Podiumsdiskussion: Industrie 4.0 erfolgreich anwenden – mit Sicherheit

In diesem Sommersemester bot das Institut für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung eine Lehrveranstaltung, unter anderem geleitet von Infineon-CEO Reinhard Ploss, mit dem Titel „Fallstudien Innovationsmanagement: Open Innovation und R&D Networks“ an. Am 30. Juni (17:00 Uhr) findet eine abschließende Podiumsdiskussion mit einer Keynote von Reinhard Ploss statt. Unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Gerald Reiner erlebten die Teilnehmer und Zuhörer spannende Diskussionen rund um das Thema Fallstudien im Innovationsmanagement. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Ende des Gedränges: Einstieg in Gondelbahnen intelligenter gestalten

Das Unternehmen SKIDATA hat bereits vor einem Jahr mit Tests für innovative Einstiegsportale für Gondelbahnen begonnen. Unter dem Titel „EasyBoarding.Gate“ will man das Gedränge beim Einsteigen verhindern. Nun soll mithilfe der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, im Speziellen mit der Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik und den Lakeside Labs die Technologie noch intelligenter werden. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Europas Wirtschaft durch Idee der „lernenden Fabrik“ stärken

Die Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik ist Teil eines europaweiten Projekts, das sich mit der Weiterentwicklung der vierten industriellen Revolution beschäftigt. Unter der Leitung von Infineon Austria startete kürzlich das Forschungsprojekt SemI40, das auf die Weiterentwicklung selbststeuernder Fabriken fokussiert. Gemeinsames Ziel ist der nächste Entwicklungsschritt von Industrie-4.0-Anwendungen. Mit einem Volumen von 62 Millionen Euro gehört das Forschungsprojekt zu den größten Industrie-4.0-Projekten in Europa. Die Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik der AAU ist eine von 37 PartnerInnen aus fünf Ländern. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Konferenz erneuerbare Energie Kärnten 2016

Dekarbonisierung & Big Data (16. November, Casineum Velden)

Datenbasierte Entscheidungen revolutionieren aktuell die Energiewelt. Der Energiemarkt wandelt sich von zentralen Strukturen mit wenigen Teilnehmern und einer guten Planbarkeit zu dezentralen Einheiten mit einer Vielzahl von Teilnehmern, unterschiedlichen Technologien und vielschichtigen Geschäftsmodellansätzen. Mit zunehmender Dezentralisierung wird die Synchronisierung von Angebot und Nachfrage von Energiedienstleistungen und damit die Planbarkeit der Versorgungssicherheit eine zunehmend anspruchsvolle Aufgabe. Diese Komplexität wird erhöht, indem parallel zum Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) große konventionelle Kraftwerke, die das Versorgungssystem bisher stabilisierten, aus dem Markt genommen werden. Im zukünftigen, zumeist dezentral organisierten Energiesystem ist eine Verknüpfung der EE mit planbaren Erzeugungsanlagen, Speichern und Flexibilitäten erforderlich. Dies wiederum erfordert eine neue Dimension des Datenaustausches, der Datenverarbeitung sowie der Kommunikation – also Big Data.

Univ.-Prof. Dr. Nina Hampl wird im Rahmen dieser Konferenz um 11:45 einen Vortrag über Konsumentenentscheidungen in der Welt der erneuerbaren Energien halten und um 15:15 an der Podiumsdiskussion „Big Data – Chance oder Risiko?“ teilnehmen. Weitere Informationen finden Sie hier: kel-konferenz-ee-programmfolder