (Byzantine) brothers who relinquished their rightful privileges and embarked on a mission that changed the face of Europe: bringing the light of the written word to the illiterate Slavs.

The lecture presents the history and highlights of the Cyrillo-Methodian mission, its outcomes with respect to literacy and its impact on the later-established realms of Slavia Orthodoxa and Slavia Latina. The unexpected fate of two Slavonic scripts (Glagolitic and Cyrillic) as well as modern representations of the holy brothers and their heritage are also addressed.

The lecture emphasizes the idea of continuous practice of basic literacy as a ground zero for any kind of growth, development and empowerment, whether individual or collective.

 

Dr. Ana Šimić, Staroslavenski institut, Zagreb

ana [dot] simic [at] stin [dot] hr

Mittwoch, 17. Juni 2020 – 14:00 Uhr, über ZOOM

Stellenausschreibung: Universitätsprofessur für slawistische Literatur- und Kulturwissenschaft am Institut für Slawistik

Am Institut für Slawistik der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Klagenfurt ist gem. § 99 UG voraussichtlich ab 1. Februar 2021 eine auf 5 Jahre befristete

Universitätsprofessur für slawistische Literatur- und Kulturwissenschaft

im vollen Beschäftigungsausmaß zu besetzen.

Mit rund 10.000 Studierenden ist die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eine junge, lebendige und innovative Universität, die am Schnittpunkt zwischen alpiner und mediterraner Kultur – einer Region mit höchster Lebensqualität – liegt. Als staatliche Universität gemäß § 6 UG ist sie aus Bundesmitteln finanziert. Ihr Leitbild steht unter der Devise „Grenzen überwinden!“. Das QS Top 50 Under 50 Ranking 2020 zählt sie zu den 150 besten jungen Universitäten der Welt.

Gemäß ihrem zentralen Strategiedokument, dem Entwicklungsplan, gehören der wissenschaftliche Exzellenzanspruch bei Berufungen, vorteilhafte Forschungsbedingungen, gute Betreuungsrelationen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu den vorrangig leitenden Grundsätzen und Zielen der Universität.

Aufgabenbereich:

  • die Vertretung des Faches in Forschung und Lehre mit Schwerpunktsetzungen in den Bereichen russische Literaturwissenschaft und bosnische/kroatische/serbische/montenegrinische Literaturwissenschaft in ihrer gesamten Breite, insbesondere aber der neueren Literatur ab dem 19. Jh. sowie der zeitgenössischen Literatur, unter Berücksichtigung kulturwissenschaftlicher Perspektiven, vor allem der politischen Bedeutungen literarischer Texte und des literarisch reflektierten kulturhistorischen Hintergrunds aktueller Fragen
  • Lehr-, Prüfungs- und Betreuungstätigkeit im Bachelor-, Master- und Doktoratsbereich
  • die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • die Mitgestaltung der längerfristigen Weiterentwicklung des Instituts und seiner Positionierung in der internationalen Scientific Community
  • die leitende Mitwirkung bei Aufbau und Umsetzung eines interphilologischen Masterstudiums „Literarisches Schreiben“ oder eines interdisziplinären Masterstudiums „Cross-border Studies“ (Arbeitstitel; Entwicklungsplanprojekte)
  • die Mitwirkung im Universitätsmanagement

Voraussetzungen:

  • Habilitation oder gleichzuhaltende Qualifikation in slawistischer Literaturwissenschaft (russische und/oder B/K/S/M-Literatur)
  • international sichtbare Forschungs- und Publikationsleistungen in den Schwerpunktsetzungen der Ausschreibung (russische und/oder B/K/S/M-Literatur)
  • dem Aufgabenbereich entsprechende Kenntnisse in Russisch, B/K/S/M und Deutsch in Wort und Schrift
  • einschlägige universitäre Lehrerfahrung in den Schwerpunktsetzungen der Ausschreibung und hochschuldidaktische Kompetenz
  • Führungskompetenz und Teamfähigkeit

Erwünscht sind:

  • Kenntnis des Slowenischen und der slowenischen Literatur
  • Erfahrung in der Betreuung akademischer Qualifikationsarbeiten
  • Mitwirkung an der Profilbildung des Instituts in der Region (Wissenstransfer, kulturpolitische Mitwirkung, Organisation von Veranstaltungen etc.)
  • Interdisziplinäre Kooperation und Mitarbeit an Forschungs­schwerpunkten des Institutes bzw. der Fakultät
  • Einbettung in die internationale Forschungslandschaft
  • Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Drittmittelprojekten
  • Engagement in der wissenschaftlichen Community und/oder der universitären Selbstorganisation
  • Kompetenz im Bereich Gender Mainstreaming und Diversity Management

Zusatzinformation

Der Aufgabenbereich der Professur bedingt, dass die zukünftige Professorin / der zukünftige Professor den Arbeitsmittelpunkt nach Klagenfurt verlegt.

Die Universität Klagenfurt legt im Rahmen ihrer Personalpolitik Wert auf Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Diversität.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal — insbesondere in Leitungsfunktionen — an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationen erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Die Bezüge sind Verhandlungsgegenstand. Das Mindestentgelt für diese Verwendung (A1 gem. Universitäten-Kollektivvertrag) beträgt derzeit € 73.450,– brutto jährlich.

Neuerdings kann bei Berufungen nach Österreich für die ersten fünf Tätigkeitsjahre ein attraktiver Zuzugsfreibetrag gemäß Einkommensteuergesetz gewährt werden. Die Voraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen.

Ihre Bewerbung, bestehend aus einem maximal fünfseitigen Pflichtteil – die Übermittlung dieses Pflichtteils ist eine notwendige Bedingung für Ihre gültige Bewerbung – einem vollständigen Verzeichnis der Publikationen und Vorträge und der in den letzten fünf Studienjahren abgehaltenen Lehrveranstaltungen, den Lehrevaluationsergebnissen des letzten Studienjahrs, in dem Sie Lehre gehalten haben, sowie allfälligen ergänzenden Unterlagen richten Sie bitte bis spätestens 2. August 2020 per E-Mail an application_professorship [at] aau [dot] at.

Für inhaltliche Fragen beachten Sie bitte die Allgemeinen Informationen für BewerberInnen oder wenden sich an die Vorsitzende der Findungskommission, Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Ursula Doleschal, (Tel. +43 463 2700 2611 oder ursula [dot] doleschal [at] aau [dot] at).

Es besteht kein Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen.

Online-Tools in der Lehre: „Wir dürfen in der Euphorie nicht jene übersehen, die aus verschiedensten Gründen nicht mitkommen.“

Die Maßnahmen aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie (Corona) machen es derzeit nötig, auf Präsenzlehre zu verzichten und die Lehre digital durchzuführen. Ursula Doleschal ist Institutsvorständin am Institut für Slawistik und bietet all ihre Lehrveranstaltungen über E-Learning an. Wir haben mit ihr gesprochen, um zu erfahren, wie es ihr im Home-Office geht, welche Online-Tools sie nutzt und wie sie die derzeitige Situation meistert. Weiterlesen

Distance Learning: „Sowohl die technische als auch die inhaltliche Qualität der Lehre stimmen einfach“

Hildegard Kogler studiert Slawistik. Sie hat bereits ein Romanistikstudium an der Universität Klagenfurt absolviert, der Wunsch auch slawische Sprachen zu lernen und die Kultur der Länder zu verstehen, hat sie zurück an die Uni geführt. All ihre Lehrveranstaltungen finden aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie (Corona) online statt. Warum sie trotz Umstellung keine Einheit verpasst hat und wie es ihr beim Distance Learning geht, verrät sie uns im Interview. Weiterlesen

Ukraine-Russland-Konflikt: Die zwei Wahrheiten im Fernsehen

Magdalena Kaltseis untersucht am Institut für Slawistik aus diskursanalytischer Perspektive die Darstellung des Ukraine-Russland-Konflikts in russischen TV-Talkshows.

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Gastvortrag – Assoc. Prof. Dr. Ana Toroš

Einladung zu unserem Gastvortrag
zum Thema

„Literatura na stičišču“

Referentin:
Assoc. Prof. Dr. Ana Toroš
Nova Gorica

 

Dienstag, 10. Dezember 2019 – 12:00 Uhr, N.0.18

Veranstalter: Institut für Slawistik
Kontakt: Dr. Tatjana Vučajnk
E-Mail: tatjana [dot] vucajnk [at] aau [dot] at

Was machen soziale und politische Geschichte mit Sprache? Ukrainisch-russische und russisch-ukrainische Sprachvarietäten

Die heutige Ukraine ist ein mehrsprachiges Land mit einer dominierenden ukrainisch-russischen Zweisprachigkeit und gemischten Sprachvarietäten. Die bewegte politische und soziale Geschichte des Landes spiegelt sich in der Sprachverwendung seiner Bevölkerung wider. Der Slawist Tilmann Reuther begibt sich nun in einem D-A-CH-Projekt auf linguistische Spurensuche.

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SVETOVNI DNEVI SLOVENSKE ZNANOSTI IN UMETNOSTI

100-letnica Univerze v Ljubljani

SVETOVNI DNEVI 2019

30. oktober 2019

11.00-12.00
Otvoritev razstave Pater Stanislav Škrabec (18441918): Življenje in delo jezikoslovca

 

26. november 2019

12.00-14.00
Raum: N.0.18
Tatjana Vučajnk: Pravljica leti s čebelico Bee-Bot

 

28. november 2019

9.30-10.00
Bibliothek
Tatjana Vučajnk: pozdravni nagovor v imenu Inštituta za slavistiko

Zaprtje razstave Pater Stanislav Škrabec (1844–1918): Življenje in delo jezikoslovca

10.00-10.45
Raum: N.0.18
Nataša Hribar: Jezikovni viri in tehnologije: SloLeks in SloLeks 0.2

10.45-11.30
Raum: N.0.18
Peter Svetina: Metuljčki in mehaniki: Slovenska mladinska književnost med meščanstvom in socializmom

11.30-12.00
Odmor

12.00-12.45
Raum: N.0.15
Sabine Buchwald: Ali je kaj pošte zame? Vojna pošta 19381945

 

12. december 2019

10.00-10.45
Raum: Z.0.01
Martina Piko-Rustia: Slovenska ledinska in hišna imena na Koroškem

10.45-11.30
Raum: Z.0.01
Veronika Urank-Olip: Slovenski križevi poti v cerkvah južne Koroške

Download: Svetovni dnevi 2019 – PLAKAT – Celovec