Forschungstage Visuelle Kultur, 30.9.-1.10.2021 (Z.1.09)

Die Abteilung Visuelle Kultur des Instituts für Kulturanalyse lädt Sie recht herzlich zu den 

Forschungstagen VISUELLE KULTUR
am 30.9. und 1.10., im Z.1.09 ein.

Vortragende: 

Alice Pechriggl, Maja Soboleva, Martina Merz, Roswitha Breckner, Elisabeth Mayer, Johannes Marent, Erec Gellautz, Sebastian Reinwald, Jasmin Donlic, Matthias Klestil, Angela Fabris, Sabrina Gärtner, Katrin Ackerl Konstantin, Andreas Hudelist, Sebastian Mühl, Stefan Reichmann, Klaudija Sabo, René Schallegger, Anna Schober-de Graaf, Matthias Wieser, Eva Tropper, Arno Rußegger, Max Peter Menzel, Lukas Vejnik, Gernot Waldner, Elisabeth Fritz

Hier finden Sie unser Programm.

 

Anmeldung Sekretariat Visuelle Kultur: Petra [dot] Stroj [at] aau [dot] at
instagram: @visuellekulturaau

Auf Ihre Teilnahme freut sich das Team der Visuellen Kultur / IFK

Vortrag von Alexandra Schwell: „Mobilizing Urgency, Mobilizing Futures“ beim Futures Talk in Zagreb

Auf Einladung des Forschungsprojekts „Urban Futures: Imagining and Activating Possibilities in Unsettled Times“ (https://www.citymaking.eu/en/) hält Alexandra Schwell einen Vortrag zum Thema „Mobilizing Urgency, Mobilizing Future“.

  1. September 2021, 11 Uhr am Institut für Ethnologie und Volkskunde in Zagreb sowie auf ZOOM.

Urgency seems to lie at the heart of both the climate change issue and right-wing populist politics. In both domains, it functions as a driving force, as a discursive and emotional practice employed to underline the issue’s relevance and timeliness. To invoke urgency and generate a sense of urgency is meant to evoke this same feeling in other actors – the feeling that ‘something needs to be done, now!’ As such, urgency is a crucial element of processes of securitisation. Urgency as a mobilizing force is strongly intertwined with imaginations about possible futures that relate to it. The invocation of urgency creates a time span between the present emergency and the on-rushing future characterised by ambivalence and insecurity. The goal of this paper, thus, is twofold: to understand how urgency functions as a tool of mobilization in general and to explore its anti-democratic potential in particular.

Šteinacher – Hamsuchung

Das Institut für Kulturanalyse und das Klagenfurt Festival informieren über eine Zeitverschiebung.

Die Theaterveranstaltung „Šteinacher – Hamsuchung“ beginnt am Samstag, 04.09.2021 ausnahmsweise um 18:45 Uhr.

Am heutigen Freitag, 03.09.2021, beginnt die Premiere um 18:00 Uhr und am Sonntag, 05.09.2021 ist der Beginn wiederum um 18:00Uhr.

 

Urangst und Vergnügen präsentiert:

 

ŠteinacherHamsuchung

3.-5. September 2021 | jeweils 18:00 – 19:00 Uhr | Start: Domplatz Klagenfurt

In dem vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt „Performing Reality“ werden die rituellen Praktiken der 10.-Oktober-Feiern und der sich fortschreibende Diskurs um das Ereignis Volksabstimmung kritisch unter die Lupe genommen. Das Ergebnis des Projekts sind unter anderem zahlreiche Veranstaltungen und Theaterproduktionen. Mit  „Šteinacher – Hamsuchung“ bringen sich Künstler*innen wie Forscher*innen nun beim Klagenfurt Festival 2021 ein. 

Nach dem Jubiläum „100 Jahre Volksabstimmung“ in Koroška/Kärnten (1920–2020) kommt der große Held des ‚Kärntner Abwehrkampfes‘ Hans Steinacher zurück, um den Nachgeborenen auf dem Domplatz die Leviten zu lesen: „100 Jahre nichts zu feiern?“ Von wegen. Der von Patrick Dollas gespielte Wi(e)dergänger ist ein „böser Erlöser“, der nicht retten, sondern richten will! Er fordert nichts Geringeres als sein Denkmal im Herzen Klagenfurts! Während der Theater-Prozession, die am Domplatz beginnt, berichtet er von seinen „Wundertaten“ im Rheinland. Dort agierte der „historische“ Hans Steinacher in den 1920er Jahren als eine Art „völkischer 007, mit der Lizenz zum Töten“, der seine Kärntner Erfahrungen frei und ungehemmt zu einem rechten Terrornetzwerk entfalten konnte. Hinter den Linien war er zugleich der Stichwortgeber der Kärntner illegalen Nazis.

Diese Uraufführung ist eine Koproduktion des aus Mitteln des FWF geförderten Projekts „Performing Reality – Dispositiv Kärnten/ Koroška“ am Institut für Kulturanalyse der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, „Urangst und Vergnügen“ und dem Klagenfurt Festival. „Urangst und Vergnügen“ sind Birgit Angele (Stuttgart), Patrick Dollas (Moers) und Klaus Schönberger (Klagenfurt).

 

Weitere Informationen:

 

Foto zur Veranstaltung:

https://www.klagenfurtfestival.com/wp-content/uploads/2021/07/Steinacher-Hamsuchung.jpg

 

Rückfragehinweis:
Univ.-Prof. Dr. Klaus Schönberger
+43 463 2700 2011
Klaus [dot] Schoenberger [at] aau [dot] at

Einladung zum hybriden Workshop

„Understanding EU legitimacy: Cross-disciplinary approaches to the study of the European Union“

8.-9. September 2021, Europa-Universität Frankfurt (Oder) sowie auf ZOOM

Der Workshop ist eine Kooperation des Instituts für Europastudien der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Professur für Empirische Kulturwissenschaft der AAU und wird von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert.

Wir bitten um Registrierung per eMail bis Sonntag, den 5. September 2021.

Nähere Infos finden Sie hier.

# UNGELAUFEN. Ausstellung historischer Ansichtskarten

Die 23. Ausstellung in der Reihe Kostbarkeiten aus der Bibliothek zeigt historische Ansichtskarten aus der Sondersammlung der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Das Besondere daran: Die Ausstellung wurde von Studierenden der Angewandten Kulturwissenschaft kuratiert. Weiterlesen

Einblick in die Lehre… 3 Fragen an Reinhard Kacianka

Es kann ein ausschlaggebender Moment für die Studienwahl sein, wenn man sich zu fragen beginnt: „Und was kann ich danach beruflich machen?“. Gerade das Feld kulturwissenschaftlicher Tätigkeiten ist so breit und vielfältig, dass es schwer fällt, einen konkreten Beruf zu nennen.  Reinhard Kacianka ermöglicht mit seiner LV Studierenden einen Blick hinter die Fassaden der kulturwissenschaftlichen Arbeit und möchte vermitteln, welche Kompetenzen benötigt werden, um sicher in der Berufswelt Fuß zu fassen. 

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LAND DER MODERNE – Architektur in Kärnten 1945 – 1979

Ausstellung und Rahmenprogramm in der Alpen-Adria-Galerie im Stadthaus Klagenfurt
21. April – 13. Juni 2021

 

Land der Moderne widmet sich Entwicklungen und prägenden Ereignissen in Architektur, Kultur und Landschaft in Kärnten zwischen 1945 und 1979, begibt sich auf die Spuren von infrastrukturellen und bildungspolitischen Großbaustellen sowie über die Jahre in Vergessenheit geratener Architekt*innen und ihren Werken.

Die historischen Aufnahmen stammen aus dem Nachlass des Fotografen Hans-Jörg Abuja (1919-2002), Gerhard Maurer hat die Bauten in der Gegenwart fotografisch dokumentiert.

Land der Moderne basiert auf Recherchen, die Lukas Vejnik 2019 im Rahmen des Architekturstipendiums des Landes Kärnten durchführen konnte, und auf Ergebnissen des, gemeinsam mit Simone Egger durchgeführten, einjährigen Lehrforschungsprojekts „Architektur. Kultur. Landschaft“ am Institut für Kulturanalyse der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Eine Kooperation zwischen der Alpen-Adria Galerie und dem Architektur Haus Kärnten im Rahmen des Baukulturjahres 2021.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Stadt Klagenfurt / Land Kärnten / Bundesministerium für Kunst und Kultur / Landesmuseum Kärnten / Alpen Adria Universität Klagenfurt / Institut für Kulturanalyse

 

Weitere Informationen unter www.architektur-kaernten.at

Ein Jahr Lockdown: Von müden Pandemievernünftigen, denen die Bürgermeister den Impfstoff wegschnappen

Mitte März 2020, als SARS-CoV2 auch das Leben in Österreich stilllegte, hat die Universität Klagenfurt Interviews mit Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Fachbereichen zur aktuellen Situation veröffentlicht. Ein Jahr danach haben wir drei von ihnen dazu eingeladen, aus Sicht ihrer Disziplinen über Gelerntes und Erlebtes des vergangenen Jahres zu reflektieren. Lesen Sie hier das Gespräch mit Alexandra Schwell, Professorin für Empirische Kulturwissenschaft, Paolo Rondo-Brovetto, Professor für Öffentliche Betriebswirtschaftslehre und Stephan Dickert, Professor für Kognitionspsychologie.

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Online Workshop

Am 4. und 5. März 2021 findet der Online-Workshop „How to Apply Anthropology? Challenges for an Academic Discipline“ des Instituts für Kulturanalyse statt.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Anmeldungen bis zum 1. März 2021 unter.

Call for Papers

Understanding EU legitimacy: cross-disciplinary approaches to studies of the European Union

8.-9. September 2021, Frankfurt (Oder)(D) und Słubice (PL).

Internationaler Workshop des Instituts für Europa-Studien (IFES) der Viadrina und des Instituts für Kulturanalyse der AAU, gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung

Call for Papers