Beiträge vom IfEB zum Tag der Sprachen und Kulturen der AAU

Schon zum fünften Mal lud die Fakultät für Kulturwissenschaften Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen dazu ein, die Welt der Sprachen und Kulturen an der AAU zu entdecken.

Am 4. Februar 2020 boten Kolleg*innen von unterschiedlichen Instituten Kurzvorlesungen und Workshops an, die einen Einblick in die breite Vielfalt der Studienangebote an der Fakultät für Kulturwissenschaften ermöglichen.

Beiträge vom IfEB

Nadja Danglmaier konzipierte einen Workshop mit dem Titel „Wir und die Anderen“, der anhand von kurzen Videosequenzen mit Holocaust-Überlebenden aufzeigt, wie Zugehörigkeitssysteme funktionieren und sich verändern können. Im Zentrum des Workshops stand die Frage, wann jemand dazugehört und wer darüber entscheidet. Mithilfe der Analyse der Erzählung von ZeitzeugInnen des Nationalsozialismus wurde zu der Frage übergeleitet, wie Ausgrenzung auch heute funktioniert.

Veronika Michitsch gestaltete einen Workshop zum Thema „Alle Farben. Flucht bringt Vielfalt in unsere Gesellschaft“. In diesem Workshop wurde der Frage nachgegangen, was Diversität und „Anderssein“ im schulischen und gesellschaftlichen Kontext bedeuten und wie diversitätssensible Begegnungen mit Menschen mit Fluchterfahrung achtsam gestaltet werden können. Anhand von praktischen Beispielen aus der Lebenswelt der Jugendlichen wurde ressourcenorientiert erarbeitet, welchen gesellschaftlich wertvollen Beitrag sie zu einem gelingenden Inklusionsprozess leisten können.

Neue Publikation: Lehrerbildung im europäischen Kontext

Tomas Kasper / Ehrenhard Skiera / Gerald Grimm (Hrsg.): Lehrerbildung im europäischen Kontext. Anfänge, sozio-kulturelle Bedingungen, Ausbildungsprofile und Institutionen. Bad Heilbrunn 2019. Klinkhardt

Der Band „Lehrerbildung im europäischen Kontext“ ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit von Kolleginnen und Kollegen aus Universitäten von elf Ländern des west-, zentral- und südosteuropäischen Raumes.
Die Autoren analysieren jeweils einen Korpus ausgewählter repräsentativer Texte aus den Anfängen der Ausbildung der Elementarschullehrer. Ihr Anliegen besteht darin, maßgebliche (sowohl übergreifende wie regional-spezifische) Faktoren im Zusammenhang mit der Entwicklung des modernen Verfassungsstaates im 18. und 19. Jahrhundert in Hinsicht auf die Professionalisierung der Lehrerschaft und die Entwicklung der Lehrerbildung aufzuzeigen.
Der historisch vertiefende Blick zeigt die außerordentliche Komplexität des Gegenstandes und macht deutlich, mit welchen Größen jegliche Reform auf dem Gebiet der Bildung zu rechnen hat.

Bildungsforschung auf dem Weg der Profilbildung

Die Universität Klagenfurt wurde als Hochschule für Bildungswissenschaften gegründet. Bis heute arbeiten viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Thema Bildung – verteilt auf verschiedene Institute und Fakultäten. Nun bemüht man sich, im Sinne einer verstärkten Profilbildung, um den Aufbau einer intensiveren Kooperation. Wir haben mit Monika Kastner und Jasmin Donlic (Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung) über diesen Prozess gesprochen.

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Forschungstag: Bildung und Gesellschaft

Die Institute für Unterrichts- und Schulentwicklung, Volkswirtschaftslehre sowie Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung laden herzlich zur Teilnahme am Forschungstag ein.

Bildung und Gesellschaft

30. November 2018, 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Servicegebäude, Stiftungssaal der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec, Universitätsstraße 65-67

 

Keynote: Hans Christoph Koller (Universität Hamburg) | Was trägt die Erziehungswissenschaft zur Empirischen Bildungsforschung bei?

Programm

Um Anmeldung bis zum 23.11. wird gebeten: bildungundgesellschaft [at] aau [dot] at

Außen sichtbar ausdrücken, was innerlich passiert

Tätowierungen, Piercings und Implantate, aber auch Bodybuilding und Schönheitsoperationen gehören zu den herkömmlichsten Formen der Körpermodifikation. Julia Ganterer, Dissertantin am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, untersucht für ihre Arbeit, warum junge Heranwachsende zwischen 18 und 23 Jahren ihren Körper gestalten. Unter ihren Interviewpartnerinnen und -partnern waren auch viele Studierende.

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