Neues aus der Konsum- und Marktsoziologie

Cornelia Mair, Doktorandin am Institut für Soziologie (Betreuer D. Bögenhold), kreierte für die Lange Nacht der Forschung, 13.04.1218, eine Forschungsstation, mit der sie das Institut für Soziologie thematisch vertrat. Ihr Thema war ein Thema der der Konsum- und Marktsoziologie: „Welche Faktoren beeinflussen den Kauf von Erotikspielzeug bei Frauen ?“

Forschungsvorhaben am Institut für Soziologie

Muhammad Nawaz Tunio (Doktorand am Institut für Soziologie, Betreuer D. Bögenhold) präsentierte am 11.04.2017 sein Forschungsvorhaben „Career Preferences of University Graduates for Entrepreneurship: A Qualitative Study of How and Why Young Academics in Pakistan Opt for Self-employment” dem Doktoratsbeirat Dr. rer soc. oec.

Nach intensiver Diskussion der Inhalte und Methodik wurde er zum Doktoratsstudium zugelassen.

Visiting Graduate Researcher am UCLA Center for the Study of International Migration

Muhammad Zubair, Doktorand am Institut für Soziologie, ist im Februar und März 2018 als Visiting Graduate Researcher an der University of California at Los Angeles (UCLA) tätig, wo er am Department of Sociology und im renommierten UCLA Center for the Study of International Migration forscht. Der Aufenthalt wird durch Mittel des Mentoring Programms des Forschungsrektorats der Alpen-Adria Universität Klagenfurt dankenswerterweise ermöglicht.

Gastprofessur in Indonesien

Dieter Bögenhold war von September-Dezember 2017 als Gastprofessor an der School of Business and Management des Institute of Technology Bandung (ITB) in Indonesien zu Gast. Während dieses Aufenthaltes war er auch zu Vorträgen an der Telkom University in Bandung eingeladen.

Europastipendium für Florian Kandutsch

Florian Kandutsch BSc. MSc. hat am 26.09.2017 ein Europastipendium des Landes Kärnten für seine Master-Arbeit „Die Solo-Selbstständigen. Erwerbstätigkeit zwischen bewusster Berufstätigkeit und Prekarität“ (Betreuer Univ.-Prof. Dr. Dieter Bögenhold) erhalten. Mit dem Preis werden hervorragende Arbeiten über EU-Themen und deren Bedeutung für Kärnten gewürdigt. Die Verleihung wurde von Bildungs- und EU-Referent Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser vorgenommen.

(Mehr zur Verleihung.)

 

Mitarbeit bei der American Sociological Association (ASA)

Mitte Juni wurde Christian Dayé zum Mitglied des Beirats der Sektion History of Sociology der American Sociological Association (ASA) gewählt. Die Funktionsperiode dauert drei Jahre und beginnt mit dem diesjährigen Annual Meeting der ASA in Montréal Mitte August. Zum gleichen Zeitpunkt endet auch sein Amt als Secretary/Treasurer der Sektion.

Die Soziologie soziologischen Wissens

Christian Dayé nahm neulich am 1. Arbeitstreffen des DFG-Netzwerks „Die Soziologie soziologischen Wissens“ teil, das vom 18. bis 20. Mai in Osnabrück stattfand. Diesmal ging es um die Frage, ob und, wenn ja, in welcher Weise Zugänge und Theorien der Science & Technology Studies auf sozialwissenschaftliches Wissen übertragbar sind. Über Inhalte, Programm und Mitglieder des Netzwerks informiert die Webseite sociologyofsociology.com.

Die andere Seite der Selbstständigkeit

Der Soziologe Dieter Bögenhold tritt für einen kritischen Diskurs zu Funktionen und Effekten der Selbstständigkeit in Volkswirtschaften ein. Denn: Nicht immer ist alles gut, was in den Arbeitsmarktstatistiken glänzt.

Dieter Bögenhold ist seit 2011 Universitätsprofessor am Institut für Soziologie. Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen betriebswirtschaftlicher und soziologischer Forschung. Seine Arbeitsgebiete sind die Gründungs-/Entrepreneurshipforschung, die Konsumforschung bzw. die Soziologie des Konsums sowie die Innovationsforschung und die Geschichte der Soziologie und des volkswirtschaftlichen Denkens.

Annegret Landes spricht für ad astra mit Dieter Bögenhold: Link zum Artikel

 

Erschienen in: ad astra, März 2017

Ein Ball im Aus

In Madrid, Barcelona oder München bemühen sich Millionäre darum, Bälle in Tore zu schießen. Selbige Bälle werden um wenige Cent in China, Indien, Pakistan und Thailand hergestellt. Globale Märkte fordern ethische Standards für die Produktionsländer, die dort aber wiederum zu existenzbedrohenden Schwierigkeiten führen. Farah Naz hat für ihre Dissertation die Fußballproduktion in Pakistan untersucht und erklärt im Interview, warum in Grautönen statt in Schwarz-Weiß gedacht werden muss.

 

Romy Müller spricht für ad astra mit Farah Naz: Link zum Artikel

 

Erschienen in: ad astra, März 2017

 

Eine Einladung nach Harvard

Muhammad Zubair in Harvard in March 2017

Muhammad Zubair, Doktorand am Institut für Soziologie, hat auf der Contemporary Issues Summit Konferenz an der Harvard Universität am 15.-16. März 2017 einen Vortrag gehalten. Er präsentierte dort im Joseph B. Martin Conference Center der Harvard Medical School Ergebnisse seiner laufenden Forschungen über Migration und Unternehmertum. Außerdem leitete er eine weitere Session auf der Konferenz als Session Chair.