Jahrestagung 2026 Ring Österreichischer Bildungswerke

Ring-Tagung 2026 „Wir gestalten die Welt – von der Utopie zur Realität“ | 10. und 11. April 2026 | Bildungshaus St. Magdalena, Schatzweg 177, 4040 Linz

Bei der Ring-Tagung 2026 zum Thema „Wir gestalten die Welt – von der Utopie zur Realität“ werfen wir im Rahmen eines Vortrags einen Blick auf utopische Konzepte als zentrale Impulse für soziale Innovationen und gesellschaftlichen Wandel. Darüber hinaus werden wir verschiedene Projekte und Good-Practice-Beispiele kennenlernen, vergegenwärtigen uns deren ursprüngliche Problemstellungen, schauen auf die utopischen Anteile und identifizieren jene Schritte, die zur erfolgreichen Übersetzung der Utopie zur Realität beigetragen haben.

Was es jedenfalls braucht, ist Mut für Neues. Diesen Mut brauchen wir am zweiten Tag auch, wenn wir uns in einer Zukunftswerkstatt damit beschäftigen, wie „Erwachsenenbildung mit Folgen“ aussehen kann.

TagungsprogrammAnmeldung bis 20.3.2026

 

Irene Cennamo zur Vizepräsidentin des Universitätsrats der Freien Universität Bozen gewählt

Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Universitätsrats der Freien Universität Bozen wurde Irene Cennamo, Bildungswissenschaftlerin an der Universität Klagenfurt, zur Vizepräsidentin gewählt. Sie tritt damit gemeinsam mit dem neuen Präsidenten Federico Giudiceandrea die Führung des Universitätsrats für die kommenden vier Jahre an.

Neben dem Präsidenten Federico Giudiceandrea wurde die Bildungswissenschaftlerin Irene Cennamo vom Universitätsrat zur Vizepräsidentin gewählt. In ihrer neuen Funktion möchte Cennamo die strategische Ausrichtung der Universität Bozen mitprägen.

Sie betonte: „Mir ist es ein zentrales Anliegen, die Potenziale und Herausforderungen unserer Universität in ihrer Gesamtheit zu sehen und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Mit meiner bildungswissenschaftlichen Perspektive möchte ich dazu beitragen, die unibz als Ort der Bildung, Weiterbildung und Forschung nachhaltig zu stärken.“ Zugleich hob sie die besondere Rolle der Universität Bozen hervor: „Als mehrsprachige Universität in einem Grenzraum kommt der unibz eine besondere Brückenfunktion zwischen Kulturen, Disziplinen und gesellschaftlichen Bereichen zu. Diese Stärke gilt es weiter auszubauen und die Universität gemeinsam lösungsorientiert in die Zukunft zu führen.“

Irene Cennamo wurde in Bozen geboren und wuchs in einem zweisprachigen Umfeld auf. Sie ist Forscherin und habilitierte Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Klagenfurt. Ihr Doktorat in Allgemeiner Pädagogik, Sozialpädagogik und Allgemeiner Didaktik erwarb sie an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen. Cennamo engagiert sich als Dozentin in der Lehrkräfteausbildung und Sprachdidaktik an den Universitäten Bozen und Trient sowie in der Weiterbildung an allen drei Landesämtern der Autonomen Provinz Bozen: dem Amt für Weiterbildung und Sprachen der Abteilung Deutsche Kultur, dem Amt für Zweisprachigkeit und Fremdsprachen der Abteilung Italienische Kultur und der Abteilung Ladinische Bildungs- und Kulturverwaltung. Seit über zehn Jahren ist sie am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung an der Fakultät für Kultur- und Bildungswissenschaften der Universität Klagenfurt im Arbeitsbereich Erwachsenenbildung und berufliche Bildung tätig, wo sie lehrt und forscht.

Textquelle: Freie Universität Bozen

ZFF-Veranstaltungstipp: Ein Abend mit Emmanuel – Praktische Solidarität mit Frauen auf der Flucht

Montag, 09. März 2026, 17:00 Uhr
Universität Klagenfurt, Raum Z.1.09

Das Bündnis für eine Welt, das Dialogforum Zusammenleben und das Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung laden zu einem Abend mit Emmanuel Mbolela und Alexander Behr.

Der französische Vortrag wird ins Deutsche übersetzt.

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Warum führen Menschen Kriege? Klagenfurter Friedensforschung österreichweit im Radio

In der vierteiligen Sendung Radiokolleg von 16.-19. Februar mit dem Titel „Warum führen Menschen Kriege?“ spricht Claudia Brunner, als einzige Friedensforscherin neben drei Militärexpert*innen, mit Günter Kaindlstorfer über die gegenwärtige Normalisierung des Krieges – und warum es gleichermaßen herausfordernd wie unabdingbar ist, ihr laut und deutlich zu widersprechen. Mo-Do ab 9h05 (Wiederholung ab 22h05) und sechs Monate zum Nachhören auf dem Radiokolleg Podcast.