“Fashion-Trend: Recycling und Upcycling für nachhaltige Mode“

Herzliche Einladung

zur Veranstaltung

“Fashion-Trend: Recycling und Upcycling für nachhaltige Mode“

der siebten „WIWI aktuell“ Vortrags- und Diskussionsreihe zum Themenkomplex „Umwelt und Wirtschaft: Geht das (gut)?“

am Donnerstag, 10. November 2016

um 18:00 Uhr

im K.0.01, Stiftungssaal der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Im Anschluss an die Impulsvorträge von Frau Sabine Chantzaras, (Bereichsleiterin Textilbereich Soziale Betriebe Kärnten GmbH), Privatdozent DI Dr. Andreas Bartl, (Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften, TU Wien) und dem Beitrag der Schülerinnen Freya Dewald, Ina Egger, Larissa Jank mit Dipl.-Päd. Edith Posch der WI‘MO Klagenfurt folgt unter der Moderation von Univ.-Prof.in Dr.in Nina Hampl (Institut für Produktions-, Energie- und Umweltmanagement, AAU Klagenfurt) eine offene Diskussion mit dem Publikum.

Dieses Jahr wird die Veranstaltungsreihe auch durch Social-Media unterstützt:

 

Weblog: http://aaudenktnach.wordpress.com/

Instagram: https://www.instagram.com/aaukurs/

Facebook: https://www.facebook.com/Umwelt-und-Wirtschaft-Geht-das-gut-1646947665635877

 

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier: wirtschaft-und-umwelt_uc_10-november-2016

Nie mehr unnötig warten, wenn der Berg ruft

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Wanderer und Skifahrer bei einer Talstation eint das Ziel: Die Gondel soll sie rasch nach oben bringen. Die Suche nach dem perfekten Algorithmus, der Ein- und Aussteigen zwischendurch berücksichtigt, hat bereits begonnen.

Wer mit der Gondel auf den Gipfel fährt, will vor allem eines nicht: lange in der Schlange stehen. Jede Stehzeit ist lästig, wenn die Bergwanderung oder das Skivergnügen lockt. Geht es über mehrere Stationen aufwärts, multipliziert sich das Problem für die Betreiber. Denn auch dort wollen Freizeithungrige zusteigen, es braucht also noch freie Plätze. Mitunter ein Zwiespalt: „Der Kunde will möglichst kurz warten, der Betreiber der Bergbahn den Andrang möglichst wirtschaftlich managen“, sagt Richard Kobler von Skidata. Das auf Zutrittslösungen spezialisierte Unternehmen sucht daher mit Kärntner Forschern nach neuen Wegen, das System zu verbessern.

Entscheidend dafür soll ein neuer Algorithmus (siehe Lexikon) sein, der die unzähligen Szenarien eines Netzes an Seilbahnstationen berücksichtigt, erzählt Projektleiterin Evsen Yanmaz von den Klagenfurter Lakeside Labs. Diese finden sich – wie auch ein Forschungszentrum von Skidata – im Lakeside Park. Dort werden Projekte der Uni Klagenfurt und Unternehmenspartnern durchgeführt. Man sei durch das Reden zusammengekommen, berichtet Kobler. Daher ist Amacat (Adaptive Access Management for Cabine-Based Transport Systems) auch nicht das erste im Verbund durchgeführte Projekt.

Die Theorie der Warteschlange

Eine wichtige Basis für die aktuelle Forschung bildet die Warteschlangentheorie: Wie lassen sich Warteschlangen bewerten, wie organisieren und vor allem: wie abbauen? „Das Zutrittssystem wirkt wie ein Ventil für die optimale Lösung“, erklärt Kobler. Mitunter müssten Gondeln auch leer passieren, etwa wenn der Andrang bei nachfolgenden Stationen höher ist, so der TU-Wien-Absolvent mit Fokus auf Verkehrswesen.

Schon jetzt lenkt das von Skidata entwickelte „EasyBoarding.Gate“-System in den drei Skiregionen Bad Gastein (Salzburg), Mayrhofen und Nauders (beide Tirol) den Besucherstrom automatisch. Es zählt die Menschen und lässt nur so viele durch das Einstiegsportal vor der Gondel, wie auch tatsächlich mitfahren können. Über Ampeln und leicht verständliche Statusanzeigen erfahren die Fahrgäste, welche Kapazitäten gerade wo zur Verfügung stehen.

Das neue System soll noch intelligenter sein: „Das Zugangsmanagement soll sich an Besucherströme auch selbstorganisiert anpassen können“, sagt Yanmaz. Also wenn tagsüber mehr oder weniger Menschen kommen. Wie viele Besucher lasse ich in die Gondeln, damit das Angebot auch für jene in Folgestationen attraktiv bleibt? Für die Lösung hat sich ein interdisziplinäres Team um die Elektrotechnikerin versammelt, auch Wirtschaftswissenschaftler sind an Bord.

Zwei Jahre lang wird nun, u. a. finanziert vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, in den Lakeside Labs, der Uni Klagenfurt und bei Skidata getüftelt. Dann wollen die Forscher die Simulationen gemeinsam mit ihrem Wirtschaftspartner auch in der Praxis testen. Die Gondeln könnten aber erst der Anfang sein: Ein intelligentes System, das den Zugang zu Transportmitteln regelt, ließe sich genauso im öffentlichen Verkehr einsetzen, stellt Kobler in Aussicht.

Da und dort wird aber entscheidend sein, wie der Kunde das Angebot wahrnimmt: Denn wie wir Fairness empfinden, ist immer eine Frage der Perspektive. Oder der Station, an der wir gerade stehen.

Originalbeitrag: http://diepresse.com/home/science/5106282/Nie-mehr-unnotig-warten-wenn-der-Berg-ruft

„Umwelt und Wirtschaft: Geht das (gut)?“

„Nachhaltigkeit in der Textilindustrie“

Do, 27. Oktober 2016, 18:00 Uhr / K.0.01 Stiftungssaal der Universität Klagenfurt

Link: umwelt-und-wirtschaft-27-oktober-2016-einladung

Umwelt und Wirtschaft: Geht das (gut)?

“Textile Supply Chain und Produktionsbedingungen“

Link: wirtschaft-und-umwelt_uc_13-oktober-2016

Do, 13. Oktober 2016, 18:00 Uhr
K.0.01 Stiftungssaal der Universität Klagenfurt

Die Moral hört beim Essen nicht auf. Unser gesamtes Konsumverhalten hat Auswirkungen auf die Umwelt und unsere Mitmenschen. Aber kann man bei der Kleidung auf bewussten Konsum setzen ohne dabei wie ein Öko-Fundi auszusehen?

Der Anbau von Baumwolle verschlingt Unmengen von Ressourcen – Wasser, Erdöl, Bodenfruchtbarkeit, Fläche, Arbeitskraft und Energie. Der Einsatz hochgiftiger Pestizide verseucht ganze Landstriche und schadet ProduzentInnen genauso wie dem Ökosystem. Verheerende Naturkatastrophen (z.B. die rapide voranschreitende Austrocknung des Aralsees) sind die Folgen. Welche unterschiedlichen Produktionssysteme gibt es? Und wie kann man mit seinem Konsum zum Erhalt von intakten Ökosystemen und einem gerechten Einkommen für ProduzentInnen beitragen?

Die weltweit agierende Umweltschutzorganisation Greenpeace hat im Textilbereich die Detox-Kampagne initiiert, bei der es um die Säuberung der Lieferkette, also die Überarbeitung des Chemikalienmanagements von großen Textilproduzenten geht. Auch im Sozialbereich gibt es noch viel zu überarbeiten, von der Zahlung existenzsichernder Löhne bis hin zu einer rein physischen Arbeitsplatzsicherheit. Doch nicht nur Greenpeace und andere NGOs, jede/r einzelne kann zu einem besseren Textilkonsum beitragen.

Diese und andere Fragen sind Gegenstand der Auftaktveranstaltung „Textile Supply Chain und Produktionsbedingungen“ im Rahmen der Diskussionsreihe „Umwelt und Wirtschaft“.

 

Zur Person: Anna Geiger studiert ökologische Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur. Sie ist seit 2012 aktiv in der Bewegung für Ernährungssouveränität, war im Vorstand der Österreichischen BergbäuerInnen-Vereinigung und betreibt seit 2015 mit ihrem Partner die Firma „echt.im.biss“ – Österreichs nachhaltigstes Schulbuffet im Ingeborg-Bachmann-Gymnasium.

 

Zur Person: Mag.a Nunu Kaller, arbeitet bei Greenpeace Österreich als Konsumentensprecherin. Nach ihrem abgeschlossenen Publizistik- und Anglistikstudium arbeitete sie zunächst als Redakteurin bei DiePresse.com, und wechselte 2009 in die NGO-Szene. Zunächst Pressesprecherin bei Vier Pfoten und GLOBAL 2000, ist sie nun bei Greenpeace unter anderem für die Umsetzung der Detox-Kampagne in Österreich zuständig.

Nach den beiden einführenden Impulsvorträgen folgt eine ausführliche Diskussion mit dem Publikum. Durch den Abend führt: Dr. Norbert Wohlgemuth, Institut für Volkswirtschaftslehre.

 

Anmeldung Frau Andrea Jankovic  Mail andrea [dot] jankovic [at] aau [dot] at  Telefon +43 (0)463 2700 4007

Informationen www.aau.at/wiwi

Hinweis: Die Parkplätze am Universitätsgelände sind kostenpflichtig

Freier Eintritt