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Einladung zum Gastvortrag von Univ.-Prof. Dr. Steffen Schneider – 7.6.2018

In Namen von Frau Assoz. Prof. Dr. Angela Fabris (Institut für Romanistik) sind alle Interessierten herzlich zum Gastvortrag von Univ.-Prof. Dr. Steffen Schneider (Karl-Franzens-Universität Graz) mit dem Titel

„Was ist eine mediterranistische Literaturwissenschaft?“

eingeladen!

Der Vortrag findet am 7.6.2018 um 12.00 Uhr im SR I.0.67 (Institut für Romanistik) statt.

 

Gastvortrag Prof. Dr. Steffen Schneider 7.6.2018

Deaf Learning – Einladung in den Stiftungssaal

Gastvortrag – Wege aus europäischen Krisen: Schriftsteller zu einer Verfassung für den Kontinent

Referent: Univ.-Prof. Dr. Paul Michael Lützeler (Washington University/St. Louis)

Termin: Montag, 28. Mai 2018, 12.00 Uhr, Raum: I.1.44

Abstract:  

Zu Beginn werden die großen Krisen des europäischen Staatensystems in den letzten 200 Jahren vergegenwärtigt (Ende der Napoleonischen Epoche, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg sowie die neue Nationalisierung in der Gegenwart.) Als Weg aus den Krisen des Kontinents wurden von Intellektuellen und Schriftstellern wiederholt Forderungen nach einer Verfassung für Europa erhoben, und zwar im Hinblick auf eine mögliche Föderalisierung des Kontinents. Diese Forderungen waren nicht vergessen, als man 2005 das Projekt einer Konstitution für die Europäische Union vorschlug, die allerdings nicht akzeptiert wurde. In der neuen Krise nach Brexit und dem drohenden Stillstand oder gar Verfall und angesichts der neuen französischen Initiativen verlohnt es, sich der alten Ideen von einer Verfassung für Europa zu erinnern. Der Vortrag wird Konzepte von Schriftstellern seit der Romantik, insbesondere aber des frühen und späteren 20. Jahrhunderts dabei in den Blick nehmen.

Zur Person: 

Univ.-Prof. Dr. Paul Michael Lützeler:

Rosa May Distinguished University Professor in the Humanities
Director, Max Kade Center for Contemporary German Literature

Er ist bekannt als Herausgeber der Werkausgabe von Hermann Broch und hat darüber hinaus intensiv zu Europa-Konzepten, aber auch zu postkolonialen, zu literarästhetischen und literaturgeschichtlichen Fragestellungen publiziert. Er ist auch Hg. des Jahrbuchs Gegenwartsliteratur (2017 Schwerpunkt: Daniel Kehlmann)

 

Zuletzt erschienen: H. Broch im Kontext der Donaumonarchie (MitHg., 2017, Stauffenburg); Publizistische Germanistik (De Gruyter, 2015)

Zum Plakat

 

Susanne Rischpler (Bamberg): Ein Blick in den Spiegel? Prudentia in der bildenden Kunst des Spätmittelalters und der Renaissance

Öffentlicher Abendvortrag am 7. Juni 2018 um 19.45 Uhr von Susanne Rischpler (Bamberg) im Stiftungssaal (K.0.01) der Kärntner Sparkasse an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt im Rahmen der Tagung „Zwischen Himmel und Alltag. Wissen und Gemeinschaft vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit“.

 

Bei der Hierarchisierung der Kardinaltugenden nimmt die Prudentia eine Vorrangstellung ein, welche in der bildenden Kunst allerdings kaum Niederschlag findet. Vielmehr wird die Prudentia als prima inter pares gezeigt.
Die Reihe ihrer Attribute dient als roter Faden, um die Ikonographie der Prudentia anhand von Beispielen aus diversen Kunstgattungen nachzuzeichnen.

Interessenten sind herzlich dazu eingeladen!