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Wie macht man das öffentliche Budget geschlechtergerecht? Neues Forschungsprojekt zu Gender Budgeting bewilligt

Das Budget bzw. der Haushaltsplan einer Gebietskörperschaft (z. B. Bund, Land, Gemeinde) zeigt, wodurch sie sich finanziert, welche Aufgaben sie erfüllt und welche finanziellen Mittel dafür notwendig sind. Die Entscheidung über Generierung und Verwendung öffentlicher Finanzmittel geht mit unterschiedlichen Wirkungen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen, wie beispielsweise Frauen und Männern, einher. Mit Gender Budgeting versucht man diese Auswirkungen aufzuzeigen und in den Budgetentscheidungen zu berücksichtigen. In Österreich ist seit 2009 mit der verfassungsrechtlichen Staatszielbestimmung die Gleichstellung von Frauen und Männern bei der Haushaltsführung von Bund, Ländern und Gemeinden anzustreben. Diese Bestimmung sorgte weltweit für Aufsehen. Doch was tun Länder und Gemeinden seither tatsächlich, um dieses Ziel zu erreichen? Und welche Effekte haben die Maßnahmen? Birgit Moser-Plautz, Postdoc-Assistentin am Institut für Öffentliche Betriebswirtschaftslehre, geht dieser Frage in einem vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank geförderten Projekt nach.

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Flexiblere Öffis für ländliche Gebiete: Fokusgruppen in den Regionen laufen seit Anfang Dezember

Während in den Großstädten U-Bahn, Straßenbahn und Busse im Minutentakt verkehren, heißt es am Land: Geduld haben! Flexible Mikro-Öffis sollen neue Angebote für die ländliche Bevölkerung ermöglichen. In Kärnten arbeitet man im Projekt MobiCar an neuen Lösungen.

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Schafft Österreich eine funktionierende Corona-Logistik?

„Wir haben in Summe diese Kompetenz, aber alle müssen gut zusammenarbeiten“, so die Professorin für Logistik Margaretha Gansterer, die an der Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik der Universität Klagenfurt forscht und lehrt. Sie ist Teil der Arbeitsgruppen „Basisversorgung/Logistik“ und „Gesundheitsversorgung“ der Forschungsplattform „Covid-19 Future Operations“, die während der Coronakrise dem interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft und öffentlicher Hand dienen soll. Wir haben mit ihr über die Herausforderungen von Massentests und Impfungen gesprochen.

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Klinikum Klagenfurt und Universität Klagenfurt forschen zu Patientenverfügung

Derzeit haben nur 0,6% aller Intensivpatient*innen eine Patientenverfügung. Dies wollen das Klinikum Klagenfurt und die Universität Klagenfurt ändern. Sie suchen in einer aktuellen Studie nach Menschen, die sich bereits Gedanken zum Thema Patientenverfügung und/oder Vorsorgevollmachten gemacht haben.

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„Man will etwas im Interesse der anderen ‚verbessern‘, ohne die Interessen zu kennen.“

In der westlichen Welt sind wir schnell damit, bestimmte ethische Kriterien für Arbeitsbedingungen zu fordern. Die pakistanische Soziologin Farah Naz, die an der Universität Klagenfurt promoviert hat und nun an der Universität of Sargodha forscht und lehrt, gibt aber zu bedenken: Bevor wir über Kinderarbeit und Heimarbeit urteilen, sollten wir die Lebens- und Arbeitsbedingungen der betroffenen Familien verstehen. Sie hat gemeinsam mit dem Soziologieprofessor Dieter Bögenhold ein Buch mit dem Titel „Unheard Voices“ veröffentlicht. Das Werk schlägt Brücken von der Arbeit der pakistanischen Fußballnäherinnen bis hin zu den großen globalen Ungleichheiten. Im Interview fassen die beiden Autor*innen die wesentlichen Thesen zusammen.

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Erstes „Forum Law & Economics“ an der Universität Klagenfurt: Rechtvorschriften nach ökonomischen Gesichtspunkten anwenden und gestalten

Die Rechtsökonomie analysiert Gesetze und andere Rechtsregeln mithilfe ökonomischer Theorien und Modelle. Eine (Online-)Fachtagung der Universität Klagenfurt will diese Disziplin und ihren interdisziplinären Ansatz nun auch in Österreich stärker etablieren.

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Corona als Logistik-Problem: Forschungsprojekt sucht nach Lösungen

Während im März und im April 2020 das öffentliche Leben fast vollständig stillstand, setzt die Politik nun auf neue Strategien, die große logistische Herausforderungen bedeuten. In einem FWF-Akut-Projekt will man nun bessere Planungsmethoden für die herausfordernden Zeiten erarbeiten.

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Klimapolitik und erneuerbare Energien haben trotz COVID-19 weiterhin hohen Stellenwert für die österreichische Bevölkerung

Eine im Juni dieses Jahres durchgeführte Studie zum Thema erneuerbare Energien von Universität Klagenfurt, WU Wien, Deloitte Österreich und Wien Energie liefert ein klares Bild zur Stimmungslage der österreichischen Bevölkerung inmitten der Corona-Krise. Die Akzeptanz für erneuerbare Energien ist trotz COVID-19-Pandemie anhaltend hoch. Immer mehr Menschen fordern klima- und energiepolitische Maßnahmen. Allerdings bezweifelt rund ein Viertel der Österreicher*innen, dass sich die Politik nachhaltig für den Klimaschutz einsetzt. Die Konsument*innen wollen auch selbst einen aktiven Beitrag leisten: Das Interesse an Elektromobilität und nachhaltigen Produkten ist ungebrochen.

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Max-Peter Menzel mit „Ralph Gomory Best Industry Studies Paper Award” ausgezeichnet

Die Industry Studies Association ehrt damit die Publikation „Industry evolution in Varieties of Capitalism: a comparison of the Danish and US wind turbine industries”, die der Geograph Max-Peter Menzel gemeinsam mit seinem Kollegen Johannes Kammer in der Zeitschrift Industrial and Corporate Change veröffentlicht hat.

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Hochkarätig besetzte Konferenz zu „Mechanism & Institution Design“

Die Conference on Mechanism & Institution Design 2020 findet von 11. bis 13. Juni 2020 statt. Organisiert wurde sie von Paul Schweinzer (Institut für Volkswirtschaft, Universität Klagenfurt). Aufgrund der aktuellen COVID-19-Beschränkungen werden sich international renommierte Wissenschaftler*innen in digitalen Konferenzsälen treffen. 

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