Dies sind alle News, die auf der Fakultätsseite unter „Forschung“ angezeigt werden.

Güter selbst ausdrucken

Als die Pandemie in den ersten Monaten des Jahres 2020 ausbrach, wurden diverse Güter, die üblicherweise in Asien produziert werden, weltweit knapp. Unterbrochene Lieferketten sorgten für Engpässe, denen man überall auf der Welt auch mit additiver Fertigung, also u.a. dem industriellen 3D-Druck, zu begegnen versuchte. Wissenschaftler der Universität Klagenfurt haben nun eine erste Übersichtsarbeit dazu erstellt, in welchen Bereichen die additive Fertigung besonders häufig zum Einsatz kam.

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Studie zu erneuerbaren Energien: Österreicher*innen sind trotz Corona bereit für Energiewende

Trotz anhaltender Corona-Krise flacht das Bewusstsein für den Klimaschutz in Österreich nicht ab. Das bestätigt eine aktuelle Studie der Universität Klagenfurt, WU Wien, Deloitte Österreich und Wien Energie. Demnach bleibt auch die Akzeptanz für erneuerbare Energieprojekte relativ konstant. Die Eigeninitiative und das Interesse an Bürgerbeteiligungen haben sogar zugenommen. Und: Elektroautos liegen nach wie vor im Trend. 

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Die weltoffene Stadt und das reaktionäre Land, stimmt das (noch)? Neue Schriftenreihe zu kritischer Landforschung

Was ist die Zukunft ländlicher Räume in einer urbanisierten Welt? Diese Frage wird in Politik, Medien und Wissenschaft kontrovers diskutiert. Eine kritische Landforschung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie Konflikte und Widersprüche, aber auch Utopien ländlicher Entwicklung thematisiert. Michael Mießner, Matthias Naumann, Martina Neuburger und Alexander Vorbrugg sind Herausgeber*innen der neuen Schriftenreihe „Kritische Landforschung“ beim transcript Verlag.

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Wie macht man das öffentliche Budget geschlechtergerecht? Neues Forschungsprojekt zu Gender Budgeting bewilligt

Das Budget bzw. der Haushaltsplan einer Gebietskörperschaft (z. B. Bund, Land, Gemeinde) zeigt, wodurch sie sich finanziert, welche Aufgaben sie erfüllt und welche finanziellen Mittel dafür notwendig sind. Die Entscheidung über Generierung und Verwendung öffentlicher Finanzmittel geht mit unterschiedlichen Wirkungen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen, wie beispielsweise Frauen und Männern, einher. Mit Gender Budgeting versucht man diese Auswirkungen aufzuzeigen und in den Budgetentscheidungen zu berücksichtigen. In Österreich ist seit 2009 mit der verfassungsrechtlichen Staatszielbestimmung die Gleichstellung von Frauen und Männern bei der Haushaltsführung von Bund, Ländern und Gemeinden anzustreben. Diese Bestimmung sorgte weltweit für Aufsehen. Doch was tun Länder und Gemeinden seither tatsächlich, um dieses Ziel zu erreichen? Und welche Effekte haben die Maßnahmen? Birgit Moser-Plautz, Postdoc-Assistentin am Institut für Öffentliche Betriebswirtschaftslehre, geht dieser Frage in einem vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank geförderten Projekt nach.

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Flexiblere Öffis für ländliche Gebiete: Fokusgruppen in den Regionen laufen seit Anfang Dezember

Während in den Großstädten U-Bahn, Straßenbahn und Busse im Minutentakt verkehren, heißt es am Land: Geduld haben! Flexible Mikro-Öffis sollen neue Angebote für die ländliche Bevölkerung ermöglichen. In Kärnten arbeitet man im Projekt MobiCar an neuen Lösungen.

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Schafft Österreich eine funktionierende Corona-Logistik?

„Wir haben in Summe diese Kompetenz, aber alle müssen gut zusammenarbeiten“, so die Professorin für Logistik Margaretha Gansterer, die an der Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik der Universität Klagenfurt forscht und lehrt. Sie ist Teil der Arbeitsgruppen „Basisversorgung/Logistik“ und „Gesundheitsversorgung“ der Forschungsplattform „Covid-19 Future Operations“, die während der Coronakrise dem interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft und öffentlicher Hand dienen soll. Wir haben mit ihr über die Herausforderungen von Massentests und Impfungen gesprochen.

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Klinikum Klagenfurt und Universität Klagenfurt forschen zu Patientenverfügung

Derzeit haben nur 0,6% aller Intensivpatient*innen eine Patientenverfügung. Dies wollen das Klinikum Klagenfurt und die Universität Klagenfurt ändern. Sie suchen in einer aktuellen Studie nach Menschen, die sich bereits Gedanken zum Thema Patientenverfügung und/oder Vorsorgevollmachten gemacht haben.

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„Man will etwas im Interesse der anderen ‚verbessern‘, ohne die Interessen zu kennen.“

In der westlichen Welt sind wir schnell damit, bestimmte ethische Kriterien für Arbeitsbedingungen zu fordern. Die pakistanische Soziologin Farah Naz, die an der Universität Klagenfurt promoviert hat und nun an der Universität of Sargodha forscht und lehrt, gibt aber zu bedenken: Bevor wir über Kinderarbeit und Heimarbeit urteilen, sollten wir die Lebens- und Arbeitsbedingungen der betroffenen Familien verstehen. Sie hat gemeinsam mit dem Soziologieprofessor Dieter Bögenhold ein Buch mit dem Titel „Unheard Voices“ veröffentlicht. Das Werk schlägt Brücken von der Arbeit der pakistanischen Fußballnäherinnen bis hin zu den großen globalen Ungleichheiten. Im Interview fassen die beiden Autor*innen die wesentlichen Thesen zusammen.

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Erstes „Forum Law & Economics“ an der Universität Klagenfurt: Rechtvorschriften nach ökonomischen Gesichtspunkten anwenden und gestalten

Die Rechtsökonomie analysiert Gesetze und andere Rechtsregeln mithilfe ökonomischer Theorien und Modelle. Eine (Online-)Fachtagung der Universität Klagenfurt will diese Disziplin und ihren interdisziplinären Ansatz nun auch in Österreich stärker etablieren.

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Corona als Logistik-Problem: Forschungsprojekt sucht nach Lösungen

Während im März und im April 2020 das öffentliche Leben fast vollständig stillstand, setzt die Politik nun auf neue Strategien, die große logistische Herausforderungen bedeuten. In einem FWF-Akut-Projekt will man nun bessere Planungsmethoden für die herausfordernden Zeiten erarbeiten.

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