Testtag für E-Mobilität in der Bergrettung Kärnten

Gerne möchten wir Sie zum Testtag für E-Mobilität in der Bergrettung Kärnten einladen, welcher im Rahmen des Bergrettungsprojekts „START – Smart Test of Alpine Rescue Technology“ am 15.08.2019 ab 9 Uhr in Gödersdorf (Hotel Zollner, Finkensteiner Straße 14) stattfinden wird. An diesem Tag werden innovative, elektromotorisierte Technologien (Drohne, E-Bike und E-Trage) präsentiert, die sich nicht nur für den Rettungseinsatz im alpinen Gelände eignen, sondern diesen gar vereinfachen und effizienter gestalten sollen.

 

  • Ablauf des Testtages:
    • Start um 09:00 mit Kurzvorträgen der einzelnen Experten zu den jeweiligen Technologien
    • 10:00 bis 12:00: Drohne – Einsatzsimulationen und Anwendungsszenarien
    • 12:00 bis 13:00: Mittagspause
    • 13:00 bis 15:00: E-Bike – Präsentation und Test
    • 15:00 bis 17:00: E-Trage – elektromotorgestützter Patiententransport
    • Ab 18:00: Abendessen mit Buffet und gemeinsamem Ausklingen des Tages

 

  • Experten:
    • E-Bike: MAXX Rosenheim
    • Drohne: Air6 Systems Klagenfurt
    • E-Trage: Greischberger Rescue Systems

 

Neben einer theoretischen Einführung in die Technologien, wird den BergretterInnen die Möglichkeit des selbst Austestens geboten und unter allen TeilnehmerInnen ein Schulungsflug mit der Drohne verlost.

 

Details zum Ablauf und dem Programm können aus der angehängten offiziellen Einladung entnommen werden.

Einladung Testtag E-Mobilität

Wissenschaft für Kinder – Beitrag über das START-Projekt in der Zeitschrift „Mini-Max“

START

Forscherporträt über Christian Wankmüller in „Die Presse“

Hilfe mit Plan und Technik

Christian Wankmüller mit Award of Excellence ausgezeichnet

Nachwuchsforscher Christian Wankmüller vom Institut für Produktions-, Energie- und Umweltmanagement erhielt Anfang Dezember den Staatspreis für seine Dissertation zur Ergründung für Effizienzverluste in der humanitären Logistik.

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Studentischer Projektmitarbeiter/studentische Projektmitarbeiterin PLM

An der Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik ist eine Stelle als studentischer Projektmitarbeiter/studentische Projektmitarbeiterin im Beschäftigungsausmaß von 20 Wochenstunden, Entlohnung laut KV (https://www.aau.at/wp-content/uploads/2018/06/Kollektivvertrag-Universitaeten.pdf ; 1.000,80 €  brutto) zu besetzen.

Der Aufgabenbereich umfasst:

  • Einpflegen von Daten und Dokumenten in ein Onlineportal
  • Unterstützung bei der Erstellung von Präsentationen
  • Unterstützung bei der Erstellung von Berichten
  • Unterstützung bei der Erstellung von wissenschaftlichen Texten
  • Durchführung von Literaturrecherchen
  • Unterstützung bei der Erhebung von Daten
  • Erlernen neuer Softwaretools (z.B. Simulationsprogramme) und deren Einsatz im Projekt
  • Administrative Tätigkeiten am Institut für Produktion und Logistik
  • Unterstützung bei der Erstellung von Projektanträgen

Fachliches und persönliches Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossenes Bachelorstudium
  • Freude an Forschungsarbeit/Projektarbeit
  • Teamfähigkeit
  • Fähigkeit, selbstständig Projektaufgaben lösen zu können
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Sollte Sie die Projektstelle interessieren, schicken Sie bitte eine Bewerbung mit Lebenslauf und aktuellem Studienerfolgsnachweis an Frau Tanja Olip (tanja.olip [at] aau.at oder andrea.jankovic [at] aau.at ).

Einreichungen für den Energy Globe Award

Der Energy Globe Award zeichnet jährlich herausragende, nachhaltige Projekte im Bereich Umwelt und Energie aus. Die Awards werden auf internationaler Ebene in den 6 Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft, Jugend und „Sustainable Plastics“ und zusätzlich auf nationaler ebene vergeben. Mit über 180 teilnehmenden Staaten ist der Award der heute weltweit größte Umweltpreis. Die internationalen Kategoriensieger werden im Rahmen einer weltweit ausgestrahlten Zeremonie geehrt, erhalten insgesamt ein Preisgeld von 10.000 Euro und stehen im Rampenlicht der internationalen Medienberichterstattung.

Einreichungen sind ab sofort wieder möglich. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Energy Globe Award 2019_AT

Aktuelle Publikation im International Journal of Operations & Production Management

Evaluating the impact of modular product design on flexibility performance and cost performance with delivery performance as a moderator
Thomas Wurzer & Gerald Reiner
Abstract:
Purpose – The purpose of this paper is to examine whether modular product design is an appropriate practice to improve manufacturers‘ flexibility performance and cost performance as well as to evaluate whether combined effects of modular product design and delivery performance on flexibility performance and cost performance exist.
Design/methodology/approach – Structural equation modeling with moderating effects is used. Moderating effects allow an evaluation whether combined effects of modular product design and delivery performance exist. For the analysis, data from the international high-performance manufacturing survey are used.
Findings – Analysis results show a positive relationship between modular product design and cost performance, but do not show a significant moderating effect. Thus, no combined effect of modular product design and delivery performance exists in the data at hand.
Research limitations/implications – A potential limitation of this study is the cross-sectional nature of the analysis. In order to test for causal relationships or chronological sequences, longitudinal data are deemed more suitable.
Practical implications – The findings make improvement processes more predictable and help managers to overcome traditional trade-off situations, especially in terms of flexibility performance and cost performance. Manufacturers are still neglecting the implementation of complementary methods for achieving an increase in flexibility while maintaining efficiency.
Originality/value – This paper complements prior research on the effect of improvement practices on operational performance dimensions. It also takes an alternative approach to examine whether a beneficial implementation sequence of improvement practices can be assumed.
The full paper is available under the following link: https://www.emeraldinsight.com/doi/pdfplus/10.1108/IJOPM-03-2017-0152

Exchange Week Klagenfurt – Ljubljana

In Kooperation mit der Ekonomska fakulteta der Universität von Ljubljana fanden im März für Studierende der Universität Klagenfurt und Ljubljana zwei Wochenenden voll Unternehmensbesuche statt.

Der erste Teil der Exkursionen fand vom 08.03. – 10.03. statt und begann im Klagenfurter Umkreis. Hier startete die Gruppe nach Ankunft der slowenischen Besucher gemeinsam per Bus Richtung St. Veit zum Unternehmen FunderMax bzw. nach Maria Saal zur Spedition Gebrüder Weiss. Aufgrund der Gruppengröße und zur besseren Sprachkoordination begannen die Klagenfurter StudentInnen beim St. Veiter Unternehmen FunderMax, die slowenischen StudentInnen starteten mit einer englischen Führung bei der Spedition Gebrüder Weiss. Bei FunderMax konnten sich die StudentInnen am Firmensitz während einer Führung durch die Musterräume sowie die Produktion einen sehr detaillierten Überblick darüber verschaffen, wie aus dem Rohstoff Holz am Ende eine fertige Hausfassade oder -verkleidung entsteht. Bei der Spedition Gebrüder Weiss fand am Anfang bei Getränken und kleinen Snacks eine Vorstellung des Unternehmens, welches im Bereich der Landtransporte, Luft- und Seefracht tätig ist, statt, bevor es auch hier eine Führung durch das Distributionszentrum gab. In einer geplanten Pause, die im Wechsel zwischen den Unternehmen stattfand, konnten alle BesucherInnen zusammen die Mittagspause mit wahlweise Kärntner Käsnudeln oder einem Wiener Schnitzel genießen. Am Abend wurden alle TeilnehmerInnen in den Räumen der Universität mit Präsentationen zu den aktuellen Forschungsthemen vom Institutsvorstand und Leiter des Lehrstuhls für Produktionsmanagement und Logistik Univ.-Prof. Dr. Gerald Reiner, dem Bewerbungs- und Anfertigungsprozess einer Doktorarbeit von Univ.-Ass. Paula Brezovec, MSc. einem Gastvortrag zum Thema Humanitäre Logistik vom Ass. Prof. Dr. der University of North Florida Nathan Kunz und anschließendem Buffet begrüßt.

Am zweiten Tag begannen die Besuche bei CMS Electronics in Klagenfurt, einem Komplettanbieter für Elektronik- und Fertigungsdienstleistungen. Zur Einführung bekamen die StudentInnen erst eine kurze Präsentation mit der Geschichte, der Unternehmensstruktur und der Logistik im Unternehmen. Um die komplette Produktion gezeigt zu bekommen wurde die Gruppe in drei kleinere Gruppen aufgeteilt und mit antistatischen Überschuhen ausgestattet. Anschließend erfolgte die ca. einstündige Tour durch die Produktion, begonnen bei der Anlieferung der Platinen und Bauteilen, hin zur Zusammenführung und den Kontrollstationen. Nach einem erneuten gemeinsamen Mittagessen erfolgte die Abfahrt zur nachmittäglichen Besichtigung des Automobilzulieferers MAHLE Filtersysteme Austria GmbH in Sankt Michael ob Bleiburg. Wie bereits am Vormittag erhielten die Studenten auch hier eine ausführliche Einführung in das Unternehmen mit der einzigen Hürde, dass diese auf Deutsch gehalten wurde und damit für die slowenischen Gäste zum größten Teil unverständlich war. Anschließend gab es auch hier eine Führung durch die Produktion, bei der viele Bereiche, die in der vorherigen Präsentation angesprochen wurden, real zu besichtigen waren. Aufgeteilt waren die StudentInnen in zwei Gruppen mit je einem deutsch- und einem slowenisch sprechenden Guide. Zum Abschluss stellte sich der Leiter der Logistik vom Mahlewerk einer offenen Diskussionsrunde zur Verfügung.

 

Der zweite Teil der Exkursion fand vom 22.03 – 24.03. in Ljubljana statt und startete morgens mit einer Führung durch das Hauptdistributionszentrum von SPAR in Slowenien. Die StudentInnen erhielten einen ausführlichen Einblick in die kompletten Prozesse, begonnen mit der Anliefer-/Beladezone, den Kühlbereichen für das Fleisch und Geflügel und dem Hochregallager für alle restlichen Waren. Eine Besonderheit des Standortes ist die eigens entwickelten Reifekammern für Bananen. Durch diese können von SPAR grüne, unreife, Bananen eingekauft werden und mittels eines Drucksystems und dem Einsatz von Reifegase auf die gewünschte Reifestufe gebracht werden. Im Anschluss an die Führung beim Distributionszentrum von SPAR fand an der Universität eine Begrüßungsveranstaltung mit Vorträgen mehrerer Professoren der wissenschaftlichen Fakultät statt.  Abgerundet wurde der erste Tag durch eine abendliche Besichtigung der Post von Slowenien. Wie schon bereits am Vormittag erhielten die StudentInnen eine ausführliche Führung durch die Arbeitsräume der slowenischen Post und konnten sich ein eigenes Bild von dem Weg eines Briefes durch das Postzentrum machen.

Für den zweiten Tag stand ebenfalls ein reichhaltiges Programm auf dem Plan. Früh morgens begann die Exkursion mit einer knapp 1 ½ stündigen Fahrt nach Novo mesto zum slowenischen Pharmakonzern KRKA d.d. Hier erwartete die StudentInnen eine professionelle Führung durch die einzelnen Schritte der Produktion, unter anderem mittels eines gläsernen Fahrstuhls, bedingt durch die hohen Reinheitsbedingungen. Als Abschluss bei der Firma KRKA ging es zuletzt in das Verpackungszentrum auf dem Firmengelände, wo alle Paletten mit Medikamenten zur Stabilität und für den Transport einfoliert und anschließend etikettiert werden. Bevor es am Nachmittag weiter zum zweiten Unternehmen des Tages ging, konnten sich alle Beteiligten bei einem Essen in der Universitätsmensa und anschließendem Kaffee in der Sonne stärken. Das nächste Unternehmen war Danfoss Slovenija, Hersteller von innovativen Produkten zur Energieeinsparung im Bereich der Wärme-, Kälte- und Klimatechnik, Fernwärme und Fernkälte und Industrieautomatik. Zur Abrundung der Exkursionstage fand am Abend noch eine Besichtigung der in Ljubljana ansässigen Brauerei Union mit Verkostung und Führung durch die Produktionsstätte und dem eigenen Brauereimuseum statt sowie ein gemeinsames Abendessen. Eine laufende Produktion konnten die StudentInnen allerdings nicht sehen, da aufgrund der Wintersaison die Bänder stillstanden und erst wieder zur Sommersaison anlaufen werden. Für die Klagenfurter BesucherInnen war der Samstagvormittag noch frei zur Besichtigung der Stadt, bevor es am Mittag zurück Richtung Klagenfurt ging.

Verlagerung des Straßenverkehrs auf die Schiene. Grenzübergreifendes Pilotprojekt zwischen dem Hafen in Triest und dem Logistik Center Austria Süd (LCA) wird entwickelt und beforscht

Triest hat einen Hafen mit einem Platzproblem aufgrund des schmalen Küstenbereichs hin zur Stadt. Fürnitz hat die ideale Lage am Knoten der baltisch-adriatischen Achse (Danzig-Warschau-Wien-Villach-Triest-Venedig-Bologna) und der Tauernachse (München-Salzburg-Villach-Ljubljana-Zagreb-Belgrad-Sofia-Istanbul). Um Verzögerungen bei der Zollabwicklung zu verhindern und die Belastung der Umwelt zu reduzieren, will man nun im Interreg-Projekt Smartlogi an neuen Formen intelligenter Logistik arbeiten, die unter anderem einen grenzüberschreitenden Zollkorridor ermöglichen sollen.

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Kurzbericht „Lange Nacht der Forschung“

Auch in diesem Jahr war die Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik mit Kollegen Bernhard Oberegger bei der „Langen Nacht der Forschung“ vertreten. Bernhard Oberegger und Andreas Kerschbaumer (SKIDATA) informierten interessierte Besucher über die Inhalte der Projekte SKIDATA und AMACAT und konnten mittels Simulation die begeisterten ZuhörerInnen über wissenschaftliche Arbeit in diesen Themengebiete aufklären.

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