„Premiumhandelsmarken sind ein zweischneidiges Schwert“


ad astra hat Holger Roschk im Klagenfurter Delikatessengeschäft Jäger getroffen und mit ihm über die Chancen und Risiken von Premiumhandelsmarken gesprochen und nachgefragt, welche Bedeutung sie für den Lebensmitteleinzelhandel haben.

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Umwelt im Wandel: „Wir müssen lernen, Unsicherheiten auszuhalten.“


Die Geographin Kirsten von Elverfeldt plädiert dafür, im wissenschaftlichen Umgang mit der Umwelt und ihrem Wandel Unsicherheiten stärker mitzudenken. Sie nimmt Naturphänomene mit dem Konzept der so genannten selbstorganisierenden Systeme in den Blick, deren langfristige Entwicklung schwierig bzw. gar nicht vorhergesagt werden kann. Im Interview mit ad astra erläutert sie, was diese Systeme ausmacht und warum es sich lohnt, Unsicherheiten auszuhalten.

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Textilbranche im Wandel: alternative Produktionsketten und nachhaltiges Engagement


In ihrem 7. Jahr behandelt die Vortragsreihe „Umwelt und Wirtschaft: Geht das (gut)?“ das Thema Bekleidung in Up- und Recyclingprozessen und die häufig sehr problematische Arbeitswelt der Textilbranche. Den Auftakt machen am 13. Oktober Anna Geiger von via campesina und Nunu Kaller, Konsumentensprecherin von Greenpeace.

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Umwelt und Wirtschaft: Geht das (gut)?

“Textile Supply Chain und Produktionsbedingungen“

Link: wirtschaft-und-umwelt_uc_13-oktober-2016

Do, 13. Oktober 2016, 18:00 Uhr
K.0.01 Stiftungssaal der Universität Klagenfurt

Die Moral hört beim Essen nicht auf. Unser gesamtes Konsumverhalten hat Auswirkungen auf die Umwelt und unsere Mitmenschen. Aber kann man bei der Kleidung auf bewussten Konsum setzen ohne dabei wie ein Öko-Fundi auszusehen?

Der Anbau von Baumwolle verschlingt Unmengen von Ressourcen – Wasser, Erdöl, Bodenfruchtbarkeit, Fläche, Arbeitskraft und Energie. Der Einsatz hochgiftiger Pestizide verseucht ganze Landstriche und schadet ProduzentInnen genauso wie dem Ökosystem. Verheerende Naturkatastrophen (z.B. die rapide voranschreitende Austrocknung des Aralsees) sind die Folgen. Welche unterschiedlichen Produktionssysteme gibt es? Und wie kann man mit seinem Konsum zum Erhalt von intakten Ökosystemen und einem gerechten Einkommen für ProduzentInnen beitragen?

Die weltweit agierende Umweltschutzorganisation Greenpeace hat im Textilbereich die Detox-Kampagne initiiert, bei der es um die Säuberung der Lieferkette, also die Überarbeitung des Chemikalienmanagements von großen Textilproduzenten geht. Auch im Sozialbereich gibt es noch viel zu überarbeiten, von der Zahlung existenzsichernder Löhne bis hin zu einer rein physischen Arbeitsplatzsicherheit. Doch nicht nur Greenpeace und andere NGOs, jede/r einzelne kann zu einem besseren Textilkonsum beitragen.

Diese und andere Fragen sind Gegenstand der Auftaktveranstaltung „Textile Supply Chain und Produktionsbedingungen“ im Rahmen der Diskussionsreihe „Umwelt und Wirtschaft“.

 

Zur Person: Anna Geiger studiert ökologische Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur. Sie ist seit 2012 aktiv in der Bewegung für Ernährungssouveränität, war im Vorstand der Österreichischen BergbäuerInnen-Vereinigung und betreibt seit 2015 mit ihrem Partner die Firma „echt.im.biss“ – Österreichs nachhaltigstes Schulbuffet im Ingeborg-Bachmann-Gymnasium.

 

Zur Person: Mag.a Nunu Kaller, arbeitet bei Greenpeace Österreich als Konsumentensprecherin. Nach ihrem abgeschlossenen Publizistik- und Anglistikstudium arbeitete sie zunächst als Redakteurin bei DiePresse.com, und wechselte 2009 in die NGO-Szene. Zunächst Pressesprecherin bei Vier Pfoten und GLOBAL 2000, ist sie nun bei Greenpeace unter anderem für die Umsetzung der Detox-Kampagne in Österreich zuständig.

Nach den beiden einführenden Impulsvorträgen folgt eine ausführliche Diskussion mit dem Publikum. Durch den Abend führt: Dr. Norbert Wohlgemuth, Institut für Volkswirtschaftslehre.

 

Anmeldung Frau Andrea Jankovic  Mail andrea [dot] jankovic [at] aau [dot] at  Telefon +43 (0)463 2700 4007

Informationen www.aau.at/wiwi

Hinweis: Die Parkplätze am Universitätsgelände sind kostenpflichtig

Freier Eintritt

Unternehmenssteuertag 2016

Die Abteilung für Betriebliches Finanz- und Steuerwesen des Instituts für Finanzmanagement veranstaltet am 21. September 2016 den Unternehmenssteuertag 2016 zum Schwerpunktthema „Sanierung und Liquidation von Kapitalgesellschaften – aktuelle Steuerfragen in- und außerhalb von Unternehmensgruppen“.

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Allein oder in der Gruppe Kaffee trinken: Studie zeigt kulturkonträres Verhalten von KonsumentInnen

Zahlreiche empirische Studien zeigen, dass Konsumentenentscheidungen und –verhalten von der jeweiligen Kultur geprägt sind. Eine aktuelle Untersuchung kommt zu einem gegenteiligen Ergebnis: Entgegen bisheriger Annahmen verhalten sich Besucherinnen und Besucher bei dem internationalen Kaffeehaus-Riesen Starbucks nicht so, wie man es entsprechend ihrer kulturellen Prägung erwarten würde.

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Warum sich die Europäer vor dem „Chlorhendl“ und die Amerikaner vor dem Rohmilchkäse fürchten

Im letzten Jahr war die Vortragsreihe „Wirtschaft und Umwelt“ dem Thema Lebensmittel, deren Produktionsmethoden und dem lokal-globalen Vertrieb gewidmet. Zu Gast war unter anderem Werner Lampert, Erfinder der erfolgreichsten Bio-Marken im deutschen Sprachraum „Ja! Natürlich“ und „Zurück zum Ursprung“. Weitere Informationen zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Mehr Vorbereitung auf Katastrophen nötig

Ist ein Land auf Katastrophen vorbereitet, sind die Folgen für die Betroffenen weniger schwerwiegend. Univ.-Prof. Dr. Gerald Reiner mit Kollegen der Universität Neuchatel haben untersucht, wie diese Vorbereitung gut funktioniert und kommen dabei zu Empfehlungen für Non-Profit-Organisationen und Regierungen. Mehr Informationen zu den Forschungsergebnissen finden Sie hier.

Podiumsdiskussion: Industrie 4.0 erfolgreich anwenden – mit Sicherheit

In diesem Sommersemester bot das Institut für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung eine Lehrveranstaltung, unter anderem geleitet von Infineon-CEO Reinhard Ploss, mit dem Titel „Fallstudien Innovationsmanagement: Open Innovation und R&D Networks“ an. Am 30. Juni (17:00 Uhr) findet eine abschließende Podiumsdiskussion mit einer Keynote von Reinhard Ploss statt. Unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Gerald Reiner erlebten die Teilnehmer und Zuhörer spannende Diskussionen rund um das Thema Fallstudien im Innovationsmanagement. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Ende des Gedränges: Einstieg in Gondelbahnen intelligenter gestalten

Das Unternehmen SKIDATA hat bereits vor einem Jahr mit Tests für innovative Einstiegsportale für Gondelbahnen begonnen. Unter dem Titel „EasyBoarding.Gate“ will man das Gedränge beim Einsteigen verhindern. Nun soll mithilfe der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, im Speziellen mit der Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik und den Lakeside Labs die Technologie noch intelligenter werden. Nähere Informationen erhalten Sie hier.