IfEB an der Vor-Konferenz „Ideenreichtum“ der 12. Armutskonferenz beteiligt

9. März 2020, Salzburg, St. Virgil

Die Vor!-Konferenz für junge ArmutsforscherInnen „Ideenreichtum“ findet auf der 12. Armutskonferenz erstmalig als Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und der Sektion Soziale Ungleichheit der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie statt. Die vom IfEB-Mitarbeiter Alban Knecht ins Leben gerufene und mitorganisierte Vor-Konferenz bietet NachwuchsforscherInnen die Möglichkeit ihre Forschungsarbeiten im Rahmen einer interdisziplinären Gruppe von Nachwuchsforscher*innen vorzustellen und zu diskutieren sowie sich auszutauschen, zu vernetzen und die Hauptkonferenz kennenzulernen.  Im Rahmen eines “Posterwalks” werden alle Arbeiten auch den Besuchern der Hauptkonferenz zugänglich gemacht.

Unter den präsentierten Arbeiten befindet sich auch das von den studentischen Projektmitarbeiterinnen Isabell Winter und Sara Schönberg vorgestellte IfEB-Projekt Be first! – aber wie? Perspektiven auf Beweggründe und Barrieren für / gegen die Aufnahme eines Hochschulstudiums (Projektteam: Hans Karl Peterlini, Jasmin Donlic, Julia Stopper, Isabell Winter, Sara Schönberg)

Programm Vorkonferenz 9.-10.3.2020

World Social Work Day 2020

Am 17. März 2020 finden im Rahmen World Social Work Day wieder weltweit Zusammenkünfte und Märsche statt, in denen Soziale Arbeit gefeiert und deren Beiträge und wichtige Anliegen öffentlich thematisiert werden. Der World Social Work Day steht diesmal unter dem Motto „Für die Bedeutung menschlicher Beziehungen eintreten“.

Zur Feier dieses Tages und zur Information über die gesellschaftliche Bedeutung Sozialer Arbeit organisiert der Berufsverband der Sozialen Arbeit Kärnten am 17. März 2020 in Klagenfurt eine Aktion, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Treffpunkt ist um 9 Uhr 30 am Heuplatz. Von dort werden um 10 Uhr gemeinsam „Bausteine der Sozialen Arbeit“ zum Alten Platz getragen, wo danach verschiedene Statements zu Sozialer Arbeit abgegeben werden. Danach besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Begegnungszone verschiedenste Vereine und Organisationen / Institutionen / Bildungseinrichtungen der Soziallandschaft Kärntens kennen zu lernen und mit ihren Mitarbeitern/innen in Kontakt zu treten. Auch Mitarbeitende und Studierende des Arbeitsbereiches Sozialpädagogik und Inklusionsforschung werden bei der Veranstaltung präsent sein.

Programm WSWD 2020

Neue Publikation: Pädagogische Anthropologie der Jugendlichen

Sara-Friederike Blumenthal/Stephan Sting/Jörg Zirfas (Hrsg.): Pädagogische Anthropologie der Jugendlichen, Weinheim: Beltz-Juventa 2020

Über Jugend lässt sich heute nur im Plural sprechen. Das gilt für die Jugendlichen selbst mit ihren unterschiedlichen Herkünften und Lebensstilen. Das gilt auch für die Heterogenität der pädagogisch-anthropologischen Perspektiven. Im vorliegenden Band kommen folgende Momente in den Blick: pädagogisch wirkmächtige Imaginationen von Jugendlichen in Theorie und Praxis; generationell konstruierte Ordnungsmuster, die mit spezifischen Grenzziehungen und Umgangsformen einhergehen; strukturelle Dimensionen, die den Übergang in das Erwachsenenalter oder die soziale und kulturelle Verortung Jugendlicher markieren; sowie Jugendlichkeit als normative Orientierung, die über die Jugend hinausweist.

Weitere Infos:

ULG „Asyl- und Migrationsbegleitung

Wir möchten Sie gerne auf den berufsbegleitenden Universitätslehrgang „Asyl- und Migrationsbegleitung“ aufmerksam machen. Der nächste Universitätslehrgang startet im April 2020 und findet in Wien (Schottenfeldgasse 29, 1070) statt. Anmeldefrist: 29.2.2020.

Der Universitätslehrgang bietet wissenschaftliche Qualifizierung und Professionalisierung für Personen, die in unterschiedlichen Bereichen der Begleitung, Betreuung und Inklusion von Flüchtlingen und MigrantInnen arbeiten – oder in diesen tätig werden wollen. Zudem erschließt der Lehrgang weiterführende Perspektiven für Personen, die bereits über Qualifikationen verfügen, jedoch bisher nicht in vollem Umfang an den österreichischen Bildungs- und Arbeitsmarkt anschlussfähig sind.

Ziel des Lehrganges ist die Vermittlung von Kompetenzen zur pädagogischen, psychosozialen und inter- und transkulturellen Begleitung, Beratung sowie Betreuung von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrungen.

Der Universitätslehrgang richtet sich zum einen an Personen, die nach Österreich migriert sind (z.B. asylberechtigte und subsidiär schutzberechtigte Personen). Nachweise und Zeugnisse über Bildungsabschlüsse aus den Herkunftsländern werden zur Zulassung zum Lehrgang berücksichtigt. Darüber hinaus ist er offen für weitere interessierte Personengruppen:

  • Bereits im Bereich Asyl und Migration berufstätige Personen, die den Universitätslehrgang „Asyl- und Migrationsbegleitung“ als Fortbildungsmaßnahme mit Unterstützung des Arbeitsmarktservice (AMS) besuchen.
  • Beim AMS gemeldete, arbeitssuchende Personen, die parallel zur Arbeitssuche den Universitätslehrgang „Asyl- und Migrationsbegleitung“ als begleitende berufliche Qualifizierungsmaßnahme absolvieren und bei entsprechenden Voraussetzungen vom AMS gefördert werden können.
  • Interessierte Personen (SelbstzahlerInnen).

Der Umfang des berufsbegleitenden Universitätslehrganges beträgt 60 ECTS – Anrechnungspunkte und umfasst eine Studiendauer von drei Semestern (01.04.2020 – 30.6.2021). Die TeilnehmerInnen schließen mit dem Titel „Akademische Asyl- und Migrationsbegleiterin“ bzw. „Akademischer Asyl- und Migrationsbegleiter“ ab.

Weitere Informationen können Sie aus dem Informationsflyer entnehmen und erhalten Sie auf www.aau.at/universitaetslehrgaenge/asylmigration

Kontakt und Anmeldung:

E-Mail: ulg-asylmigration [at] aau [dot] at

Tel.: 0463 2700 1261

Symposium: Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Institutionen

In der österreichischen Geschichte der institutionellen Betreuung und Unterbringung waren zahlreiche Kinder und Jugendliche Gewalterfahrungen ausgesetzt. In dem Symposium werden die Ergebnisse eines Forschungsprojekts präsentiert, das die Gewaltvorkommnisse in Kärntner Institutionen im Spannungsfeld von unterschiedlichen Akteur*innen (Jugendwohlfahrt, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Wissenschaft) analysiert. Weiterlesen

Tagung: DISTAnte RÄUME

Am 15. und 16. November finden an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ein DiStA-Vernetzungstreffen und als Rahmen dazu eine Reihe von Vorträgen statt – in ähnlichem Format wie bislang die regelmäßigen DiStA-Ringvorlesungen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Arbeitsbereiches Sozialpädagogik und Inklusionsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, des Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrums (BMKz) sowie der FH Kärnten (Disability & Diversity Studies) und des Accessibility Office der AAU. Zielgruppe der Teilnehmenden sind wie gehabt Mitglieder der DiStA, Studierende sowie DiStA Interessierte.

Die Dista-Vorträge sollen unter dem Überbegriff der „Räume“ auf die Herstellung von dis/ability im Kontext diverser – im weitesten Sinne gedachter – Räume fokussieren. Ein Aspekt ist die Aneignung von Raum, auf welche sich Praktiken der Behinderung über defizitorientierte Zuschreibungen und Ausgrenzungsprozesse in verschiedenen Sozialisationsinstanzen auswirken.

Räume können Anlass für Empowerment und Selbstbestimmung sein, jedoch auch einschränken, ausschließen und verhindern. Trescher und Hauck sprechen von der Möglichkeit „sich Raum mitunter nur als ‚Territorium der Anderen‘ […] zumeist (ganz wortwörtlich) über Sonderwege“ anzueignen (2017, o.S.) und verweisen damit unter anderem auf Segregation als räumliches Phänomen.

Raum kann multiperspektivisch gedacht werden – als physischer Raum, als virtueller Raum, als sozialer Raum… – zusammengefasst als Lebens-Räume, die Behinderung immer wieder neu konstruieren und die es diesbezüglich kritisch zu analysieren gilt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Neue Publikation: Ist inklusive Schule möglich?

Jasmin Donlic / Elisabeth Jaksche-Hoffman / Hans Karl Peterlini (Hg.)

Ist inklusive Schule möglich?

Nationale und internationale Perspektiven

Inklusion ist zur zentralen pädagogischen Herausforderung geworden. Den hohen Erwartungen an einen inklusiven Umgang mit Behinderung, sprachlich-kultureller Diversität, Gender Diversity und sozialer Differenz stehen hartnäckige selektive Strukturen, eingefahrene Unterrichtspraktiken, politische Vorbehalte und teilweise auch Ängste entgegen.

Die Grundfrage der generellen Umsetzbarkeit inklusiver Schule steht im Zentrum dieses Bandes. Die Beiträge über Erfahrungen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus in Skandinavien, Italien, Kanada, USA sowie afrikanischen und asiatischen Ländern berichten von Erfolgen, aber auch von Problemen in den länderspezifischen Erprobungen von Inklusion.

Info zum Buch: Ist inklusive Schule möglich?

Aggressionen gegen Minderheiten

Der IfEB-Arbeitsbereich Sozialpädagogik und Inklusionsforschung lädt herzlich ein zum Gastvortrag von

Klaus Wahl: Aggressionen gegen Minderheiten

28. Mai 2019 | 15:00 Uhr | Stiftungssaal

Prof. Dr. Klaus Wahl (Psychosoziale Analysen und Prävention, München) ist einer der führenden Aggressionsforscher im deutschsprachigen Raum. Als Sozialwissenschaftler mit interdisziplinärem Interesse an der Integration psychologischer, natur- und sozialwissenschaftlicher Untersuchungsergebnisse arbeitet Prof. Wahl insbesondere zu Aggression und Gewalt bei Familien, Kindern und Jugendlichen sowie auch zu Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus.

Sozialpädagogischer Fachtag: Sexuelle Bildung in der Sozialen Arbeit

Sehr geehrte Kolleg_innen, dragi kolegi,

Hiermit laden wir Sie herzlich zum kommenden Sozialpädagogischen Fachtag am 14.06.2019 mit dem Titel

Sexuelle Bildung in der Sozialen Arbeit – aktuelle Forschung & Praxiskonzepte

von 08.30 bis 15.00 Uhr im Stiftungssaal der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ein.

 

Mit Vorträgen von:

Elisabeth Tuider (Kassel) „Normalitätskonstruktionen Jugendlicher zu Sexualität und Gewalt“

Bettina Weidinger (Wien) „Sexualität als Herausforderung für SpFh (Sozialpädagogische Familienhilfe)“

Katja Krolzik-Matthei (Merseburg) „Sexuelle Bildung zwischen Kinderschutz und Selbstbestimmung“

Thematische Workshops:

Christiane Hintermann – Sexualpädagogik Kärnten „Sexualität und Behinderung“

Marcel Franke – Plattform sexuelle Bildung „Sexuelle Bildung und sexuelle und reproduktive Rechte als Querschnittsthema in der Sozialen Arbeit“

Martina Kugi – Mädchenzentrum Klagenfurt „Liebe, Sex und Partnerschaft? Zum Umgang mit den Themen Liebe, Sexualität und sexuelle Orientierung in der sexualpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“

Michaela Wilhelma – aidsHilfe Kärnten „Sexuelle Bildung als modulares Unterrichtsprinzip“

Johannes Eggert – Schulsozialarbeit Kärnten „Jungs und ihre Fragen im Kontext von sexualpädagogischen Workshops“

Bitte wählen Sie zur Anmeldung bei Renate [dot] Bojanov [at] aau [dot] at einen Workshop aus!

Eine weitere Gelegenheit zum Austausch wird ein gemeinsamer Ausklang mit Imbiss bieten – wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Mit herzlichen Grüßen, S spoštovanjem

Sara-Friederike Blumenthal & Christiane Hintermann

 

Organisiert durch: Arbeitsbereich Sozialpädagogik und Inklusionsforschung, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Sexualpädagogik Kärnten

Unterstützt von: Forschungsrat der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Fakultät für Kulturwissenschaften der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Mädchenzentrum Klagenfurt, aidsHilfe Kärnten

Veranstaltungsprogramm

Erziehungs- und Bildungswissenschaft studieren: Juliane Achleitner hat die Forschung für sich entdeckt

Juliane Achleitner kommt aus Bad Goisern am Hallstättersee und ist die erste in ihrer Familie, die sich für ein Studium entschieden hat. Letztes Jahr hat sie ihr Bachelorstudium „Erziehungs- und Bildungswissenschaft“ abgeschlossen. Derzeit studiert sie „Erwachsenen- und Berufsbildung“ und „Sozial- und Integrationspädagogik“, ist als Tutorin und Studienassistentin tätig und engagiert sich in der MaturantInnenberatung der Österreichischen HochschülerInnenschaft. Was sie zu Tränen gerührt hat, welche Erfahrungen sie weitergeben möchte und warum ihr Herz für die Forschung schlägt, erzählt sie uns im Interview.

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