Einladung Online-Gastvortrag: „Neue Kontexte von Sichtbarkeit und Präsenz des Burgenländischkroatischen“ – Assoc. Prof.in Dr.in Katharina Tyran (Universität Helsinki)

Der Fachbereich Slawistik der Universität Salzburg und das Institut für Slawistik der Universität Klagenfurt laden herzlich zum Online-Gastvortrag im Rahmen des Seminars Minderheiten ein.

Neue Kontexte von Sichtbarkeit und Präsenz des Burgenländischkroatischen

Assoc. Prof.in Dr.in Katharina Tyran

(Universität Helsinki)

Freitag, 9. Mai, 11:45 Uhr, online

Lange Jahre stand der ‚Kampf‘ um zweisprachige Ortstafeln im Zentrum vieler Sprachaktivist*innen des Slowenischen in Kärnten und Kroatischen im Burgenland. Als diese im Jahr 2000 schließlich im Burgenland aufgestellt wurden, schien die Forderung nach mehr Sichtbarkeit erfüllt. Doch der Begriff ‚topographische Aufschriften‘ kann breiter ausgelegt werden als nur auf Ortstafeln. Auch darüber hinaus gibt es Kontexte der Sichtbarkeit und Präsenz für Volksgruppensprachen im öffentlichen Raum, denen sich dieser Vortrag am Beispiel des Burgenländischkroatischen widmet. Der Vortrag gibt einleitend einen allgemeinen Überblick zur kroatischen Volksgruppe und Sprache im Burgenland, diskutiert dann Zugänge der Linguistic Landscape Forschung und erläutert mögliche Erweiterungen des Forschungsfelds anhand von konkreten Fallbeispielen des Burgenländischkroatischen.

Assoc. Prof.in Dr.in Katharina Tyranhttps://www.helsinki.fi/en/about-us/people/people-finder/katharina-tyran-9494809

Teilnahmelinkhttps://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_ZjBhMWJiZGItMTI2OS00ZGE5LTg5ZmUtY2UyNzdmMWE1YzMw%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%22158a941a-576e-4e87-993d-b2eab8526e50%22%2c%22Oid%22%3a%22eaea91f2-221e-4c72-a693-61fce307ddac%22%7d

Einladung Gastvorträge: „Phenomenology of war literature “ und „Contemporary Ukrainian and Croatian war literature“ – Pavao Jergović (Universität Zagreb)

Einladung des Instituts für Slawistik der AAU zu zwei Gastvorträgen von Pavao Jergović (Universität Zagreb – Filozofski fakultet, Sveučilište u Zagrebu)

„Phenomenology of war literature“

Pavao Jergović
Universität Zagreb – Filozofski fakultet, Sveučilište u Zagrebu

5. Mai 2025 – 11:45-13:15 – Raum N.0.18 Weiterlesen

Einladung Gastvortrag: „Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen und sein Begleitband – Entwicklung, Ziele und Schlüsselaspekte“ – Mag.a Dr.in Magdalena Kaltseis, MA

Einladung des Instituts für Slawistik der AAU zum Gastvortrag von Mag.a Dr.in Magdalena Kaltseis, MA

„Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen und sein Begleitband – Entwicklung, Ziele und Schlüsselaspekte“

Mag.a Dr.in Magdalena Kaltseis, MA
Assistenzprofessorin für Russische Sprachwissenschaft & Fachdidaktik Russisch an der Universität Innsbruck

 31. Jänner 2025 – 11:45-13:15 – Raum N.0.18

Zoom-Link: https://us06web.zoom.us/j/87884821302?pwd=dyuKsr90yJSPgCAjWoZViiz8QP5R3z.1

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Einladung Gastvortrag: „Sprachliche Strategien der GrenzgängerInnen aus Slowenien nach Österreich“ – Prof. dr. Alja Lipavic Oštir

Einladung des Instituts für Slawistik der AAU zum Gastvortrag von Prof. dr. Alja Lipavic Oštir (Philosophische Fakultät, Universität Maribor / Philosophische Fakultät, UCM Trnava, Slowakei)

Sprachliche Strategien der GrenzgängerInnen aus Slowenien nach Österreich

Prof. dr. Alja Lipavic Oštir

17. Jänner 2025 – 11:45 Uhr – Raum N.0.18

Zoom-Link: https://us06web.zoom.us/j/86156567956?pwd=YnXtLWk4wLrb44bJXtDwnu2bbihnUS.1

»Dialekt ist ihre Sprache.« antwortete ein Grenzgänger aus Slowenien auf die Frage zum Sprachgebrauch in Österreich (L., 37 Jahre, im Interview). Was bedeutet der Dialektgebrauch für den beruflichen Alltag der GrenzgängerInnen aus Slowenien nach Österreich? Wie entwickeln sie ihre funktionale Mehrsprachigkeit im Verhältnis zu ihren Deutschkenntnissen und welche Strategien werden am Arbeitsplatz angewendet? Wie wichtig ist dabei das Phänomen der sogenannten AdiuvantInnen? In dem Vortrag werde ich versuchen, diese und andere Fragen mit Hilfe der Ergebnisse verschiedener qualitativer und quantitativer Analysen, die zwischen 2018 und heute durchgeführt wurden, zu beantworten. Dabei gehe ich von der Annahme aus, dass es sich bei den GrenzgängerInnen um eine Gruppe handelt, die ihre Mehrsprachigkeit anders als die Gruppe der AuswanderInnen entwickelt, wie auch die Forschungen von Tibaut (2023) gezeigt haben. Entscheidend sind vor allem der tägliche Wechsel zwischen Sprachen und Kulturen wie auch die Funktionen der Sprachen in einzelnen Berufsfeldern. Der Vortrag schließt mit einigen Ideen für die Forschung in diesem Bereich ab. Weiterlesen