Fünftes Netzwerktreffen für Postdocs der Geschichtswissenschaften in Österreich

Am 1. und 2. Juli 2019 findet am Institut für Geschichte das Fünfte Netzwerktreffen für PostDocs der Geschichtswissenschaften in Österreich mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Österreich statt. Es werden Habilitationsprojekte und in einer Workshop-Phase Karrierewege innerhalb und außerhalb der Wissenschaft diskutiert.

Das ausführliche Programm ist hier abrufbar.

Call for Papers: Die Geburt des Rechtsterrorismus. Historische Perspektiven auf politische Attentate der gewaltbereiten und extremen Rechten in Ost- und Westeuropa bis zum Zweiten Weltkrieg

Die diesjährige Tagung der Fachgruppe Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) findet von 21.–23. November 2019 in Erlangen statt und wird von Johannes Dafinger und Moritz Florin organisiert.

Weitere Informationen und den Call for Papers (Bewerbungsfrist: 25. Mai 2019) finden Sie auf der Homepage der DGO:

https://www.dgo-online.org/kalender/berlin/2019/die-geburt-des-rechtsterrorismus/

 

Medikalisierte Kindheit

Verschiedene Diskurskonstellationen und Interventionsfelder der auf die Kindergesundheit gerichteten Politiken standen im Mittelpunkt einer Tagung, die vom Verein für Sozialgeschichte der Medizin, dem Institut für Erziehungswissenschaften, dem Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie sowie dem Forschungszentrum Medical Humanities der Universität Innsbruck organisiert wurde und zwischen dem 29. Juni und 1. Juli 2017 in Innsbruck stattfand. Der Band enthält 11 größere Beiträge, neun kürzere Forschungsberichte und einen Forumsbeitrag. Alle Texte des Bandes wurden einem Peer-Review-Verfahren unterzogen

The Exercise of JUDGMENT in The Early Modern Period

Von 15. bis 17.11.2018 findet eine interdisziplinäre Fachkonferenz im Rahmen des gleichnamigen HRSM-Projekts zum Thema „The Exercise of JUDGMENT in The Early Modern Period“ im Stiftungssaal am Campus der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt statt.

Genauere Informationen, Kontaktdaten und den Programmablauf finden Sie im Folder

Symposium: Die Republik (Deutsch-)Österreich im ersten Nachkriegsjahrzehnt: Innen- und Außenperspektiven

Das Institut für Geschichte der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Abt. Neuere und Österreichische Geschichte, veranstaltet vom 12. bis 14. November 2018 das Symposium „Die Republik (Deutsch-)Österreich im ersten Nachkriegsjahrzehnt: Innen- und Außenperspektiven“ im Stiftungssaal am Campus der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Genauere Informationen, Kontaktdaten und den Programmablauf finden Sie im Folder

Eröffnungsvortrag Montag, 12. November 2018 19.00 (c.t.)
Arnold Suppan (Wien): Vom Untergang eines Imperiums zur Bildung eines Nationalstaates

Bruderschaften als multifunktionale Dienstleister der Frühen Neuzeit in Zentraleuropa

Bruderschaften waren nicht nur in der katholischen, frühneuzeitlichen Welt Masseneinrichtungen von Laien mit hunderttausenden männlichen und weiblichen Mitgliedern. Mit der Aufklärung geriet das Bruderschaftswesen in die Kritik der Aufklärer – Joseph II. löste die Bruderschaften deshalb 1783 fast vollständig auf. Neben breiten Forschungsüberblicken umreißt der Band die vielfältigen Tätigkeitsfelder der Bruderschaften in Zentraleuropa: Bank-, Medienunternehmer, Musik-, Totendienstleister und Wallfahrtsbüro. Zudem werden einschlägige Bruderschaftstypen wie etwa die Rosenkranz-, Lukas-, Musikerbruderschaften oder die jesuitischen Kongregationen vorgestellt. Ein vergleichender Blick auf griechische und jüdische Bruderschaften unterstreicht deren Bedeutung in unterschiedlichen Konfessionskulturen.

Neuerscheinung: A New Nationalist Europe Under Hitler. Concepts of Europe and Transnational Networks in the National Socialist Sphere of Influence, 1933–1945

Der Sammelband, hrsg. von Johannes Dafinger und Dieter Pohl, analysiert transnationale Beziehungen des nationalsozialistischen Deutschland sowie den Diskurs, der diese Beziehungen begleitete. Nationalsozialisten, Faschisten und Völkisch-Konservative in verschiedenen europäischen Ländern arbeiteten nicht nur über Ländergrenzen hinweg im kulturellen, wissenschaftlichen und ökonomischen Bereich sowie bei der Verfolgung der Juden zusammen, sondern sie entwickelten auch Konzepte für ein rassistisches und völkisches Europa unter deutscher Vorherrschaft.

 

Internationales Kolloquium „Chronologie und vergleichende Chronologien zum Ausgang der Republik und frühen Kaiserzeit“

Anlässlich 70 Jahre archäologische Ausgrabungen am Magdalensberg veranstalten die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, das Institut für Geschichte, Abt. für Alte Geschichte, Altertumskunde und Archäologie, das Landesmuseum Kärnten, Abt. Provinzialrömische Archäologie und Feldforschung vom 19. bis 21. September 2018 das internationale Kolloquium „Chronologie und vergleichende Chronologien zum Ausgang der Republik und frühen Kaiserzeit“ an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Das Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte hier

Im Rahmen der Tagung gibt es am 19.09. um 19.00 einen öffentlichen Abendvortrag von Frau Univ. Prof. Dr. Christa Ebnöther von der Universität Bern zum Thema „Transalpine Perspektiven auf den Magdalensberg“ im Raum Z.1.09

Die Stadt auf dem Magdalensberg birgt ein fast einzigartiges Potential, die Entwicklung und vielfältige Aspekte eines besonderen urbanen Lebensraumes, einer römischen Handelsniederlassung, während der ausgehenden Republik und frühen Kaiserzeit im Südostalpenraum zu verfolgen und – dank des archäologischen Parks – auch dreidimensional zu erleben.

Eine lange Liste von Publikationen – Ausgrabungsberichten und Forschungsarbeiten zu ausgewählten Fundgattungen, spezifischen Fragestellungen und Themen – zeugt von intensiver wissenschaftlicher Tätigkeit. Daraus sollen aus einer transalpinen Forschungsperspektive einige ausgewählte Fakten und Fragen gewürdigt und Desiderate formuliert werden.

 

Set Phasers to Teach! Star Trek in Research and Teaching

Im Springer-Verlag ist soeben ein interdisziplinärer, englischsprachiger Sammelband, entstanden aus einer Ringvorlesung im Wintersemester 2015/2016, unter dem Titel „Set Phasers to Teach! Star Trek in Research and Teaching“, herausgegeben von Martin Gabriel, Wilfried Elmenreich, Stefan Rabitsch und John N. A. Brown erschienen.

Im Fokus des Bandes, der Beiträge aus Bereichen wie Geschichte, Informationstechnologie, Medizin oder Literaturwissenschaft vereint, stehen insbesondere die Wechselwirkungen zwischen den fiktiven Inhalten von Star Trek und konkreten wissenschaftlichen Zugängen zum Thema. Augenmerk wird dabei auch auf die Frage gelegt, inwieweit die Inhalte von Star Trek dazu herangezogen werden können, fachliche Kenntnisse in unterschiedlichen Disziplinen auf universitärem Niveau zu vermitteln.

Das Institut für Geschichte ist mit zwei Beiträgen vertreten: Ass.-Prof. Mag. Dr. Christian Domenig beschäftigte sich, gemeinsam mit Stefan Rabitsch, mit so genannten „vormodernen Gesellschaften“, Mag. Martin Gabriel mit der Dominanz angloamerikanischer Geschichtsbilder im Star Trek-Universum.

Österreichische Historische Bibliographie 2015

Soeben ist die von Johannes Grabmayer am Institut für Geschichte herausgegebene Druckausgabe der Österreichischen Historischen Bibliographie 2015 erschienen. Sie enthält die bibliographischen Angaben des 51. Jahresbandes der ÖHB. Die ÖHB erscheint seit 1967 fortlaufend und wurde von Herbert Paulhart (Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien), Fritz Fellner (Institut für Geschichte an der Universität Salzburg) und Eric H. Boehm (Direktor des ABC-CLIO Wissenschaftsverlages in Santa Barbara, Kalifornien) begründet.

Der Gesamtbestand der ÖHB ist auch online unter http://www.aau.at/oehb abrufbar. Derzeit enthält die Datenbank ca. 300.000 Datensätze für den Berichtszeitraum 1945 bis 2016.