Internationale Arbeitstagung: Musil und die Phänomenologie 15.-17. April 2021

Robert Musils Versuch, Literatur als strenge phänomenologische Wissenschaft zu betreiben oder:

Trifft man im „Erdensekretariat für Genauigkeit und Seele“ auf Husserls „Funktionäre der Menschheit“?

 

Internationale Arbeitstagung
15. bis 17. April 2021
Online mit BigBlueButton

 

Weitere Informationen unter:

Musil und die Phänomenologie. Internationale Tagung 15.-17.04.2021 – Universität Klagenfurt (aau.at)

AUSSCHREIBUNG: SENIOR SCIENTIST MIT DOKTORAT (W/M/D) AM INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE

Am Institut für Philosophie an der Fakultät für Kulturwissenschaften wird ehestmöglich folgende Stelle besetzt:

Senior Scientist mit Doktorat (w/m/d)

Beschäftigungsausmaß: 100 %

Mindestentgelt: € 55.242,60 brutto jährlich; Einstufung nach Uni-KV: B 1 lit. b

Befristung: 5 Jahre

Bewerbungsfrist: 7. April 2021

Kennung: 135/21

 

Weitere Informationen unter:

Senior Scientist mit Doktorat (w/m/d) am Institut für Philosophie – Jobbörse der Universität Klagenfurt (aau.at)

Philosophie Info Abend

Das Institut für Philosophie und die ÖH-Studienrichtungsvertretung lädt zu folgender Veranstaltung ein:

Philosophie Info-Abend

am Donnerstag, dem 08. Oktober, ab 18 Uhr am Philosophie Institut

 

Bei angenehmer Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit, offene Fragen rund um das Philosophie Studium zu klären oder nähere Details zum neuen Studienplan zu erhalten.

 

Wir bitten um Kenntnisnahme, dass während des gesamten Aufenthalts am Veranstaltungsort ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

Kontakt:

Katharina [dot] Goelly [at] aau [dot] at

Vanessa [dot] Schwaiger [at] aau [dot] at

 

MYTHOS „HEIMAT“?

Mythos „Heimat“?

Zur Dekonstruktion eines Begriffs.

International Conference

 

29. – 30. September 2020, N.1.44

 

Alpen Adria Universität Klagenfurt & FWF Der Wissenschaftsfond.

 

Contact: Prof.Dr. Mayya Soboleva (mayya [dot] soboleva [at] aau [dot] at)

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ERSTIes Treffen

Das Institut für Philosophie und die Studienrichtung Philosophie möchte DICH zum ersten ERSTIes Treffen am Mittwoch, 11. März, um 18.00 Uhr im N.1.71 einladen.

Wir möchten EUCH helfen und unterstützen, damit Ihr einen Einblick in das Philosophie-Studium bekommt.

Also kommt, stellt Fragen, regt an – studiert und profitiert!

 

Euer Institut für Philosophie

Mittwochskolloquium: Vortrag von Frau Sivlia Benso: Vattimo’s Hermeneutic Realism as an Act of Political Resistance

Vortrag von Frau Dr. Sivlia Benso
Vattimo’s Hermeneutic Realism as an Act of Political Resistance
am Mittwoch, 22. Jänner 2020
um 18:00 Uhr
im N.1.71

 

How can hermeneutics be a form of ethical-political resistance on behalf of reality? In this presentation, I examine Italian philosopher Gianni Vattimo’s critique of the “temptation of realism” and his claim that hermeneutics, and not the so-called new realisms, constitutes the most realistic approach to reality. Vattimo’s hermeneutic position (known as “weak thought”) represents the realistic realization that weak thought is the condition to which the very history of philosophy has committed (or destined) us. Additionally, Vattimo’s ontology of actuality emerges as the realistic response to such a historical condition insofar as it is the hermeneutic formulation of a non-metaphysical ontology focused on a weakened form of reality that finds its manifestation in historical traces rather than in absolutes. Ultimately, I explore Vattimo’s philosophical position understood as hermeneutic resistance against metaphysical realism on behalf of the reality of the weak. This resistance invests hermeneutics with an ethical-political commitment that renders it more revolutionary than the conservativism of all realisms.

Silvia Benso is Professor of Philosophy at Rochester Institute of Technology, USA where she is also Director of the Women’s and Gender Studies Program. Among her areas of interest are ancient philosophy, contemporary European philosophy, the history of philosophy, ethics, and aesthetics. She is the author of Thinking After Auschwitz: Philosophical Ethics and Jewish Theodicy (1992, in Italian), The Face of Things: A Different Side of Ethics (2000), Viva Voce: Conversations with Italian Philosophers (2017), and the co-author of the volume Environmental Thinking: Between Philosophy and Ecology (2000, in Italian). She has also co-edited various volumes such as Contemporary Italian Philosophy: Between Ethics, Politics and Religion (2007), Levinas and the Ancients (2008), Between Nihilism and Politics: The Hermeneutics of Gianni Vattimo (2010), and Thinking the Inexhaustible: Art, Interpretation, and Freedom in the Philosophy of Luigi Pareyson (2018). During the past decade, she has devoted herself to the promotion of Italian philosophy; she is the general co-editor for the SUNY Press series on Contemporary Italian Philosophy and the co-director of SIP, the Society for Italian Philosophy.

Vortrag von Frau Waltraud Ernst: Erkenntnis als Begegnungs- und Bewegungsraum

Vortrag von

 Waltraud Ernst

Erkenntnis als Begegnungs- und Bewegungsraum

15. Jänner 2020,N.1.71, 18h c.t.

 

Wenn wissenschaftliche Wissensproduktion Teil einer sich ständig verschiebenden performativen Konstituierung von Wirklichkeit ist, wie Karen Barad in ihrem Ansatz des „agential realism“ (2007) darlegt, bedürfen folgende Fragen der systematischen Klärung: Was ist das Verständnis von Wirklichkeit, wenn sie nicht nur durch wissenschaftliche Erkenntnis beschrieben, sondern auch im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess hergestellt wird? Geht es um eine technisch hergestellte Wirklichkeit oder wird sie in sozialen Aushandlungsprozessen hergestellt? Wie kann untersucht werden, welche anderen sozialen Prozesse noch Teil an der Herstellung von Wirklichkeit haben? Welche(s) sind weitere Akteur*innen dieser Realitätsproduktion? Wie wird in diesem Ansatz menschliche Subjektivität und politische Veränderung gedacht?

Diese Fragen werden zunächst mit weiteren Ansätzen feministischer Epistemologie systematisch erörtert. Es werden verschiedene Perspektiven zu Methoden und Prozessen der Aushandlung von Erkenntnis abgewogen. Dabei wird vorgeschlagen, Erkenntnisprozesse als Bewegungsräume von Wirklichkeit sichtbar zu machen. Können neue epistemische, soziale und politische Begegnungsräume geschaffen werden?

 

Waltraud Ernst ist Philosophin. Seit 2010 ist sie Universitätsassistentin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung der Johannes Kepler Universität Linz. 1990 Magistra Artium an der Universität Bielefeld. 1996 Dr. phil. an der Universität Wien (Betreuung: Prof. Herta Nagl-Docekal). 2001-2003 Hertha-Firnbergstelle am Institut für Philosophie der Universität Wien. 2004-2010 war sie Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien an der HAWK und der Universität Hildesheim. 2016 erhielt sie den Käthe-Leichter-Preis für Frauen und Geschlechterforschung. 2018 war sie Gastprofessorin an der TU Dresden. Aktuelle Publikationen: Feministische Erkenntnistheorie, in: Martin Grajner / Guido Melchior (Hg.): Handbuch Erkenntnistheorie, J. B. Metzler, Stuttgart, 412-417, 2019. Emancipatory interferences with machines?, in: International Journal of Gender, Science and Technology, Vol. 9, Nr. 2, The Open University, 178-196, 2017. In connection: Feminist epistemology for the twenty-first century, in: Transcultural Studies – A Journal in Interdisciplinary Research, Vol. 12, Nr. 2, BRILL, 267-287, 2016.

Univ.-Prof.Dr. Alice Pechriggl: AFRIKA, ENTFESSELT!

Am Montag, 25. November, um 19:30 Uhr hält Frau Prof.Dr. Alice Pechriggl den Vortrag

AFRIKA, ENTFESSELT!

Im Kontext post- und neokolonialer Strukturen

im Musilhaus Klagenfurt (Bahnhofstraße 50)

 

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Info-Abend „Philosophie studieren?“

Das Institut für Philosophie und die ÖH-Studienrichtungsvertretung lädt zu folgender Veranstaltung ein:

 

Info-Abend

„Philosophie studieren?“

am Freitag, 15. November 2019, um 18:00 Uhr, im ÖH Besprechungsraum O.0.11 (neben Como)

 

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International Workshop: Esteem and Self-Esteem: Early Modern and Contemporary Issues

Department of Philosophy, Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Austria

Organized by PD Dr. Andreas Blank Funded by the Austrian Science Fund (FWF) in the framework of Lise-Meitner Project M-2097

5.-6. April 2019, Room N.1.71

Workshop_Programm