Dies sind alle News, die auf der Fakultätsseite unter „Forschung“ angezeigt werden.

Bio-Brot, Wein aus der Region und Solaranlagen auf den Dächern: Wie wird CSR-Kommunikation in der Hotelbranche wahrgenommen?

Eine aktuelle Studie befasst sich damit, wie CSR-zertifizierte Hotels ihre Corporate Social Responsibility über ihre Websites kommunizieren, wie ihre Gäste in Online-Bewertungen darauf reagieren und wie wiederum die Hotels darauf antworten. Die StudienautorInnen konzentrieren sich in ihren Untersuchungen auf kleinere Hotels. Die Ergebnisse wurden kürzlich im International Journal of Hospitality Management publiziert.

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Wer mit Karte zahlt, erinnert sich schlechter an den Betrag

Wie transparent das Geldausgeben ist, unterscheidet sich danach, mit welchem Mittel man bezahlt: bar, mit EC- oder Kreditkarte oder mit multifunktionellen Karten, die mitunter auch Bonusprogramme, Identifizierung des Nutzers oder andere Informationsfunktionen anbieten. Eine Studie hat nun gezeigt, dass die Erinnerungsgenauigkeit an den Akt des Bezahlens sowohl bei EC-/Kreditkarten als auch bei Multifunktionskarten niedriger ist als bei Barzahlungen.

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Die menschelnde Wirtschaft

Vor wenigen Tagen wurde mit Richard H. Thaler (University of Chicago) einer der Begründer der Verhaltensökonomie als nächster Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften verkündet. Seiner Argumentation zufolge agiert der (in der Wirtschaft handelnde) Mensch nicht immer als homo oeconomicus, also nicht immer rational. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Alexandra Rausch, der Kognitionspsychologe Bartosz Gula und die Sozialpsychologin Janet Kleber sprechen im Interview darüber, welche Anomalien und Irrationalitäten die Forschung kennt und wie man diesen möglicherweise entgegenwirken kann.

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Damit keine Schere im Bauch bleibt

Risikomanagementinstrumente könnten viele so genannte unerwünschte Ereignisse in Krankenhäusern verhindern. Damit sie aber effizient wirksam werden, braucht es eine Sicherheitskultur, die es erst langsam aufzubauen gilt. Wie das gelingen kann, untersucht Šehad Draganović.

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Wie prekär ist die Weiterbildungsbranche in Kärnten?


Die (berufliche) Erwachsenenbildung zählt zu den Branchen, in denen der Anteil an freien Dienstverträgen und „Neuen Selbstständigen“ überdurchschnittlich hoch ist. Mit diesen atypischen Beschäftigungsformen gehen oft prekäre Arbeitsbedingungen wie fehlende soziale Absicherung, vergleichsweise schlechtere Entlohnung und/oder Befristungen einher. Robert Klinglmair und Florian Kandutsch untersuchten, welche Auswirkungen sich daraus für die Arbeits- und Lebensbedingungen im Weiterbildungssektor ergeben.

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Fiskalunion: Gemeinsam sind wir stark, getrennt vielleicht noch stärker?

Die beiden Volkswirte Reinhard Neck und Dmitri Blüschke haben kürzlich berechnet, wie sich eine Fiskalunion, also eine gemeinsame Steuer- und Ausgabenpolitik, auf eine Währungsunion wie die Euro-Länder auswirken könnte. Die Ergebnisse zeigen: Entscheidend ist die Gewichtung von Länderblöcken sowie Zentralbank.

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„Gesetze müssen nicht gerecht, sondern sachlich sein.“

In einem Rechtsstaat regeln die Gesetze die staatliche Umverteilung etwa in Form von Abgaben oder durch Transfer- und Sozialleistungen. Im Gesetz manifestieren sich somit die vorherrschenden politischen Vorstellungen von Verteilungsgerechtigkeit. Die Autorinnen und Autoren des kürzlich erschienenen Werks „Verteilungsgerechtigkeit im Recht“ gehen diesen Regelungen auf den Grund.

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Finanzielle Wiedergutmachung: Handschrift & Banknoten kommen besser an

Geld ist Geld: Warum soll es uns also kümmern, wie es übergeben wird? Eine aktuelle Studie zum Beschwerdemanagement, die im renommierten Journal of Service Research veröffentlicht wurde, kommt nun zum Ergebnis: Personen, die sich beschweren, reagieren unterschiedlich auf die Entschuldigung – je nachdem, wie die finanzielle Wiedergutmachung überreicht wird.

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Wer prägte die Volkswirtschaftslehre während des NS-Regimes? Und wer wurde geschädigt?

Ein neues Projekt, gefördert vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank, geht den Protagonistinnen und Protagonisten der Nationalökonomie von 1930 bis 1950 auf die Spur. Damit soll eine Lücke in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus geschlossen werden.

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