Sind Drohnen die besseren Virustest-Lieferanten?

Als zu Beginn des Jahres 2020 die COVID-19-Pandemie die ganze Welt lahmlegte, war man allerorts dazu gezwungen, direkten menschlichen Kontakt zu vermeiden. Das Interesse an kontaktlosen Transport- und Liefermethoden ist damit gestiegen. Maximilian Kunovjanek und Christian Wankmüller haben nun in einer aktuellen Studie untersucht, inwiefern Drohnen für die Lieferung wichtiger Güter, wie beispielsweise Virustests, eingesetzt werden können.

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Mehr digitale Innovationen für Kleine und Mittlere Unternehmen: Universität Klagenfurt ist an zwei Digital Innovation Hubs beteiligt

Klein- und Mittelbetriebe (KMU) sind das Rückgrat der österreichischen und europäischen Wirtschaft. Sie sind essenziell für unseren Wohlstand und treiben Innovationen voran. Mit so genannten Digital Innovation Hubs unterstützt die Forschungsförderungsgesellschaft FFG nun die Kooperation von Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen, um KMUs mit noch mehr Digitalisierungs- und Innovationskompetenz zukunftsfähig für den internationalen Wettbewerb zu halten.

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3D-Druckdateien statt Güter transportieren: Wie wirken sich neue Technologien auf Lieferketten aus?

Die Pandemie hat die optimierten weltweiten Supply Chains ins Wanken gebracht und die Grenzen von deren Leistungsfähigkeit aufgezeigt. Gleichzeitig hat die Digitalisierung einen neuen Schub erhalten. Zukünftig müssten Güter nicht mehr tausende Kilometer weit transportiert, sondern könnten überall mittels 3D-Druck gefertigt werden. Die neuen Technologien hätten umfassende Auswirkungen auf Lieferketten, so Maximilian Kunovjanek, der am Institut für Produktions-, Energie- und Umweltmanagement forscht.

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Studie zu erneuerbaren Energien: Österreicher*innen sind trotz Corona bereit für Energiewende

Trotz anhaltender Corona-Krise flacht das Bewusstsein für den Klimaschutz in Österreich nicht ab. Das bestätigt eine aktuelle Studie der Universität Klagenfurt, WU Wien, Deloitte Österreich und Wien Energie. Demnach bleibt auch die Akzeptanz für erneuerbare Energieprojekte relativ konstant. Die Eigeninitiative und das Interesse an Bürgerbeteiligungen haben sogar zugenommen. Und: Elektroautos liegen nach wie vor im Trend. 

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Flexiblere Öffis für ländliche Gebiete: Fokusgruppen in den Regionen laufen seit Anfang Dezember

Während in den Großstädten U-Bahn, Straßenbahn und Busse im Minutentakt verkehren, heißt es am Land: Geduld haben! Flexible Mikro-Öffis sollen neue Angebote für die ländliche Bevölkerung ermöglichen. In Kärnten arbeitet man im Projekt MobiCar an neuen Lösungen.

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Schafft Österreich eine funktionierende Corona-Logistik?

„Wir haben in Summe diese Kompetenz, aber alle müssen gut zusammenarbeiten“, so die Professorin für Logistik Margaretha Gansterer, die an der Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik der Universität Klagenfurt forscht und lehrt. Sie ist Teil der Arbeitsgruppen „Basisversorgung/Logistik“ und „Gesundheitsversorgung“ der Forschungsplattform „Covid-19 Future Operations“, die während der Coronakrise dem interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft und öffentlicher Hand dienen soll. Wir haben mit ihr über die Herausforderungen von Massentests und Impfungen gesprochen.

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Klimapolitik und erneuerbare Energien haben trotz COVID-19 weiterhin hohen Stellenwert für die österreichische Bevölkerung

Eine im Juni dieses Jahres durchgeführte Studie zum Thema erneuerbare Energien von Universität Klagenfurt, WU Wien, Deloitte Österreich und Wien Energie liefert ein klares Bild zur Stimmungslage der österreichischen Bevölkerung inmitten der Corona-Krise. Die Akzeptanz für erneuerbare Energien ist trotz COVID-19-Pandemie anhaltend hoch. Immer mehr Menschen fordern klima- und energiepolitische Maßnahmen. Allerdings bezweifelt rund ein Viertel der Österreicher*innen, dass sich die Politik nachhaltig für den Klimaschutz einsetzt. Die Konsument*innen wollen auch selbst einen aktiven Beitrag leisten: Das Interesse an Elektromobilität und nachhaltigen Produkten ist ungebrochen.

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Institut für Produktions-, Energie- und Umweltmanagement (AAU) als neues Mitglied im Disaster Competence Network Austria

Das Institut für Produktions-, Energie- und Umweltmanagement ist seit Juni 2020 neues Mitglied im Disaster Competence Network Austria (DCNA). Als gemeinnütziger und offener Verein ist das DCNA akademischer Ansprech- und Kooperationspartner von Hilfs- und Einsatzorganisationen sowie von Entscheidungsträgern aus dem öffentlichen und privaten Bereich. Das DCNA baut Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis. Zielsetzung des Vereins ist der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis durch kooperative und im Verbund mit den unterschiedlichsten Stakeholdern durchgeführte Forschungs- und Bildungsaktivitäten sowie die Bereitstellung von entscheidungsrelevanten Informationen im Katastrophenfall.

Katastrophenmanagement in der „Coronavirus-Krise“


Die Coronavirus-Krise fordert ein effizientes Katastrophenmanagement und einen gut überlegten Ablauf aller Einsatzorganisationen, um Panik zu vermeiden. Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Christian Wankmüller forscht zu Katastropheneinsätzen und humanitärer Logistik. Im Interview spricht er über die aktuelle Situation in Österreich und einer effizienten Maßnahmenplanung.

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Aktuelle Publikation im Journal OR Spectrum

Optimal allocation of defibrillator drones in mountainous regions

Christian Wankmüller, Christian Truden, Christopher Korzen, Philipp Hungerländer, Ewald Kolesnik & Gerald Reiner

Abstract

Responding to emergencies in Alpine terrain is quite challenging as air ambulances and mountain rescue services are often confronted with logistics challenges and adverse weather conditions that extend the response times required to provide life-saving support. Among other medical emergencies, sudden cardiac arrest (SCA) is the most time-sensitive event that requires the quick provision of medical treatment including cardiopulmonary resuscitation and electric shocks by automated external defibrillators (AED). An emerging technology called unmanned aerial vehicles (or drones) is regarded to support mountain rescuers in overcoming the time criticality of these emergencies by reducing the time span between SCA and early defibrillation. A drone that is equipped with a portable AED can fly from a base station to the patient’s site where a bystander receives it and starts treatment. This paper considers such a response system and proposes an integer linear program to determine the optimal allocation of drone base stations in a given geographical region. In detail, the developed model follows the objectives to minimize the number of used drones and to minimize the average travel times of defibrillator drones responding to SCA patients. In an example of application, under consideration of historical helicopter response times, the authors test the developed model and demonstrate the capability of drones to speed up the delivery of AEDs to SCA patients. Results indicate that time spans between SCA and early defibrillation can be reduced by the optimal allocation of drone base stations in a given geographical region, thus increasing the survival rate of SCA patients.

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