Workshop „Nationalsozialismus in Kärnten – Wege der Forschung“

Am 27. September 2019 werden während eines eintägigen Workshops zwölf neuere Forschungsarbeiten zur Geschichte des Nationalsozialismus in Kärnten vorgestellt. Außerdem sollen Perspektiven zukünftiger Forschung diskutiert werden. Der Workshop findet an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt im Stiftungssaal (Raum O.0.01) statt. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Vortragende: Peter Pirker, Daniel Weidlitsch, Daniela Fürstauer, Brigitte Entner, Christian Klösch, Werner Koroschitz, Alexander Verdnik, Lisbeth Matzer, Michael Wedekind, René Moehrle und Bertrand Perz.

Einführung: Dieter Pohl

Das ausführliche Programm kann hier heruntergeladen werden.

Um Anmeldung wird gebeten: Johannes [dot] Dafinger [at] aau [dot] at

 

Montgelas-Preis 2019 an Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauber verliehen

Der Vorstand der Montgelas-Gesellschaft zur Förderung der bayerisch-französischen Zusammenarbeit e.V., München/Paris verlieh am 12. September 2019 Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauber in München den Montgelas-Preis 2019 in Anerkennung seiner Verdienste um die Forschung über Leben und Werk von Maximilian Joseph Graf von Montgelas, dem Schöpfer des modernen bayerischen Staates, im Rahmen seiner Lehr- und Forschungstätigkeit sowie als Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, insbesondere um seinen Einsatz bei der Herausgabe der Protokolle des Bayerischen Staatsrats in der Montgelas’schen Regierungszeit (1799-1817).

Fünftes Netzwerktreffen für Postdocs der Geschichtswissenschaften in Österreich

Am 1. und 2. Juli 2019 findet am Institut für Geschichte das Fünfte Netzwerktreffen für PostDocs der Geschichtswissenschaften in Österreich mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Österreich statt. Es werden Habilitationsprojekte und in einer Workshop-Phase Karrierewege innerhalb und außerhalb der Wissenschaft diskutiert.

Das ausführliche Programm ist hier abrufbar.

Call for Papers: Die Geburt des Rechtsterrorismus. Historische Perspektiven auf politische Attentate der gewaltbereiten und extremen Rechten in Ost- und Westeuropa bis zum Zweiten Weltkrieg

Die diesjährige Tagung der Fachgruppe Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) findet von 21.–23. November 2019 in Erlangen statt und wird von Johannes Dafinger und Moritz Florin organisiert.

Weitere Informationen und den Call for Papers (Bewerbungsfrist: 25. Mai 2019) finden Sie auf der Homepage der DGO:

https://www.dgo-online.org/kalender/berlin/2019/die-geburt-des-rechtsterrorismus/

 

Medikalisierte Kindheit

Verschiedene Diskurskonstellationen und Interventionsfelder der auf die Kindergesundheit gerichteten Politiken standen im Mittelpunkt einer Tagung, die vom Verein für Sozialgeschichte der Medizin, dem Institut für Erziehungswissenschaften, dem Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie sowie dem Forschungszentrum Medical Humanities der Universität Innsbruck organisiert wurde und zwischen dem 29. Juni und 1. Juli 2017 in Innsbruck stattfand. Der Band enthält 11 größere Beiträge, neun kürzere Forschungsberichte und einen Forumsbeitrag. Alle Texte des Bandes wurden einem Peer-Review-Verfahren unterzogen

The Exercise of JUDGMENT in The Early Modern Period

Von 15. bis 17.11.2018 findet eine interdisziplinäre Fachkonferenz im Rahmen des gleichnamigen HRSM-Projekts zum Thema „The Exercise of JUDGMENT in The Early Modern Period“ im Stiftungssaal am Campus der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt statt.

Genauere Informationen, Kontaktdaten und den Programmablauf finden Sie im Folder

Symposium: Die Republik (Deutsch-)Österreich im ersten Nachkriegsjahrzehnt: Innen- und Außenperspektiven

Das Institut für Geschichte der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Abt. Neuere und Österreichische Geschichte, veranstaltet vom 12. bis 14. November 2018 das Symposium „Die Republik (Deutsch-)Österreich im ersten Nachkriegsjahrzehnt: Innen- und Außenperspektiven“ im Stiftungssaal am Campus der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Genauere Informationen, Kontaktdaten und den Programmablauf finden Sie im Folder

Eröffnungsvortrag Montag, 12. November 2018 19.00 (c.t.)
Arnold Suppan (Wien): Vom Untergang eines Imperiums zur Bildung eines Nationalstaates

Bruderschaften als multifunktionale Dienstleister der Frühen Neuzeit in Zentraleuropa

Bruderschaften waren nicht nur in der katholischen, frühneuzeitlichen Welt Masseneinrichtungen von Laien mit hunderttausenden männlichen und weiblichen Mitgliedern. Mit der Aufklärung geriet das Bruderschaftswesen in die Kritik der Aufklärer – Joseph II. löste die Bruderschaften deshalb 1783 fast vollständig auf. Neben breiten Forschungsüberblicken umreißt der Band die vielfältigen Tätigkeitsfelder der Bruderschaften in Zentraleuropa: Bank-, Medienunternehmer, Musik-, Totendienstleister und Wallfahrtsbüro. Zudem werden einschlägige Bruderschaftstypen wie etwa die Rosenkranz-, Lukas-, Musikerbruderschaften oder die jesuitischen Kongregationen vorgestellt. Ein vergleichender Blick auf griechische und jüdische Bruderschaften unterstreicht deren Bedeutung in unterschiedlichen Konfessionskulturen.

Neuerscheinung: A New Nationalist Europe Under Hitler. Concepts of Europe and Transnational Networks in the National Socialist Sphere of Influence, 1933–1945

Der Sammelband, hrsg. von Johannes Dafinger und Dieter Pohl, analysiert transnationale Beziehungen des nationalsozialistischen Deutschland sowie den Diskurs, der diese Beziehungen begleitete. Nationalsozialisten, Faschisten und Völkisch-Konservative in verschiedenen europäischen Ländern arbeiteten nicht nur über Ländergrenzen hinweg im kulturellen, wissenschaftlichen und ökonomischen Bereich sowie bei der Verfolgung der Juden zusammen, sondern sie entwickelten auch Konzepte für ein rassistisches und völkisches Europa unter deutscher Vorherrschaft.

 

Internationales Kolloquium „Chronologie und vergleichende Chronologien zum Ausgang der Republik und frühen Kaiserzeit“

Anlässlich 70 Jahre archäologische Ausgrabungen am Magdalensberg veranstalten die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, das Institut für Geschichte, Abt. für Alte Geschichte, Altertumskunde und Archäologie, das Landesmuseum Kärnten, Abt. Provinzialrömische Archäologie und Feldforschung vom 19. bis 21. September 2018 das internationale Kolloquium „Chronologie und vergleichende Chronologien zum Ausgang der Republik und frühen Kaiserzeit“ an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Das Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte hier

Im Rahmen der Tagung gibt es am 19.09. um 19.00 einen öffentlichen Abendvortrag von Frau Univ. Prof. Dr. Christa Ebnöther von der Universität Bern zum Thema „Transalpine Perspektiven auf den Magdalensberg“ im Raum Z.1.09

Die Stadt auf dem Magdalensberg birgt ein fast einzigartiges Potential, die Entwicklung und vielfältige Aspekte eines besonderen urbanen Lebensraumes, einer römischen Handelsniederlassung, während der ausgehenden Republik und frühen Kaiserzeit im Südostalpenraum zu verfolgen und – dank des archäologischen Parks – auch dreidimensional zu erleben.

Eine lange Liste von Publikationen – Ausgrabungsberichten und Forschungsarbeiten zu ausgewählten Fundgattungen, spezifischen Fragestellungen und Themen – zeugt von intensiver wissenschaftlicher Tätigkeit. Daraus sollen aus einer transalpinen Forschungsperspektive einige ausgewählte Fakten und Fragen gewürdigt und Desiderate formuliert werden.