Ein Ball im Aus

In Madrid, Barcelona oder München bemühen sich Millionäre darum, Bälle in Tore zu schießen. Selbige Bälle werden um wenige Cent in China, Indien, Pakistan und Thailand hergestellt. Globale Märkte fordern ethische Standards für die Produktionsländer, die dort aber wiederum zu existenzbedrohenden Schwierigkeiten führen. Farah Naz hat für ihre Dissertation die Fußballproduktion in Pakistan untersucht und erklärt im Interview, warum in Grautönen statt in Schwarz-Weiß gedacht werden muss.

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Die andere Seite der Selbstständigkeit


Der Soziologe Dieter Bögenhold tritt für einen kritischen Diskurs zu Funktionen und Effekten der Selbstständigkeit in Volkswirtschaften ein. Denn: Nicht immer ist alles gut, was in den Arbeitsmarktstatistiken glänzt.

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Langer Atem auf der Reise zum Unternehmertum

Unternehmerinnen und Unternehmer mit pakistanischen, indischen und afghanischen Wurzeln stehen im Forschungsinteresse von Muhammad Zubair. Er untersucht den sozioökonomischen Impact von EntrepreneurInnen, die Migrationshintergrund haben. Dazu hat er sich auch selbst von Pakistan aus aufgemacht, um hierzulande zu forschen und zu arbeiten.

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Neues DFG Netzwerk

Im Mai 2017 wird das erste Treffen des DFG-Netzwerks “Die Soziologie soziologischen Wissens: Neue Wege eines Forschungsprogramms“ in Osnabrück stattfinden, an dem Christian Dayé beteiligt ist.

Interdisciplinary Futures – Konferenz in Lissabon

Christian Dayé nahm im Jänner 2017 an der internationalen Konferenz “Interdisciplinary Futures: Open the Social Sciences 20 Years Later” in Lissabon teil und hielt dort gemeinsam mit Christian Fleck (Graz) einen Vortrag mit dem Titel „After the Death of Progress: What Drives the Social Sciences?”

Armed with Expertise – Buchrezension

Anfang Jänner 2017 erschien auf der Internetplattform Soziopolis eine von Christian Dayé verfasste Rezension des Buchs „Armed with Expertise“ von Joy Rohde.

Wirtschaft ist soziales Handeln: Artikel untersucht die Perspektiven von Schumpeter, Veblen und Bourdieu

Der Artikel, der von Dieter Bögenhold (Institut für Soziologie) gemeinsam mit den Athenern Panayotis G. Michaelides und Theofanis Papageorgiou veröffentlicht wurde, fokussiert auf die konzeptionelle Beziehung zwischen Schumpeter, Veblen und Bordieu. Das Paper gehört mittlerweile laut RePEc, einem zentralen Index wirtschaftswissenschaftlicher Arbeiten, zu den meist-downgeloadeten Werken und hat in November 2016 den vierten Platz in den Downloads aller Forschungsartikel in der Welt erreicht.

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A Fiction of Long Standing

Ein Artikel von Christian Dayé erschien im Dezember 2016 in der Fachzeitschrift History of the Human Sciences unter dem Titel “’A Fiction of Long Standing:’ Techniques of Prospection and the Role of Positivism in US Cold War Social Science, 1950-1965.”

Bringt Unternehmertum mehr Wachstum?

Unternehmertum gilt häufig als Essenz eines dynamischen, modernen Kapitalismus. Die Akteurinnen und Akteure einer unternehmerischen Gesellschaft, die durch Innovation und Wettbewerb den Markt vorantreiben, würden demnach für Wirtschaftswachstum sorgen. Eine aktuelle Publikation, herausgegeben unter anderem von Dieter Bögenhold (Institut für Soziologie), versucht nun einen breiten, multidisziplinären Blick auf das Phänomen Unternehmertum sowie Unternehmerinnen und Unternehmer in einer sich verändernden Welt.

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Arbeiten unter einem Dach: Coworking Spaces

Die Digitalisierung der Wirtschaft führt dazu, dass sich Arbeitsverhältnisse und die Organisation von Arbeit stark verändern. Eine solche Innovation sind Coworking-Spaces, eine neue Art von Gemeinschaftsbüros, in denen neben der Bereitstellung eines Arbeitsplatzes und der Infrastruktur wie Internet oder Drucker auch die Bildung einer Coworking-Community von Bedeutung sein kann.

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